AD(H)S; auswirkung durch veränderten stofwechsel?

      AD(H)S; auswirkung durch veränderten stofwechsel?

      Mich interesiert, ob sich der veränderte Stofwechsel, gegenüber, anderen Menschen, sich auf unseren körper, insbesondere auch auf andere dinge, als konzentration auswirkt?

      Nehmen wir dan stoffe anders auf? verabreiten wir diese anders?
      Altern wir scneller, gleichschnel oder langsamer, als nicht-AD(H)S'ler?

      Ein stofwechsel, der anders ist, als bei anderen menschen, muss isch doch auch irgendwie, auf die entwiklung des körpers auswirken?
      Aber in wiefern?

      Was denkt ihr dazu?
      oder gibt es sogar studien oder fachtexte/-Zeitschrieften dazu?
      ich glaube verstanden zu haben, daß es sich bei genanntem stoffwechselunterschied um den der neurotransmitter handelt, also auf das gehirn bezogen, nicht auf den des körpers.
      trotzdem es da sicher reichlich auswirkungen auf den körper gibt.

      spontan fälllt mir da die wahrnehmung ein, die koordination, das temperament, verallgemeinerbare charakterzüge, öfter auch die kleinere körpergröße.

      ich glaube nicht, daß menschen mit ads langsamer altern, was den körper betrifft.
      wir sind sicher zäher und häufig auch sehr sportlich , das wird aber vielleicht durch leichtsinn und damit verbundene unfälle, drogenmißbrauch zur selbstmedikation und suizide aufgrund von folgedepressionen wieder relativiert.
      bei manchem hat man wirklich das gefühl, der stoffwechsel sei erhöht, was aber sicher eher von großem inneren streß kommt und damit doch eigentlich eher zu schnellerem altern führen müßte.

      aber wir sind mental und emotional jünger als gleichaltrige, ich habe da mal was von 30% gelesen, die man sehr oft vom empirischen alter abziehen könne. also bei mir stimmt das! oft ist es auch mehr...
      dadurch bewegt und äußert man sich anders, zieht sich vielleicht anders an und dadurch wird man auch sehr oft viel jünger geschätzt.
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau
      Vorsicht beim "Stoffwechsel-Störungs-Modell"

      Unser aller Gehirn ist ein Hochkomplexes Gerät welches noch von keiner Wissenschaft wirklich verstanden worden ist oder 100%ig erklärt werden kann/konnte. Es ist wohl so das der Stoffwechsel im Gehirn bei ADSlern etwas anders Funktioniert als bei den "normalos". Das Gehirn bestimmt alles in unserem Körper und hat großen einfluss auf unsere Gesundheit und Lebenserwartung. Das ungesündeste für unser Gehirn ist wohl Streß.
      Studien haben gezeigt das größten Risikofaktoren für Streß( ein unsicheren Arbeitsplatz, Probleme In der Parnterschaft oder das fehlen einer solchen, Einsamkeit, und Armut) zu einer Kürzeren Lebenserwartung, und unter anderem auch zu Depressionen führen.
      Nun ist es vermutlich wohl so das ADSler noch empfindlicher auf diese Streßfaktoren reagieren als andere Menschen die ohne eine ADS "Störung" durchs leben kommen.
      Nun streiten sich die Schlauen Menschen dieser Welt eben, ist ein "anderer" Stoffwechsel im Gehirn eine "erkrankung" des Organes selbst (viele Ärzte argumentieren so), oder aber reagiert das Gehirn durch die Umwelteinflüsse (Stress, Ernährung, Soziales Umfeld) mit einer Veränderung des Stoffwechsels im Gehirn. Richtig ist sicherlich beides. Und je nach welcher Seite man sich umschaut wird eher die eine als die andere These unterstützt. In den 80er Jahren ging in den USA das "Stoffwechsel-Märchen von Lilly(Pharma Riese)" durch die Welt deren Medikament(Prozac) was eigendlich nur für Schwer depressiv erkrankte Menschen entwickelt worden ist, durch aggressive Vermarktung zum Lifestyle Medikament gemacht worden ist. Das Totschlag Argument damals war das Depressionen eben eine Stoffwechselstörung seien die man einfach mit dem Medikament behandeln lasse und es nur "wenig" Nebenwirkung habe. Diese Nebenwirkung waren mit unter aber wohl doch nicht so harmlos. (In Suchmaschinen findet man Unmengen zu dem Umstrittenen Thema.)
      Um auf deine Frage zurück zu kommen. Ein anderer Stoffwechsel im Gehirn wirkt sich auf so gut wie alles aus. Die Ursachen gehen von Genetischer Veranlagung, über sozialen Streß,(industrielle) Ernährung, und anderen ungünstigen Umwelteinflüssen.
      Es ist immer wieder von Evolutionstheorien zu hören wo ADSler mehr Eigenschaften eines Jägers/Beschützers zu geschrieben wurden. Sich leise an eine Beutetier anschleichen können und Intuitiv Gefährliche Situationen erkennen können, waren früher überlebenswichtige Eigenschaften die heute nahezu bedeutungslos geworden sind. So ist heute schon nachvollziehbar das solche Menschen größere Schwirigkeiten haben sich an die heutige "sinnlose kommerzielle" Streßwelt anzupassen als andere die das selber gar nicht so bemerken/Wahrnehmen. Und 60.000 Jahre Evolution schubst man nicht mal eben so aus der Entwicklung raus.

      Für mich ist eben alles viel Komplexer weil eben mehrere Ursachen gleichzeitig Einfluss auf uns alle haben und eben auch unser Gehirnstoffwechsel beeinflussen.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(
      Ich finde das für mich eine sehr wohl sinnvolle eigenschaft,... Auch wen nicht alle verwendung dafür finden.
      Oder leute, bei denen diese eigenschaft fehlt, nich wüssten, was sie damit anfangen könnten.
      Schlislich gibt es auch in dieser welt potenziele gefahren und es gefällt mir durch die gegend zu schleichen und nicht bemerkt zu werden,... wobei es bei manchen menschen, sehr viel schwiriger ist, nicht zu schleichen,... weil sie einen erst garnicht wahrnehmen und sich dann voll erschrecken, wen man aufeinmal neben ihnen steht oder vorbei läuft.

      Ich frage mich manchmal, ob es ein bisschen anders ist,... das unser veränderter stofwechseln nicht unbedingt durch unsere vorfahren bedingt ist,... sondern das es vileicht ein stückweit eine anpassung, an die chaotische welt ist. Fähigkeiten, mit den man noch eher einen überblick behalten kann und nicht nur durch die gegend läuft und alles, was grade nicht wichtig erscheint ausblenden. so können wir viel gezilter aussotieren, was wichtig ist und was nicht,... nicht so wie bei den "Normalos", bei denen alles schon vorgefiltert wird,...
      du meinst, ads macht menschen zu prädestinierten erfindern und kreativen? aber die waren sicher zu allen zeiten wichtig.
      gerade in der anfangszeit der menschheit paßten die eigenschaften von ads wahrscheinlich gut zu einem sehr gefährlichen und unsicheren leben. genau wie die eigenschaften von eher angepaßten menschen wichtig waren, um die gesellschaft zusammenzuhalten und das alltagsleben zu gestalten. so stelle ich es mir vor. es können ja nicht einfach nur alle durch die gegend flippen ;o) . oder vor sich hinträumen.

      ich finde, daß ein gewisser stolz auf die positiven seiten von ads seine berechtigung hat, solange man nicht meint, etwas besseres zu sein und seine probleme nicht schönredet, die man auf der anderen seite hin und wieder dadurch hat.

      das herausfinden der geeigneten nische, in die die eigenen eigenschaften genau passen, ist auf jeden fall ganz wesentlich.
      was in einem umfeld stört, ist im anderen vielleicht ein riesenvorteil und sorgt evtl. nicht einfach nur für ein reibungsloses funktionieren, sondern sogar für großen erfolg.
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau
      Ich möchte euren Meinungen Zustimmen, ich persönlich finde ADSler Eigenschaften auch für die Gesellschaft wichtig. Und möchte auch in keiner Welt ohne ADSler Leben wollen. Aber ich als betroffener bekomme ja gar keine Anerkennung für meine "außergewöhnlichen" Eigenschaften, im gegen teil es werden Krankheiten erfunden die beschreiben warum ich nicht "mehr" in die Arbeitsgesellschaft rein passe und dort funktionieren kann(soll darf). Und werde so wie ich (wirklich bin, und sein möchte) funktioniere aus der "normalen" Arbeitswelt erst mal ausgegrenzt.
      Ich habe letztens gerade wieder die Verfilmung vom den Marvel Comics X-Men gesehen. Irgendwie fühle ich mich auch wie so ein X-Men, nur das ich eben besonders Empathisch und feinfühlig und Fantasievoll bin. Und auch so aussortiert werde. Obwohl die Gesellschaft von meinen Eigenschaften profitieren könnte werden solche Menschen (wie ich) die zu langsam, verträumt und zu fantasievoll sind aussortiert. Weil die heute keiner mehr haben will. (Horten hört ein hu! ist ja auch so ein Film.)
      Ich weiß nicht wie ich auf mich selber stolz sein soll wenn es in der echten welt nicht wirklich zählt und ich darum kein Millionär oder zu Frauenschwarm Mutieren kann, hab ich nix davon.

      (ich bin zu müde und kann nicht mehr schreiben, ich habe heute fertig!)
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(
      ganz bestimmt hast du und manch anderer es extra schwer mit ads in der heutigen funktionssüchtigen gesellschaft. ich weiß, ich habe viel glück gehabt, erinnere mich aber genau wie die meisten an eine schwere kindheit.
      eine gefahr, über die stränge zu schlagen, besteht also auch nicht bei mir.
      die richtige med.einstellung ist schon auch voraussetzung, um von ads heute zu profitieren. es gab sicher auch zeiten, für die wir quasi erfunden wurden, in denen das nicht nötig war. also wenn ich mich nicht für ein einsiedlerleben entscheiden will, komme ich an einer vernünftigen medikation nicht vorbei.
      wieso kann bei dir der verträumtheit und langsamkeit nicht entgegengewirkt werden?
      ich kann doch auch mittlerweile ruhiger und weniger impulsiv sein?

      wichtig ist mir nur, mut zu machen, daß es möglich ist, mit ads sinnvoll und wirklich reich zu leben.
      und mut zu machen, andere zustände nicht lange hinzunehmen, weil die nicht sein müssen!

      wichtig ist mir auch, selbstbewußtsein zu vermitteln, nicht trotz, sondern wegen unseres ads.
      sonst tut es doch keiner, wir müssen uns das selber erarbeiten.
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau

      elf schrieb:

      ganz bestimmt hast du und manch anderer es extra schwer mit ads in der heutigen funktionssüchtigen gesellschaft. ich weiß, ich habe viel glück gehabt, erinnere mich aber genau wie die meisten an eine schwere kindheit.
      eine gefahr, über die stränge zu schlagen, besteht also auch nicht bei mir.
      die richtige med.einstellung ist schon auch voraussetzung, um von ads heute zu profitieren. es gab sicher auch zeiten, für die wir quasi erfunden wurden, in denen das nicht nötig war. also wenn ich mich nicht für ein einsiedlerleben entscheiden will, komme ich an einer vernünftigen medikation nicht vorbei.
      wieso kann bei dir der verträumtheit und langsamkeit nicht entgegengewirkt werden?
      ich kann doch auch mittlerweile ruhiger und weniger impulsiv sein?

      Wenn es nur ADS alleine wär, währe es nur halb so schlimm. Wenn ich mein ADS durch Chemie weg hätte, bleiben immer noch all die anderen Eigenschaften wegen den ich mich hasse und wegen den ich nicht "normal" Funktionieren kann. Und die "ADS" Chemie hift auch nicht dabei unbeliebt, unbegehrt und wertlos zu sein. Ich habe mich für Frühjahr bei einigen Kliniken angemeldet, mal schauen ob die mich nehmen. Der letzte Aufenthalt wo anderes ist ja schon einige Jährchen her. Ich für mich mag meine Vertrautheit recht gerne, wenn ich meine verträumtheit und meine Fantasie nicht hätte, hätte ich mich wohl schon umgebracht. Es ist schwer zu beschreiben aber es sind die dinge die mich am überleben halten. Wenn die weg währen hät ich gar nichts mehr was mich am leben hält. Ich bin eher der meinung das es auch ohne Medikimente gehen sollte, wenn ich Medikemente nehme, lerne ich nur Medikamente zu nehmen. Finde ich für mich nicht sonderlich sinnvoll. Warum soll ich Medikamente nehmen um mich einer Gesellschaft anzupassen zu der ich dann trotzdem nicht dazugehören werde? Zumal die Welt der "anderen, Normalen" Menschen so was von kaputt ist, und der größte teil von der "Arbeiten" Gesellschaft auch ohne ADS Diagnose unglücklich depressiv sich von Arbeitstag zu Arbeitstag hangelt um sich irgendwie so gerade eben noch um ein Burnout rum mogelt. Das ist auch nur eine andere Art die eigene Lebenszeit zu vergeuden. Ich finde arbeit wichtig, aber ich möchte lieber einen Arbeitsplatz haben wo ich hinpasse, und der mich nicht noch kranker macht weil dieser befristet ist und nur gnädiger weise verlängert wird solange ich die Anforderungen gerade noch erfülle. Ich habe das alles gehabt und ich möchte in diese Welt nicht mehr zurück. Und die Chemiepillen für ADS bringen auch keine Wunder oder machen mich zum begehrenswerten Supermann oder so ähnlich. Zu Arbeiten nur um mir liebe für Geld kaufen zu können finde ich wertlos. Und was anderes hat Arbeit für mich nie gemacht, ich habe immer gearbeitet weil alle anderen das Erwartet haben, und das habe ich so lange gemacht bis ich wegen Burnout in der Psychiatrie zeit verbringen konnte.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(
      oh je, ich weiß gar nicht, ob ich eine gute antwort für dich finden kann.

      die medikamente sind, wie ich vielfach gelesen habe, oft die voraussetzung, um eine therapie von folgeschäden überhaupt anfangen zu können. ganz einfach, weil jmd., der sich gar nicht länger konzentrieren und zuhören kann, von einer therapie nicht profitieren und an sich arbeiten kann.
      und zwar nie und nimmer mit dem ziel, massenkonform zu werden, hallo! wo sind wir denn hier!?, sondern mit dem ziel, ein selbstbestimmtes und zufriedenes leben zu führen.

      ich habe mich seit beginn der med.einnahme nie fremdgesteuert oder als person verändert gefühlt, sondern immer so wie ich mich seit eh und je kenne. es ist sowieso meistens vielmehr so, daß die anderen die veränderung eher merken, als man selbst.

      verträumtheit und fantasie kann ich auch immer noch genießen, aber ich träume dann nicht nur versehentlich, weil mein kopf im nebel steckt.
      und meine arbeit macht mir großen spaß und ich staune immer noch manchmal, was ich wieder geschafft habe.

      wer sagt denn, daß es für dich den passenden job nicht irgendwo gibt?
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau

      elf schrieb:

      oh je, ich weiß gar nicht, ob ich eine gute antwort für dich finden kann.

      die medikamente sind, wie ich vielfach gelesen habe, oft die voraussetzung, um eine therapie von folgeschäden überhaupt anfangen zu können. ganz einfach, weil jmd., der sich gar nicht länger konzentrieren und zuhören kann, von einer therapie nicht profitieren und an sich arbeiten kann.
      und zwar nie und nimmer mit dem ziel, massenkonform zu werden, hallo! wo sind wir denn hier!?, sondern mit dem ziel, ein selbstbestimmtes und zufriedenes leben zu führen.

      Eben, ganz genau so. Ich habe kein Selbstbestimmtes und zufriedenes leben. Und das liegt nicht an ADS (alleine). Wenn ich Medis nehmen täte währe das eben nur um "Massen Konform" zu werden. Um meine Impulsivität(innere Anspannung) zu dämpfen und meine Konzentration zu steigern. Also um besser ins Hamsterrad zu passen und "Massen konform" zu werden. Einen anderen Vorteil sehe ich bei Medikamenten nicht.
      Mich persönlich stört meine Impulsivität im Haushalt/Hausarbeit nicht so sehr auch nicht das ich 20 Aufgaben parallel mache, ich bin eben so. Das nicht immer alles dabei fertig wird und ich viel unangenehmes vor mir her schiebe liegt für mich im wesentlichen auch an meiner Persönlichkeit. Ob das besser wird wenn ich mich von Pillen ernähre werde ich erst erfahren wenn ich es selber ausprobiert habe. Ich hoffe das der Klinik Aufenthalt lange genug wird um das ausprobieren zu können. Eine Lebenslange Dauermedikation ist mir zu wieder. Ich bin nach wie vor eher ein Fan von Therapieformen die mich nicht Chemisch verändern. Wenn ich erstmals gelernt habe etwas nur mit Pillen erreichen zu können werde ich immer wissen dieses niemals ohne erreicht haben zu können. Und der versuch wird auch weiterhin groß sein wieder zu Medikamenten verleitet zu werden, die Pharma- Industrie sorgt schon dafür. Wenn ich lernen kann meine Impulsivität auch ohne Chemie zu steuern habe ich fürs Leben langfristig mehr davon.

      elf schrieb:

      wer sagt denn, daß es für dich den passenden job nicht irgendwo gibt?

      Frauen die mir gefallen gibt es wohl viele.(Ich konnte mehrere kennenlernen) Die Anzahl derer den ich davon gefalle (und mich nicht ausschließlich zur Seelsorge als beste "Telefon Freundin" mißbrauchen wollen) liegt erfahrungsgemäß einfach nahe null. Und das liegt nicht an ADS, sondern an ganz anderen Sachen die nichts mit ADS zu tun haben. ADS ist nur der Klotz der auf alles nochmal oben drauf kommt. Und ein leben welches sich Wertlos anfühlt oben drein die Erfahrung vermittelt weshalb es auch irgendwie sinnlos ist.
      Und ich habe einfach keine Lust mehr nur für Arbeit zu Leben wie ich es früher gemacht habe. (Da war ich auch schon extrem Unglücklich, Hamsterrad und Co hab ich schon alles gehabt.)
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(
      ja, das ist mal ein guter ansatz: probier es aus mit der medikation. sofern es sich dabei um mph handeln sollte, wäre ohnehin 1x/jahr eine pausierung vorgeschrieben, um dich mal wieder ohne zu spüren.

      ein leben lang will ich die dinger auch nicht nehmen. alles zu seiner zeit.
      man muß doch nicht gleich alles verabsolutieren.
      solange ich meinen job nicht anders schaffe, bzw. danach wenigstens noch etwas von meiner freizeit wach erleben will, werde ich sie nehmen. ich habe schon etwas reduziert.
      die med. und die stelle :O} .

      wenn ernährung und yoga nicht reichen, muß ich beruflich umsatteln.

      die arbeit ist mein lebenselixier, weil ich mich in ihr entwickele und mich gefordert sehe und sie mir sinn und freude bringt. geld ist nötig, aber nicht mehr.

      meist führt die verbesserung durch die med. auch zu einer entwicklung im denken und handeln mit erfolgserlebnissen, die dazu führen, daß du irgendwann auch vielleicht ohne klarkommst. setz dir doch eine frist, wie lange du es aushältst und probiers!

      solange du dermaßen mit dir selbst beschäftigt bist, was ja auch gut ist, wird wohl keine frau dich attraktiv finden, es sei denn eine mit helfersyndrom. das liegt dann aber nicht an deinen fehlern, sondern an deinem derzeitigen zustand. man kann das pferd halt nicht von hinten aufsatteln. eine frau zu finden wäre doch eine gute motivation, um an dir zu arbeiten.

      aber, nicht böse sein, vielleicht willst du ja gar nicht glücklich werden, sondern weiter jammern und alle tipps beanstanden?
      (wobei ich deine anregungen sehr zu schätzen weiß und froh bin, daß du mir hilfst, mich konkreter auszudrücken)
      und dich als hoffnungslosen fall sehen? oder von aller welt unverstanden?

      arschritte können gerne bei bedarf von meiner seite geliefert werden! :oD elf
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau

      elf schrieb:

      ja, das ist mal ein guter ansatz: probier es aus mit der medikation. sofern es sich dabei um mph handeln sollte,

      das hoffe ich doch, auf jeden anderen Wirkstoff/Medikament würde ich mich wohl eh nicht einlassen wollen. Und wenn die wieder(mal) mit zeug kommen sollen die sich selbst davon ernähren!

      elf schrieb:


      ein leben lang will ich die dinger auch nicht nehmen. alles zu seiner zeit.
      man muß doch nicht gleich alles verabsolutieren.

      Ja das sagt man sich vorher, aber dann hat man sich doch irgendwie an das scheiß zeug gewöhnt und man will nicht mehr ohne, das war mit Schokolade, Sex, Alkohol, Musik, Kaffee und RedBull ja genauso!

      elf schrieb:


      solange ich meinen job nicht anders schaffe, bzw. danach wenigstens noch etwas von meiner freizeit wach erleben will, werde ich sie nehmen. ich habe schon etwas reduziert.

      Wenn ich in meiner Welt bin will ich ADS haben. Ich finde es total schön im Wald zu sein und alle Geräusche gleichzeitig ungefiltert wahrnehmen zu können und im Wald Tiere zu suchen und zu fotografieren. Naja nun bin ich aber zur Zeit auch in Rente drin.

      elf schrieb:


      wenn ernährung und yoga nicht reichen, muß ich beruflich umsatteln.
      Ja, krankenpfleger ist ein schwerer Beruf wo man viel Verantwortung und viel stresse hat. Seit der Krankenhaus-Pauschal revorm muss das pflege Personal in Deutschland die ganzen kram ausbaden. Ich würde das sicher nicht lange mehr durchhalten.

      elf schrieb:


      die arbeit ist mein lebenselixier, weil ich mich in ihr entwickele und mich gefordert sehe und sie mir sinn und freude bringt. geld ist nötig, aber nicht mehr.
      Bei mir nicht, immer nur tuh dies mach das, warum ist das immer noch nicht fertig, was ist mit X,Y, und da ist schon der nächste stapel arbeit, und das musst du noch reparaieren und das da oben kontrollieren und du musst noch beim Reparaturservice anrufen, und warum bist du heute überhaupt wieder so spät bei der arbeit -Würg. 3 Berufsasubildungen, in 4 Berufen gearbeiten überall der Gleiche Schrott, überalll schlechte Bezahlung und immer befristung auf Zeit(wenige Monate). Und immer im Leben unglücklich gewesen! Immer versucht die Anforderungen zu entsprechen, kein Lebensbereich hat funktioniert bis ich in einer Burnout in der Klinik lag und fast 2 Wochen durchgeschlafen habe. Für nix.

      elf schrieb:


      solange du dermaßen mit dir selbst beschäftigt bist, was ja auch gut ist, wird wohl keine frau dich attraktiv finden, es sei denn eine mit helfersyndrom. das liegt dann aber nicht an deinen fehlern, sondern an deinem derzeitigen zustand.

      Ja weil ich eben wertlos bin und kein Geld habe.

      elf schrieb:


      man kann das pferd halt nicht von hinten aufsatteln.

      mache ich immer so, schon seit dem ich 5 bin und die Rätsel auf den Cornflakes Paarungen rückwärts löse

      elf schrieb:


      eine frau zu finden wäre doch eine gute motivation, um an dir zu arbeiten.

      Frauen gibt es genug, nur werde ich deren Ansprüchen niemals genügen können. Minderwertig bleibt Minderwertig! UnD Ads kommt nochmal oben auf!

      elf schrieb:


      aber, nicht böse sein, vielleicht willst du ja gar nicht glücklich werden, sondern weiter jammern und alle tipps beanstanden?
      (wobei ich deine anregungen sehr zu schätzen weiß und froh bin, daß du mir hilfst, mich konkreter auszudrücken)
      und dich als hoffnungslosen fall sehen? oder von aller welt unverstanden?

      Das haben bis jetzt alle psychonauten zu mir gesagt und alle Veränderungen die ich gemacht habe, haben mein leben nur noch negativer gemacht.
      und inzwischen bin ich verrentet und überschuldet.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(
      na, eine große stärke hast du aber: du kannst ganz schön was an kritik wegstecken!
      danke, daß du mir nicht böse warst, nach dem, was ich dir gestern geschrieben habe!

      also, was die therapeuten mit dir versucht haben, war provokation. das kann helfen, kann aber auch das gegenteil bewirken. bei dir vergrößert es nur das gefühl, wertlos zu sein, was?

      trotzdem, lies dir das von dir geschriebene doch mal durch, für mich klingt da eine menge selbstmitleid heraus.

      logische frage:
      warum sind dann soviele ads. inhaber liiert? wenn das so unattraktiv macht? oder ist es das spezielle traumfroschsyndrom, das sonst keiner hat??? ;o]
      und warum wollen frauen immer noch männer mit geld? die können doch ihr eigenes verdienen?

      man kann jedes med. wieder ausschleichen, ohne danach süchtig zu bleiben. wenn du dir den fuß brichst, gebrauchst du doch auch eine krücke, die du dann wieder weglegst, wenn der fuß wieder auftreten kann. an die gewöhnst du dich doch auch nicht und humpelst aus prinzip weiter.

      hast du jemals gelernt, dich für ein dir wichtiges ziel wirklich anzustrengen?
      eine der guten eigenschaften von ads sind doch die zähigkeit, der starrsinn, die stehaufmännchenmentalität, der optimismus, die freude am neuanfang...!

      deine negativität dir selber gegenüber ist mir ein rätsel ohne cornflakespackung! willst du das nicht wenigstens lösen, egal von welcher seite?

      mein motto in schweren zeiten war immer: ab jetzt kanns doch nur noch besser werden!
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau
      @traumfrosch
      Ich glaube deine Einstellung zu MPH ist zu festgefahren und das, was du über die Wirkung von MPH schreibst ist einfach nicht richtig.

      ... Das nicht immer alles dabei fertig wird und ich viel unangenehmes vor mir her schiebe liegt für mich im wesentlichen auch an meiner Persönlichkeit. Ob das besser wird wenn ich mich von Pillen ernähre werde ich erst erfahren wenn ich es selber ausprobiert habe.

      Also, wenn du ADS hast liegt das Nicht-Fertig-Werden und das extreme Aufschieben nicht an deiner Persönlichkeit! Wenn du das nicht einsiehst und dich weiter dafür hasst, dass es so ist, wirst du auf keinen grünen Zweig kommen, auch nicht mit MPH.
      Das zweite ist: wenn man MPH nimmt, ERNÄHRT man sich deshalb nicht davon. Es ist nicht das einzige, das man für ein zufriedeneres Leben braucht. Wenn du schon von Ernährung sprichst: es kann sogar dabei helfen, regelmäßiger und bewusster zu essen etc. Für mich gibt es bspw. die Regel, dass ich kein MPH nehmen, wenn ich vorher nicht was richtiges gegessen hab, die Wirkung ist nämlich sonst eine andere, man hat keine oder man ist überdosiert.
      Drittens wird dir das MPH nicht helfen, wenn du es nicht wirklich nehmen willst. Das ist bei allen Medikamenten so, meine ich. Das MPH übernimmt für dich überhaupt nichts. Man kann MPH nehmen und sich auf die Nebenwirkungen konzentrieren und sie deshalb gleich wieder absetzen, weil man keinen Bock hat verschiedenen Dosierungen auszuprobieren etc. Man kann MPH nehmen und trotzdem im Internet rumhängen den ganzen Tag, sogar noch besser, weil man dann vielleicht einen Hyperfokus dazu nutzen kann, das zu tun, was man eigentlich nicht tun sollte ... Es hängt letztlich alles von deinem Willen ab, etwas zu verändern in deinem Leben. MPH kann eine Krücke sein. Mehr nicht. Elf hat denselben Vergleich genommen, seh ich grad.

      MPH kannst du jederzeit absetzen, kannst es auch nur in bestimmten Situation nehmen, in bestimmten Phasen, wenn du merkst, dass du es da dringend brauchst. Du bist dein eigener Herr. Niemand zwingt dich, MPH überhaupt zu nehmen, keiner kann dir nach der Zeit des Ausprobierens vorschrieben, wieviel davon und wie oft du es zu nehmen hast.
      MPH hat zwar keine Langzeitwirkung (deshalb muss es auch nicht ausgeschlichen werden und man hat u.U. mit Rebounds zu kämpfen), aber das, was du in einer Phase mit regelmäßiger MPH einnahme über dich selbst erfährst, was du vielleicht leistest, v.a. aber, was du lernst (manche Strategien entwickelt man erst mit MPH) wird dir auch in Zeiten helfen, in denen du kein MPH nimmst.


      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rosalie“ ()

      Das einen die medikamente all zu sehr ändern, glaube ich nicht.
      man wird halt leistungsstärker,... und kann sich besser konzentriren.
      Ich hate nachdem ich die medikamente absetzen musste und dann wieder nehmen durfte auch angst,
      das diese mich dauerhaft verändern und hab dewegen auch meinen arzt danach gefragt.
      Wen du mit den medis aufhörtst, ist es so wie früher,... bzw. so wie davor.
      Ich merke auhc schon seit langen, wie unsere geselschaft kaput geht und immer kaputter geht und im grunde schon ganz kaput ist.
      Die werte, die es in der geselschaft früher gabe, waren viel besser. Heutzutage sind wir nurnoch eine leistungsgeselschaft, die eben leistungsorientirt ist. Ich kritisire auch schon seit langen, immer weider das system,... wir müssen atrbeiten, nur um geld zu verdienen, um uns dinge kaufen zu können und um weiterleben zu können. Zudem komt noch hinzu das es in deutschland so ist, das mehr/eher das Motto bzw. der leidspruch gilt; "Man lebt um zu arbeiten!" in frankreich hingegen denkt man ganz anders:
      "Man arbeitet um zu leben!".
      Manachmal denke ich mir auch, das eine welt die weniger leistungsbezogen ist besser währe,...
      aber sowas fängt schon im denken der geselschaft an, die immer mehr kaput geht und sich selbst zerstört.
      In endefeckt fände ich es auch schöner, wen ich in dieser welt ohne medikamente leben könnte,
      aber es geht eben nicht anders. Ohne medis kann ich nicht mal ein buch lesen, ohne dabei an konzentrationsschwirigkeiten zu kommen.

      elf schrieb:

      na, eine große stärke hast du aber: du kannst ganz schön was an kritik wegstecken!
      danke, daß du mir nicht böse warst, nach dem, was ich dir gestern geschrieben habe!

      also, was die therapeuten mit dir versucht haben, war provokation. das kann helfen, kann aber auch das gegenteil bewirken. bei dir vergrößert es nur das gefühl, wertlos zu sein, was?

      ich bin wertlos! Also ist jede weitere Betätigung dieses Gefühls eben die Bestätigung der Realität. Nur weil ich wertlos bin kann mir auch immer wieder aufs neue bewiesen werden das ich wertlos (nicht attraktiv bin). (Was atraktiv ist lassen wir jetzt mal dahin gestellt, da es jeglichen Philosophischen rahmen sprengen täte. Aber ich denke das man es ein wenig nachvollziehen kann wenn ich beschreibe das es Menschen gibt die keiner gerne (als Partner / als Arbeitnehmer/ etc )haben möchte). Das Fernsehprogramm von RTL / RTL 2 /VOX ist voll mit solchen Menschen.

      elf schrieb:


      trotzdem, lies dir das von dir geschriebene doch mal durch, für mich klingt da eine menge selbstmitleid heraus.

      logische frage:
      warum sind dann soviele ads. inhaber liiert? wenn das so unattraktiv macht? oder ist es das spezielle traumfroschsyndrom, das sonst keiner hat??? ;o]
      und warum wollen frauen immer noch männer mit geld? die können doch ihr eigenes verdienen?

      Aber eben genau das Sage ich ja. Eine ADS Diagnose beschreibt eben nicht warum ich keine Partnerschaften haben kann oder warum ich Unattraktiv bin. Natürlich haben auch ADSler Partnerschaften und können je nach Attraktivität geliebt und begehrt werden. Ich habe eben nicht "nur" ADS wenn dem so währe würde ich mich von MPHs ernähren!
      Und warum Frauen auf Materielle Sicherheit abfahren, hat ganz sicher etwas mit Genetischer Evolution und Hormonen zu tun die das steuern, mehr möchte ich mich nicht dazu äussern. (wer sich Attraktivität usw Interessiert der kann sich mit den Buch Erotisches Kapital von Catherine Hakim einer Englischen Soziologin beschäftigen)

      elf schrieb:


      man kann jedes med. wieder ausschleichen, ohne danach süchtig zu bleiben.

      Ja man kann, aber ich weiß wie es bei mir bisher mit allen Sucht ähnlichen zeugs war. Und wenn ich nur mal an so harmloses Zeug wie Zucker denke. Wenn ich einmal gelernt habe wie sich eine Sache anfühlt, dann weiß ich das ich in eine Situation kommen kann in der ich genau das Gefühl wieder haben möchte und dann beginne das zeug so lange zu konsumieren bis das Ziel erreicht wurde. Und da kann ich Zucker,Kaffee, Redbull, Alkohol usw aufzählen. Und mit MPHs wird es bei mir genauso sein.

      elf schrieb:


      hast du jemals gelernt, dich für ein dir wichtiges ziel wirklich anzustrengen?
      Ja und es ist immer unerreichbarer geworden. Jedesmal bei allen Sachen die im Leben wirklich wichtig waren ist das so gewesen. Die unwichtigen habe ich alle wieder vergessen.

      elf schrieb:


      willst du das nicht wenigstens lösen, egal von welcher seite?
      Würde ich gerne aber das bedeutet das ich auf alles das verzichten muss was mir im Leben wichtig ist und für alle anderen um mich herum selbstverständlich. Das kann ich nicht!.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(

      Rosalie schrieb:

      @traumfrosch
      Ich glaube deine Einstellung zu MPH ist zu festgefahren und das, was du über die Wirkung von MPH schreibst ist einfach nicht richtig.

      ... Das nicht immer alles dabei fertig wird und ich viel unangenehmes vor mir her schiebe liegt für mich im wesentlichen auch an meiner Persönlichkeit. Ob das besser wird wenn ich mich von Pillen ernähre werde ich erst erfahren wenn ich es selber ausprobiert habe.

      Also, wenn du ADS hast liegt das Nicht-Fertig-Werden und das extreme Aufschieben nicht an deiner Persönlichkeit!

      Doch ich schiebe vor allem dinge auf die zu persönlichen Konflikt Situationisten führen können, wo das Risiko besteht persönlich Bloßgestellt oder Lächerlich gemacht werden zu können. Das ADSler aufschiebeSyndrom habe ich sicher auch, aber wenn ich alleine ganz viel ruhe habe und ich musik dazu hören kann bin ich für mehrere Stunden hoch fokussiert und kann dann auch sehr fleißig sein. Auch ohne Medozin, nur wenn streß und Druck kommt kann ich mich nicht mehr Konzentrieren.

      Rosalie schrieb:

      @traumfrosch
      MPH kannst du jederzeit absetzen, kannst es auch nur in bestimmten Situation nehmen, in bestimmten Phasen, wenn du merkst, dass du es da dringend brauchst. Du bist dein eigener Herr. Niemand zwingt dich, MPH überhaupt zu nehmen, keiner kann dir nach der Zeit des Ausprobierens vorschrieben, wieviel davon und wie oft du es zu nehmen hast.

      Die ärzte die das bisher mit mir ausprobieren wollten haben immer gesagt das ich das Medikament den ganzen Tag für eine längere Phase(1 Jahr oder so) nehmen muss. Und da habe ich mich schon zu eingeschränkt gefühlt und wollte es gar nicht mehr an mir selber testen.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(

      ADHS'ler schrieb:

      Das einen die medikamente all zu sehr ändern, glaube ich nicht.
      man wird halt leistungsstärker,... und kann sich besser konzentriren.
      Ich hate nachdem ich die medikamente absetzen musste und dann wieder nehmen durfte auch angst,
      das diese mich dauerhaft verändern und hab dewegen auch meinen arzt danach gefragt.
      Wen du mit den medis aufhörtst, ist es so wie früher,... bzw. so wie davor.
      Ich merke auhc schon seit langen, wie unsere geselschaft kaput geht und immer kaputter geht und im grunde schon ganz kaput ist.
      Die werte, die es in der geselschaft früher gabe, waren viel besser. Heutzutage sind wir nurnoch eine leistungsgeselschaft, die eben leistungsorientirt ist. Ich kritisire auch schon seit langen, immer weider das system,... wir müssen atrbeiten, nur um geld zu verdienen, um uns dinge kaufen zu können und um weiterleben zu können. Zudem komt noch hinzu das es in deutschland so ist, das mehr/eher das Motto bzw. der leidspruch gilt; "Man lebt um zu arbeiten!" in frankreich hingegen denkt man ganz anders:
      "Man arbeitet um zu leben!".
      Manachmal denke ich mir auch, das eine welt die weniger leistungsbezogen ist besser währe,...
      aber sowas fängt schon im denken der geselschaft an, die immer mehr kaput geht und sich selbst zerstört.
      In endefeckt fände ich es auch schöner, wen ich in dieser welt ohne medikamente leben könnte,
      aber es geht eben nicht anders. Ohne medis kann ich nicht mal ein buch lesen, ohne dabei an konzentrationsschwirigkeiten zu kommen.

      Ich danke dir
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(
      "die" gesellschaft sind doch wir alle, oder nicht? wer hier denkt denn so leistungsbezogen? eher keiner, oder? wir alle können diese gesellschaft ausmachen und damit auch verändern. -
      "viele kleine leute an vielen kleinen orten, die viele kleine schritte tun, können das gesicht der welt verändern!" lautet ein spruch aus afrika, den ich sehr gerne mag.

      für mich ist arbeit eine menge sinn und freude. aber auch kampf, wenn es mir zuviel wird. beruf kommt von berufung und das nehme ich ernst.
      ganz wichtig ist für mich die tagesstruktur, die sie mir schenkt und ohne die ich nicht zurechtkäme!
      natürlich auch finanzielle unabhängigkeit!
      obwohl ich mich gar nicht als typische konsumentin sehe...

      wer auch immer uns frauen diese steinzeitmentalität andichtet, scheint nicht viel von uns zu verstehen!
      was für ein quatsch!
      dann wären alle männer in schlechter bezahlten berufen singles.
      mein mann verdient jedenfalls das gleiche, wie ich!

      andersherum ist aber anscheinend was dran: männer kriegen die krise, wenn sie mit einer frau liiert sind, die mehr verdient, als sie! ;OD
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau

      elf schrieb:

      "die" gesellschaft sind doch wir alle, oder nicht? wer hier denkt denn so leistungsbezogen? eher keiner, oder?
      Hallo? Wo lebst du den?
      "Sie haben kein Abtur von 0,9 dann können sie wohl hier keine Psychologie studieren." ( Frag mal jemanden der Medizin studieren möchte).
      "Ihre Bewerbung ist recht vielversprechend leider haben sie seid x Jahren keine Berufspraxis mehr". "Hier steht das sie XY als Hobby haben, glauben sie das Sie für den beruf überhaupt geeignet sind?". "Aus ihrem Lebenslauf entnehme ich das sie eine längere Zeit nicht mehr gearbeitet haben, glauben sie das die das hier überhaupt schaffen können?" "Leider müssen wir ihnen Mitteilen das wir uns für einen anderen Bewerber entschieden haben", oder bei Beziehungen, "Du ich finde dich ja ganz lieb, aber ich glaube wir passen doch nicht so gut zusammen", "Aber wir können ja Freunde bleiben und mal Telofonieren, Ok?"......................................... Blabla
      Es wird nur noch Leistungsbezogen/Konsum bezogen gedacht und entschieden, und zwar überall. Und jeder der nicht wirklich mithalten kann wird weiter "sozial" ausgegrenzt. So enfach ist das! Es gibt ja genug andere die das "Spiel" immer noch mit spielen (können), schau dir mal die Profile in Sozialen Netzwerken an.
      Ich persönlich finde ADSler Eigenschaften toll, leider zählen diese kaum noch, es sei denn man gehört zu denen die es mit ganz viel Glück in eine extrem speziefische Nische geschafft haben, alle anderen sind der Gesellschaft nur im Weg und bekommen das auch so direkt vermittelt.
      Den unterschied zwischen "Dazugehören" und "dabei sein" (er)kennen leider nur sehr wenige. Der Übergang ist schleichend bis man plötzlich doch aus sozialen Netzwerken ausgeschlossen ist. Und sich fragt warum man nicht mehr "mitmachen"darf.

      elf schrieb:

      "die" gesellschaft sind doch wir alle, oder nicht? wer hier denkt denn so leistungsbezogen? eher keiner, oder?
      für mich ist arbeit eine menge sinn und freude. aber auch kampf, wenn es mir zuviel wird. beruf kommt von berufung und das nehme ich ernst.
      ganz wichtig ist für mich die tagesstruktur, die sie mir schenkt und ohne die ich nicht zurechtkäme!
      natürlich auch finanzielle unabhängigkeit!
      obwohl ich mich gar nicht als typische konsumentin sehe...
      Vielleicht schaust du nochmal ganz genau in Spiegel, gehörst du dazu oder bis du nur dabei? Nur weil jemand ADS hat bedeutet es ja nicht gleich automatisch das er/sie nicht dazu gehören kann.

      elf schrieb:


      wer auch immer uns frauen diese steinzeitmentalität andichtet, scheint nicht viel von uns zu verstehen!
      was für ein quatsch!
      dann wären alle männer in schlechter bezahlten berufen singles.
      mein mann verdient jedenfalls das gleiche, wie ich!
      andersherum ist aber anscheinend was dran: männer kriegen die krise, wenn sie mit einer frau liiert sind, die mehr verdient, als sie! ;OD

      Frauen verlieben sich normaler weise nicht nach "unten" sondern suchen Partnerschaften eben auf der gleichen Sozialen Ebene oder eben darüber. Und bei Männern ist das genau umgekehrt. Der Umstand das Frauen heutzutage besser gebildet sind und einen höhren Sozialen anspruch haben führt dazu das viele "Männer" hintenüber fallen und singles bleiben, weil sie die extrem hohen(unrealistischen) Erwartungen nicht genügen.
      Wobei Frauen aufgrund ihrem höherem Einkommen/Bildungsstand ab dem mittleren Alter (wenn diese sich eigene Kinder am allermeisten Wünschen) keine Partner mehr abbekommen weil sie genau wegen besseren Einkommen/Bildungsstand für Männer unattraktiv geworden sind. Denn Männer entscheiden sich in dem Alter eher für jüngere "Kindlichere/Jugendlichere" Frauen, die auch auf die Materielle "Abhängigkeit" angewiesen sind.
      Das ist unzählige male in Sozialen Studien nachgewiesen worden.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(