unsere Seelen schreiben Texte

      unsere Seelen schreiben Texte


      So viel Selbstverachtung...und die harte Schale wird weich und weicher


      Er, die harte Schale, nimmt Ritalin, schafft jenes Ziel nicht und dieses vorgenommene Gespräch nicht.
      Durch die Gespräche für die Verhaltenstherapie und durch das erkunden, nach Gründen suchend warum die harte Schale Ängste hat, fühlt sich die harte Schale rau, rissig, bröcklig an.

      Er, die harte Schale, nimmt Anti- Depressiva.
      Es ist Sonntag und nach dem Fussballspiel-Schauen will er nichts mehr tun, sucht Ausreden für sich selbst und für mich. Aber die harte Schale böckelt ab, bekommt tiefe Risse. Dieses Vorgehen wird wohl die Selbstverachtung, der Selbsthass oder die Selbstschuld sein.

      Ein für mich normaler Frage- Antwort- Dialog (ok, möglicherweise auch
      mit Traurigkeit meinerseits dabei) beginnt.
      Aber wie, wie soll ich mit einem weich- werdende harte Schale reden, die bröckelt und nur noch aus Rissen besteht ?! Wie soll ich mit dieser Schale reden, die hart sein will, aber die jeden Moment zu drohen scheint zu zerbrechen, egal welche Wörter oder Sätze ich verwende ?!

      Diese Schale ist mir zu sehr wichtig, aber was soll ich sagen oder tun, damit mir die Schalen nicht zerspringt und der absolut weiche – fast flüssige Kern wegfließt...oder zerfließt.

      Ich habe auch Angst und Gefühle. Also wie, wie soll ich reden? Soll ich gehen...dann ist die Schale inklusive Kern pulverisiert.

      Die Schale wird weich und weicher, der Kern flüssig und flüssiger.
      Wo nehme ich die Watte her...die Watte – Wörter, die Watte – Sätze ?!
      Wie bette ich seine Seele -diese Schale-dieser Kern- in Watte und
      aber wie zerbricht meine Seele -meine Schale-mein Kern- nicht daran etwas in Watte zu packen ?!

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