Cannabis als Medikament?

      Cannabis als Medikament?

      Neu

      Hallo Leute,

      bei mir wurde schon in der Kindheit ADHS diagnostiziert, ich hab auch teilw. unter Zwangsstörungen gelitten.
      Im Erwachsenenalter hab ich das dann relativ verdrängen können, nun merke ich zunehmend dass es mir schwer fällt, meinen Alltag zu regeln,
      ich kann mich nicht lange genug konzentrieren und habe enorme Stimmungsschwankungen. Leute, mit denen ich rede sagen ich bilde mir das alles nur ein
      aber ich bin mir sicher das ist es nicht.

      Ich habe hier an einigen Stellen schon gelesen, dass manche Cannabis rauchen um "runterzukommen", aber ich hab Angst vor dem Suchtgedanken und würde nur
      sehr ungern darauf zurückgreifen..
      Auch mein Arzt nimmt mich zT nicht ernst und empfiehlt mir, erstmal andere Methoden wie Entspannungsübungen und regelmäßigen Sport auszutesten.
      Was haltet ihr davon? Denkt ihr dass ich dadurch meine "Probleme" in den Griff bekomme?

      Lg

      Neu

      Hey Moppi,
      das Problem, dass man mit ADHS nicht für voll genommen wird, bzw die Problematik und das Leiden herunter gespielt werden kennt wohl jeder Betroffene. Da muss man einfach versuchen drüber zu stehen und sich nicht von denen reinreden lassen!

      Prinzipiell finde ich die Haltung deines Arztes nachvollziehbar, man sollte bevor man auf Substanzen zurückgreift immer zuerst die anderen Möglichkeiten ausschöpfen, Entspannungsübungen, Sport und andere Methoden können sehr hilfreich sein.
      Bei Cannabis ist es so, dass es verschieden Wirkstoffe gibt, die beruhigende Wirkung hat CBD, dieses hat keine rauschhafte Wirkung und ist inzwischen in jeder Apotheke ohne Rezept erhältlich, kann man zumeist als CBD Öl kaufen, oder auch im Netz, hier findest du mehr Informationen dazu.

      Ich denke so etwas ist immer einen Versuch wert, jedoch ist das beste immer ein Mix aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen, man sollte sich nie nur auf eine Sache verlassen.

      Neu

      Ich schließe mich obiger Meinung an, bin selber Heilmasseur und so meine Erfahrungen gemacht, von meiner Wenigkeit ganz abgesehen.
      Es tut sich besser verschiedene Methoden zu machen und im laufe der Zeit merkt man welche für einen am besten funktioniert.
      CBD wäre sicher eine Variante, wenn schon mit Cannabis arbeiten dann besser mal damit, ich habe mich da einigermaßen damit beschäftigt und habe schon viel positives gehört und gelesen.
      Doch ich würde da wirklich erst mit Sport oder Atemtechnik, arten der geistigen Entspannung usw. anfangen.
      Da sollte man sich etwas suchen das einen echt Spaß macht und viel Abwechslung bietet, einen guten geistigen Anreiz und wo man sicher eine Regelmäßigkeit reinbringen kann.
      Nur so funktioniert es dann auch wirklich und ein bissl Geduld halt auch und vergiss was die anderen reden, du bist da die wichtigste Person die sich da gutes tun kann.