ADS vererbt, bevor ich es wusste

      ADS vererbt, bevor ich es wusste

      Moin,

      vor etwa zehn Jahren schlug ich hier auf, kurz nachdem ich vom Verdacht auf ADS erfuhr. Leider kam die Erkenntnis etwas spät. Wegen schwerer Depressionen war ich schon zum zweiten mal in klinischer Behandlung. Das erstemal 12,5 Wochen, das zweite Mal 6 Wochen. Während der zweiten Behandlung wurde auch deutlich, dass ADS vorliegt, aber die Schwerpunkte lagen auf der Depression.

      Vor einigen Jahren bemerkte ich bei meinem schon erwachsenen Sohn gleiche Symptome. Inzwischen ist er nach München umgezogen, hat einen guten Job, der hier im echten Norden nicht zu kriegen ist und ist dort bei verschiedenen Neurologen in Behandlung, kriegt Methylphenidat (Ritalin) und ist relativ froh darüber. Ich werde mit meinen 63 und den Depressionen in meiner Historie wohl kaum Ritalin bekommen, wüsste - bis auf gelegentliche Studien - keinen echten Ansatz für Ritalin.

      Heute bin ich durch Zufall wieder auf dieses Forum gestoßen, das mir komplett vom Bildschirm gerutscht ist.

      Wollt' ich nur mal loswerden. Ich weiß gar nicht, ob das Forum noch so lebt wie damals.

      Liebe Grüße
      Snicky
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      Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.