Wie lernt ihr? Gibt's da gute Tipps!?

      Original von Sannne
      soll ja auch helfen, verschiedene themen in verschiedeen zimmerecken zu lesen / lernen und sich dann in der prüfung die betreffende ecke vorzustellen, dann soll alles wieder im bewusstsein sein.


      Das mag funktionieren, ich stelle mir das aber in der Praxis nicht einfach vor. Welcher ADSler hat so viele freie Zimmerecken? Die Prüfung legt man nicht in den Zimmerecken ab, d.h. der Lernstoff bleibt dort während man selber an einen anderen Ort zur Prüfung muss.
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      Eisbärin
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      Ich bin anders und das ist auch gut so. ;)
      Bei mir klappts mit MPH ganz gut mit der Ablenkbarkeit.

      Ich lerne gerne. Ich finds angenehmer als viele andere Dinge, die ich tun muss, lernen anstatt staubsaugen ist gerade zu verlockend ;)

      Das mit dem Fernseher im Hintergrund kann ich bestätigen. Vor paar Monaten war mir aufgefallen, dass ich einen Film, den ich gar nicht gesehen hatte, sondern nur gehört, während ich ein Fahrrad zusammengeschraubt hatte, mehr oder weniger auswendig konnte.

      Schade das es so wenig kostenloses Bildungsmaterial als DVD oder Hörbuch gibt.

      Ich hab ein paar Links gesammelt, vielleicht können wir ja einen neuen Thread mit einer Linksammlung eröffnen? Hab mir auch das ein oder andere aus der Bücherei geliehen oder bei ebay ergattert z.B. Mathemathicus. Kennt ihr solche Spiele?
      Manche Dinge können einfach nicht oft genug gesagt werden, deswegen stehen sie jetzt auf T-Shirts! mO.omstyle
      Oh ja, hier gibts ne Studentin, hab mich auch immer so durchgemogelt, zwar gut aber eben nur"punktuell"... Jetzt steht mir das dicke Ende, Examen, bevor und ich hab die Krise, da ich jeden Tag bei Null beginne. Habe ein Seminar zu Lernmethoden besucht, arbeite mit mindmaps und Karteikarten, muss aber parallel im Buch lesen - es darf aber nie zuviel gelerntes sein, mehr Verstehen und Grundwissen...

      Wegen meiner Ratlosigkeit werd ich morgen mal "Ritalin" (oder wieauchimmer die Tablette konkret heißt) testen. Und ich hoffe so sehr, das ich dann endlich mal behalte, was ich gelernt hab!!!

      Immernoch leicht verzweifelt...
      Original von Gräfin
      Oh ja, hier gibts ne Studentin, hab mich auch immer so durchgemogelt, zwar gut aber eben nur"punktuell"... Jetzt steht mir das dicke Ende, Examen, bevor und ich hab die Krise, da ich jeden Tag bei Null beginne. Habe ein Seminar zu Lernmethoden besucht, arbeite mit mindmaps und Karteikarten, muss aber parallel im Buch lesen - es darf aber nie zuviel gelerntes sein, mehr Verstehen und Grundwissen...

      Wegen meiner Ratlosigkeit werd ich morgen mal "Ritalin" (oder wieauchimmer die Tablette konkret heißt) testen. Und ich hoffe so sehr, das ich dann endlich mal behalte, was ich gelernt hab!!!

      Immernoch leicht verzweifelt...


      Hier gibt sogar mehrere... ;) wenn auch zwangsexmtrikuliert.... :D :D :D

      LG

      Bunter Vogel
      Sei ein lebend'r Fisch und schwimme gegen den Strom,
      denn nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom

      (Quelle unbekannt)
      Original von Gräfin
      Wegen meiner Ratlosigkeit werd ich morgen mal "Ritalin" (oder wieauchimmer die Tablette konkret heißt) testen. Und ich hoffe so sehr, das ich dann endlich mal behalte, was ich gelernt hab!!!

      Immernoch leicht verzweifelt...


      Also bei mir hatte das tatsächlich diesen Effekt. Auch dass ich in Fächern wie Mathe, die mir nicht von Natur aus liegen nachhaltig lernen konnte. Das hat sich auch total positiv auf meine Motivation ausgewirkt. Immer wieder zu lernen und zu vergessen ist einfach frustrierend. Und irgendwann waren da so viele Daten und Fakten, die ich eigentlich hätte wissen müssen, um weiter lernen zu können, dass es erst Recht frustrierend war immer wieder mit nem weißen Blatt Papier anzufangen.

      Und der Belohnungseffekt im Gehrin (AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH ich hab was gelernt !!! :D) tritt auch nicht mehr nur alle Schaltjahre und Themen abhängig ein.
      Manche Dinge können einfach nicht oft genug gesagt werden, deswegen stehen sie jetzt auf T-Shirts! mO.omstyle
      Naja obwohl ich nicht diagnostiziert bin, und nur Ads vermute geb ich hier trotzdem mal meinen Senf dazu, da ich auf jeden Fall die gleichen Lernprobleme hab wie ihr ;-)

      Das wichtigste für mich beim Lernen sind Freunde. Sie müssen noch nicht mal das gleiche studieren.

      Was mir am meisten hilft ist sich mit Freunden TÄGLICH um 9 Uhr in der Bibliothek bzw im Lernraum zu treffen. Dann gehen wir irgendwann gemeinsam Mittag essen und hauen so gegen 16 oder 17 Uhr wieder ab. Das Gute daran ist, dass man einen geregelten Tagesablauf hinkriegt, und wenn man Abends zu Hause ist auch einfach entspannen kann und nicht die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen hat und trotzdem nichts lern weil man die Zeit einfach mit Solitär/Minesweeper verplämpert.

      Ich habe oft gute Lerntage an denen ich voran komme aber auch Tage an denen ich von morgens bis Abends in der Bib sitze, Löcher in die Luft starre und 2 Seiten am Tag schaffe.
      Egal ich versuche mich auch an diesen Tagen in die Bib zu zwingen, einfach weil 2 Seiten besser als keine sind.

      Ich lerne allgemein in 4 Schritten. Erstes durchlesen, und alles rausschreiben was nützlich erscheint.(In diese Unterlagen schaue ich meist nie wieder rein).
      2 Übungen machen, und dabei laufe ich wegen jedem Scheiß den ich nicht verstehe zu Assistenten und frag den, (auch wenn ich die glaub ich ein bisschen nerve.)aber wennder mir einmal was erklärt hat kann ich mir das auf jeden Fall merken.

      Dann lese ich mir alles nochmal durch und schreibe in ein kleines DinA6 Hefftchen alles was ich auswendig lernen muss. Das versuche ich dann zu lernen.

      da die Nachricht wohl zu lang ist splitte ich sie einfach auf
      Zuletzt schreibe ich die Fragen zu den Sachen die mir überhaupt nicht in den Kopf wollen auf 1 bis 2 DinA4 Seiten und kopiere diese X mal.
      dann setze ich mich nur mit einer Seite an denTisch ohne Buch und möglichkeit nachzuschauen und versuche die Zettel auszufüllen.(hinterher korrigieren) Meißt kann ich nach 5-6 durchlaüfen dann alles was auf dem Zettel stand.

      Naja so hangel ich mich durch mein Studium und das auch mit immer mehr Erfolg.

      Also ich glaube das wichtigste ist sich mit anderen zum lernen zu treffen,
      das wird dann auch irgendwann peinlich alle 10 Minuten rauszugehen um eine zu rauchen und man zwingt sich mehr drinnen zu bleiben.
      Krass wieviele Sachen mir eingefallen sind,
      aber da ich grad in der Phase bin, wo ich mich demnächst nach ner Diagnose umschauen werden, hab ich durch das Aufschreiben meiner Lernstrategien einmal mehr gemerkt, dass ich durchaus ADS haben könnte....:-)
      (Bzw., dass ich überhaupt Lernstrategien habe;-)

      Mein Favorit ist das mit dem "Theaterstück", das war mir nie so bewußt...

      (und eigentlich wollt ich nur kurz aufstehen, die Wäsche reintun und weiterschlafen, aber egal....vielleicht bringts ja irgendjemandem was)
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      * Was mir am meisten geholfen hat waren Mindmaps. Da konnte ich eine Stunde konzentriert dransitzen und am Ende kam fast schon ein tolles Gemälde raus. Weil beim Mindmaps machen soll man ja gaaaaanz schön schreiben, dass die linke Gehirnhälfte auch drankommt. Erstaunlich war, dass ein DINA4 Blatt immer genau für ein Thema gelangt hat, bzw ich die Themen unterbewußt so eingeteilt hatte. Mit Kuli machen und danach mit stabilostiften nachfahren (beim wiederholen).

      * die gelben Stabilostifte - jede Übung in einer anderen Farbe

      * malen im allgemeinen: was sich als Symbol oder Skizze darstellen lässt einfach mitten im Text malen statt schreiben. Ein sinnvolles Schema oder Ablaufdiagramm oder Wirkungsdiagramm zu erstellen ist teilweise so kniffelig, dass es schon wieder interessant ist. Und zwingt etwas zu verstehen. Wenn ich nicht verstehe kann ich es auch nicht behalten.

      * ich habe mir selber eine Klausur erstellt. Die PUnkte, die ich für ne Hausarbeit recherchieren sollte nicht als Stichpunkte sondern als Klausurfragen, durchnummeriert, mit Punkten, geschätzer Zeit etc. Weil bei Prüfungen genieße ich immer diese 2h volle Konzentration die ich im echten Leben nicht hinbekomme.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......

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      * Papier: ganz viel ausdrucken, kopieren, heften, lochen, zerknüllen, tackern, anmarkern, ausschneiden, zerreißen, einordnen - ein Meer von Papier auf dem Schreibtisch, dem Boden und auf dem Bett (die Nickerchenbremse;-))

      * mehrere Aufgaben oder Fächer gleichzeitig lernen. Alles chaotisch auf dem Schreibtisch: ach jetzt mach ich ne Matheaufgabe, und jetzt schau ich mir die 10-Punkte-Liste der Vorteile von xy, wie waren nochmal die drei wichtigsten Paragrafen etc.

      * ganz viele Sachen gleichzeitig machen: Neulich in der Arbeit habe ich nach jeder neuen Email gelechzt, sie aufgemacht, angefangen zu bearbeiten und was anderes gemacht. Wenn 10 halb-beantwortete Emails offen sind und 10 andere Bausstellen, und es geht auf die Mittagspause zu (Zeitdruck), dann kann ich endlich loslegen. Erst wollte ich es verhindern und mich auf das Beenden einer Aufgabe konzentrieren, aber dann machte es Spaß immer neue Bausstellen zu eröffnen und fertig werden die Aufgaben ja doch irgendwann (mache oft halbe Stunde Überstunde, weil ich rumtrödel und das wichtigste zum schluß)
      * auch im Unterricht nebenbei stricken oder so

      * "an ungewöhnlichen Orten" ;-) meine Favoriten: Cafés (bzw. Kneipen, bin Nachtmensch), auf der Wiese, im Zug, im Auto (im Herbst, wenns draußen zu kalt ist). Was ich noch probieren werde: im Museum. Was nicht geht: Bibliothek, da schlafe ich immer postwendend ein.
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      * gerne habe ich den ganzen Stoff abgetippt (der Bildschirm und die Tasten halten meine Konzentration).

      * oft habe ich nur ein genaues Inhaltsverzeichnis am PC erstellt wo teilweise dann Stoffinhalte abgetippt wurden oder es stand da siehe Arbeitsblatt zum Thema (verzeichnisse funktion in word nutzen). wenn ich wußte, ich hab alle Punkte erfasst, war ich beruhigt und konnte sie der Reihe nach abarbeiten. (bzw. durcheinander)

      * nicht nur auf- und abgehen beim lernen, mit dem Papier in der Hand, sondern ein regelrechtes Theaterstück draus machen, mit verstellter Stimme und überschwenglichen Gefühlen und GEsten, zb. den Text wie eine reißerische Politische Rede deklamieren, sich künstlich über irgendwelche neutralen Lerninformationen aufregen, vergessene Punkte beim Aufzählen "schimpfen", unsinnige Kommentare zum Lernstoff machen ("Dieses Argument finde ich schon sehr übertümpfelt!"), den lernstoff vorlesen als wäre es ein liebesgedicht, mit verstellter stimme einen Dialog simulieren und diskutieren (z.B. eine liste von vorteilen irgendeines Themas als gegenseitiges übertrumpfen intonieren)

      * zwischendurch zweimal klatschen und laut "So! Weitergehts!" rufen, um geistig zum Stoff zurückzukehren. oder "3.2.1. los geht's! Juchu!" jubeln. Kommtare wie "Ha!" oder "Hab ich dich erwischt!" wenn man etwas kapiert.

      * einen Sitzball benutzen, bei dem man dauernd in Bewegung ist. Zwischendurch aufstehen und einfach rumhüpfen und gleich wieder hinsetzen.
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      * regelmäßig von Leuten anrufen oder ansimsen lassen

      * Freunde bitten, die man ganz kurz anrufen kann, ohne small talk, die nur fragen: und, welches Kapitel machst grad, wielange willstn heut noch lernen und die einen loben und dann auflegen und weitermachen.

      * irgendjemand finden, der mal nachfrägt, ob man schon aufgestanden ist (telefonisch, im Netz)

      * irgendjemand finden, den es interessiert, wie weit man gekommen ist, und dem man von Lernfortschritten berichten kann.

      * bzw. mit jemandem ausmachen,d ass man immer zum schluß eine email/sms mit der aktuellen version oder dem Lernfortschritt schreibt (dann muß man nicht nur sich selber eingstehen, wenn man nichts gemacht hat, sondern einer person mehr und dass fällt nicht so leicht, da lernt man lieber)

      * allen erzählen, dass man grad lernt und nicht vorankommt und wieviele Tage man noch hat

      * jemandem, der das gleiche lernt den Stoff erklären

      * Telefon ganz ausschalten wäre sowas, was ich beim nächsten Mal mache
      was auch geht: auf lautlos und jede stunde zur Belohnung schauen, ob jemand angerufen oder gesimst hat.
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      * vorkochen, ein Teller in die Mikro und weiterlernen, so dass man keine Ausrede hat zwischendurch lang in der Küche zu sein und sofort auf HUnger reagieren kann. Früher hab ich immer ein Tiefkühlbaguette gegessen und weitergings, dann ist auch der magen nicht so voll.

      * zum Thema Hintergrundgeräusch: irgendwann war ich bei Klassikradio angelangt. Momentan höre ich in der Arbeit einen ausländischen Sender wo ich nix versteh über so ganz dicke Kopfhörer - wirkt Wunder im Großraumbüro

      * Grundbedürfnisse im Allgemeinen können mich leicht ablenken: schauen dass es nicht zu kalt oder heiß ist (Ausnahme: kalte Füße, da lernt sichs besser), wenn man müde ist ruhig zwischendurch am Schreibtisch den Kopf aufn Tisch legen. Essen - regelmäßig Miniportionen.

      * ein Zettel daneben legen, auf den alles kommt, was im Kopf rumschwirrt und nachher (oder irgendwann) erledigt werden will

      * allgemein GEdanken im Kopf: manchmal schreibe ich alles, alles auf, was gerade so den Kopf oder das Gewissen belastet. Das wird dann durchnummerierit und dann kommt auf ein neues Blatt zu jeder Nummer ein Kommentar bzw. eine Handlungsentscheidung. (z.B. informieren, einfach demjenigen ne sms schreiben) meistens ist das dann ganz einfach (oder klingt so) und es sieht aus als wären alles Probleme gelöst. dass man dann garnicht alles macht, was mans ich vorgenommen hat, ist in dem moment egal, auf dem Papier sind die Probleme gelöst und der Kopf frei fürs Lernen

      * ich plane intensiv den Kauf eines Küchenweckers.... (auch für Alltagsaufgaben)
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      * auf einem Notizzettel notieren, wann man welche Aufgaben/Gliederungspunkt angefangen hat und wenn man fertig ist ausrechnen, wie lange man gebraucht hat und die nächste Startuhrzeit aufschreiben.

      * An meiner Zimmertür hatte ich außen einen Zettel wo jeden Tag unten dazukam: Datum, aktuelle Seitenzahl, noch verbleibende Seiten.
      bzw. für eine Prüfung ein Blatt mit den Tagen bis zur Prüfung und jeden Tag reinschreiben, was man geschafft hat (schön mit Filzstift und verschiedene Farben).
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      So, und ich werde jetzt wachbleiben und was schaffen. Wie verpeilt kann man sein... Das ist mir seit Diplomarbeitszeiten nicht mehr wirklich passiert, dass ich um die Uhrzeit lerne/Papiere erledige...
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      Hallo,

      ich habe Maschinenbau studiert und da gab es in der Regel zwei Arten von Fächern:
      1. Fächer, die mich interessierten und wo die Vorlesungen didaktisch gut gehalten waren (das waren nicht wirklich viele)
      2. Fächer, die mich entweder überhaupt nicht interessierten oder wo der Professor eine schlechte Vorlesung machte (das waren schon einige mehr).
      Meistens wusste ich nach dem Hören von zwei bis drei Vorlesungen um welche Kategorie es sich handelte.

      Bei ersteren habe ich regelmäßig die Vorlesungen und Übungen besucht, die Hausaufgaben gemacht und mich kontinuierlich mit dem Stoff beschäftigt. Ich habe in der Regel auch rechtzeitig mit den Vorbereitungen auf die Prüfung angefangen. Da mich das Ganze interessierte hatte ich auch keine Probleme mit der Motivation.

      Bei letzteren habe ich mir so ab dem dritten Semester die Vorlesungen und Übungen geschenkt und habe die Hausaufgaben abgeschrieben oder abschreiben lassen. In den ersten beiden Semestern habe ich noch regelmäßig alle Vorlesungen besucht, aber es dann aufgegeben, als ich merkte, dass trotz körperlicher Anwesenheit eh nichts vom Stoff "hängen blieb".

      Je nach eingeschätzter Schwierigkeit der Prüfung habe ich dann vier Wochen bis eine Woche vor dem Prüfungstermin mit der Prüfungsvorbereitung begonnen. Das lief nach dem Crashprinzip, d.h. es wurden alte Prüfungsaufgaben besorgt (von der Fachschaft oder Standartaufgaben aus Büchern) und dann pro Tag ein bis zwei Klausuren auf Zeit gerechnet. Das auf Zeit rechnen hatte zum einen den Vorteil, dass es die reale Prüfungssituation wiederspiegelte, wo man ja auch nicht endlos Zeit zur Verfügung hatte, zum anderen setzte ich mich da auch irgendwie unter Druck und dann lief alles etwas besser als wenn kein Druck da war. Manchmal ging ich auch vor dem Klausurrechnen mit Studienkollegen den Stoff durch oder rechnete gemeinsam mit Ihnen Aufgaben.
      (Fortsetzung)

      Der Tag sah dann so aus:
      - drei bis vier Stunden eine alte Klausur rechnen
      - ein bis zwei Stunden die Lösungen vergleichen und schauen, wieviele Punkte (und welche Note) man gehabt hätte, wäre das die echte Klausur gewesen.
      - ein bis zwei Stunden Pause
      - die nächste Klausur
      So ein "Vorbereitungstag" begann dann in der Regel gegen Mittag mit Aufstehen und Frühstücken. Um ein Uhr begann ich mit der ersten Klausur, am späten Nachmittag oder frühen Abend begann ich mit der zweiten Klausur - und so zwischen 2 und 4 Uhr Nachts war ich dann fertig und ging ins Bett. (Ich konnte damals nachts besser arbeiten als tagsüber.)

      Seltsam war, das die Art der Vorbereitung nicht unbedingt Auswirkung auf die Noten hatte. Es gab also Fächer, die mich wirklich interessierten und wo ich nur knapp die Prüfung bestanden habe und andere, wo ich mich zwei Wochen vor der Prüfung erstmals mit dem Stoff beschäftigt hatte und wo eine gute Note herauskam.
      hallo

      also bei meiner schulischen ausbildung hat es mir sehr geholfen, in einem wohnheim zu wohnen (ist vielleicht nicht mit einem studentenwohnheim zu vergleichen, weil es mehr doppelzimmer etc gab und man eher eine gemeinschaft war) dort musste man im grunde lernen, weil alle anderen auch gelernt haben.. ausserdem konnte man die anderen auch fragen, wenn was nicht verstanden wurde.. gemeinsames lernen war auch manchmal angesagt.

      mein problem ist aber trotzdem, das ich erst einen tag vorher lernen kann und dann natürlich alles auf einmal.. meistens mit neu abschreiben.. quasi auf große spickzettel und mit denen arbeite ich dann.. ich weiß nich obs am stoff oder an mir lag.. aber ich habe den großteil der sachen jetzt leider schon wieder vergessen
      lg