Unverständnis der Angehörigen

      morgen sieht die welt schon wieder ganz anders aus... Und was kommt dann?? dann reisst mich das nächste Übel runter,immer das gleiche!!!!!! Gestern hab ich mir mal wieder die Frage gestellt warum sich das blöde ADS mich unbedigt aussuchen musste!!! Es gab damlas doch genug Babys die es hätte bespringen können ;) heul
      Ich komm mit meiner Familie zur Zeit gut klar, manchmal kommts zu nem deftigen Streit, der ist dann zum Glück schnell wieder vorbei. In der Arbeit kommt es bei mir meistens zu problemen, da ich mit meinen Chef sehr Häufig in Streitereien gerate. Wir brüllen uns so richtig gegenseitig an, es falln auch richtig heftige Ausdrücke. Das geht aber schon 5 Jahre lang so, ne Stunde später is dann alles wieder in Butter, wir ham halt beide unseren eigenen Kopf :-D.
      In meiner Beziehung hab ich vollstes Verständniss von meiner Freundin, ich denke, dass liegt daran, das sie aus den Staaten kommt. Da scheint mein Verhalten wohl an der Tagesordnung zu stehen ;-). Ich muss sagen ich bin im moment mit meinen Angehörigen recht zufrieden und jene auch mit mir.
      Ich denke, wenn ich meinen Arbeitgeber nicht gesagt hätte, das ich ADHS habe, wäre ich wohl nicht mehr in diesen Betrieb ich bin ihn da sehr Dankbar.
      MFG Matth. K.
      Ich finde überhaupt kein Verständnis bei meiner Familie.

      Wenn ich das Thema ADHS anschneide, schmunzelt man darüber. Manchmal artet es aber auch aus und endet in einem heftigen Streit.
      Man vertritt in meiner Familie die Meinung, dass ich faul und chaotisch bin und dies darauf zurückzuführen ist, dass ich mich selber einfach nicht "zusammenreißen" kann und daher ständig nach Gründen suche, um die Schuld für mein Versagen von mir zu weisen.

      Niemand weiß, wie sehr ich in meiner Jugend gelitten habe und wie sehr ich darum gekämpft habe, so zu sein wie alle anderen, ohne dabei auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, dass meine Probleme einen Namen hatten und ich nichts dafür konnte.

      Mittlerweile habe ich es aufgegeben, Verständnis zu erwarten.
      Ich habe mal festgestellt, dass ich gerade in der Familie nicht zuviel von mir erzählen sollte, wenn das Verhältnis so und so schon nicht sonderlich toll ist, Es wird vieles madig geredet, und dort wo man sich am meißten Halt und Unterstützung erhofft, kommt genau das Gegenteil. Was die psych/seel. Probleme betrifft, kommt auch öfter alles mehr wie ein Vorwurf an, egal wie einfühlsam man es erklärt. Denn welche Mutter/Vater hört es schon gerne, dass das eigene Kind eine Diagnose von Ärzten/psychologen bekommen hat.

      Ich spreche nur von meinen eigenen Erfahrungen und habe mich was diese Themen betrifft sehr eingeschränkt im Informationsfluss. es ist zwar manchmal schwer, aber wenn man genügend anderes sich sucht zum Austauschen und zum auch weiterentwickeln, nimmt man es evtl. (ich zb.) eines Tages um einiges gelassener und merkt eben, dass die eigenen Eltern oä, eben noch nicht, oder nicht, oder nicht mehr, dazu in der Lage sind, sich so mitzuentwickeln oder zu verändern im Denken, dass sie verstehen könnten um was es eigentlich geht. Ich habe es akzeptiert zu einem gewissen Teil, ich belasse die Gespräche über mein Privatleben auf der Oberfläche und rede kaum über Probleme. Mal sehen ob und wie lange ich das noch so managen kann. Immerhin werde ich nicht dauerhaft verschweigen wollen, dass ich volle erwerbsminderungsrente beziehe nun. Und das ist bei denen bestimmt ein extremes Reizthema, denn nach außen wiegesagt wirkt man gesund und sieht nicht behindert aus und kann reden und wirkt eben normal, also ist man für die nur faul und ausreden suchend...


      lg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Toblerone“ ()

      :D nein, toblerone, das ist nicht schlimm. die leute mit starken psychischen problemen haben alle mit solchen problemen zu kämpfen, aber vielleicht kannst du es irgendwann mal probieren; wieder arbeiten zu gehen und nur für ein paar stunden, falls es dir möglich sein sollte. man darf nicht aufgeben.. zur zeit triggere ich wieder sehr stark und skille mich alle zwei tage :baby:

      angehörige meiden alles was krank scheint

      und nicht nur die lieben angehörigen
      es liegt doch in der Natur des Menschen das er das was er nicht versteht erstmal verdrängt und nur bei beharrlichen Wiederauftreten wird es eventuell bewertet nach den gängigen Masstäben die der jeweilige Bewerter für isch in Anspruch und als Wahr empfindet .
      Ich finde genauso paradox das es ne Menge Leute gibt die mich hypen wegen meiner Kreativität oder der Ideenvielfalt die aus dem ADS entspringt ..???

      Ist das nich blöd ??
      Aber denen damit kommen das ich dadurch auch ziemliche Probs habe, das will keiner hören, das ist kein neurotischer Gewinn sondern nur einfach lästig und wird verdrängt
      das isses dann wieder
      solange du Erfolg hast ist alles in Ordnung und dann werden deine offensichtlichen Macken toleriert
      aber leigst du auf der Nase und kommst nicht hoch

      lassen sie dich liegen
      also was ist nun die Moral daraus ??Sind die Normalos dumm und ignorant
      oder erwartet der leidende einfach zuviel Trost und Anerkennung ????
      Suhlt man sich nicht dann zuviel im Gefühl allein zu sein
      und sind wir nicht alle auch manchmal zu kalt und selsbstsüchtig ????
      sven