Asperger + Adhs

      Ich fämds cool, wen bei uns mit ad(h)s der stofwechsel so verändert ist, das wir umweltgifte und sostige schädigungen, durch ein veränderten stofwechs weniger schädlich aufnehmen und durch dne veränderten stofwechsel, weniger schnell altern.
      gerade heute habe ich einen tollen satz im radio gehört! ich höre so gerne wdr 5, das ist ein kultur-,politik- und wissenschaftssender. eigentlich dan ganzen tag, wenn ich zu hause vor mich hinkrose. er lautete:
      "wenn man die dinge anschaut, dann wird es immer leichter."
      darum geht es mir dabei, wenn ich sage, ich habe für mich erkannt, das ich eine autismusspektrumstörung habe.
      wer den feind kennt oder den namen von rumpelstielzchen, der hat macht darüber.

      es ist ganz unnütz, sich mit anderen zu vergleichen. du, traumfrosch, siehst deine probleme als das, ich als etwas anderes und wir beide liegen damit richtig, weil wir an uns glauben.
      die meinung anderer dann wieder dazu sollte uns egal sein und wer emotionale oder nur fachliche anerkennung sucht, um sein ego streicheln zu lassen, hat noch große spielräume in der emotionalen reife.

      mancher wird vielleicht sogar hier zu dem eindruck kommen, oder darüber nachdenken, daß er/sie nur ein aspie ist und die vorherige adsdiagnose ein irrtum war.
      schließlich gibt es soviele überlappungen und wer behauptet, all diese tests, so standardisiert sie auch sein mögen, bräuchten keinen erfahrenen diagnostiker, der auch seine intuition mitbemüht, täuscht sich in meinen augen.
      irgendwann in einigen jahren weiß die wissenschaft mehr und man findet vielleicht heraus, daß ads, asperger, borderlinestörung... alles dasselbe mit unterschiedlicher ausprägung ist.
      daher schon sind die bezeichnungen eigentlich immer nur vorschläge, bis etwas anderes herauskommt und haben ihre berechtigung, solange sie ihrem jeweiligen besitzer irgendetwas nützen.

      außerdem möchte ich nocheinmal betonen, daß weder asperger, noch ads in meinen augen ein schwerer schicksalsschlag sind, sobald sie ursächlich oder symptomatisch behandelt werden und man seine ressourcen erkennt und nutzt.
      ich persönlich liebe mein leben, meine besonderheiten im positiven, wie im negativen und bin immer ein sehr zufriedener mensch gewesen, abgesehen von den zeiten der dekompensation. das heißt ja nicht, daß ich es mir vorher so gewünscht hätte, wenn ich gefragt worden wäre, das ist ja auch müßig, darüber zu grübeln.
      aber ich bin trotzdem dankbar, daß es so ist, so verrückt das klingt.
      mir würden meine eigenschaften einfach fehlen, wenn ich plötzlich normal sein dürfte.

      was das erkennen der emotionen anderer betrifft, habe ich für mich entdeckt, daß ich zwar jede schwingung registriere, wenn der/die andere aber etwas anderes sagt, als er meint oder fühlt, z.b. aus höflichkeit, bin ich oft sehr irritiert, weiß aber gar nicht, warum, was mich richtig fertigmachen kann, mental bekomme ich das dann aber gar nicht mit. mit der folge, daß ich den rest des tages nicht weiß, was mit mir eigentlich los ist und der andere evtl. noch auf mir rumhackt, weil ich den wink mit dem zaunpfahl nicht kapiert habe.
      was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.
      und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die welt tragen, dann geschehen wunder. thoreau