Verzögerungen bei der ADHS-Medikation

      Verzögerungen bei der ADHS-Medikation

      Hi. Ich habe folgendes Problem.

      Ich bin seid Dezember 2019 bei einer Ärztin.
      Ich brachte ihr ein positives ADHS-Test-Ergebnis eines psychiatrischen Krankenhauses mit.
      Der Test ist aus dem Jahre 2017.
      Jetzt will sie dass ich nochmal einen Test mache.
      Damit sie es vor der Verrechnungsstelle rechtfertigen kann.
      Und sie sagte mir, weil ADHS sich in 2/3 aller Fälle im Erwachsenenalter aufhören würde.
      Aber ich bin mittlerweile 37. Als der Test war war ich 34.
      Jetzt kann ich noch monate warten bis ich dann vielleicht endlich Metylphenidat kriege.
      Dabei habe ich dermassen jeden Tag mit innerer Unruhe zu kämpfen.
      Was haltet ihr davon? Und weiss jemand einen Tip wie es schneller geht?

      Grüße, Philipp
      Hallo Philipp,

      anscheinend traut sie dem Test der Klinik nicht? Will sie denn den Test selber noch einmal machen?

      ADHS hat viele verschiedene Verläufe.."verschwinden" wird es eher nicht, sondern manche lernen sehr gut damit zu leben, oft auch ohne Medikamente.

      Beschleunigen wird nicht so einfach geheb, außer Du findest einen anderen Arzt, der sich mit ADHS auskennt, was nicht leicht sein dürfte.

      Falls die innere Unruhe Dich zu sehr quält gibt es ja durchaus auch andere Medikamente. Das ist eigentlich nicht ausschließlich eine Indikation für MPH.

      Alles Gute für Dich
      Chantal