Wie lernt ihr? Gibt's da gute Tipps!?

      Wie lernt ihr? Gibt's da gute Tipps!?

      Hey Ihr Lieben...

      Ich habe mich gerade wieder mit voller Energie auf mein Fernstudium geschmissen und merke, wie sehr meine Ablenkbarkeit mich beim Lesen/ Lernen behindert..

      Deswegen die Frage an euch? Habt ihr ein paar gute Tipps zum Effektiven Lernen/ Lesen?
      Habt ihr für euch eine Möglichkeit gefunden, euch nicht ablenken zu lassen?
      Schreibt ihr mit? Macht ihr Listen?

      Ich freu mich über jeden Tipp!!
      Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
      Erich Kästner



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      Bin zwar kein Student ... :)

      In der Schule und in meiner Kochausbildung habe ich gar nicht gelernt. Warum auch? :)

      Als ich dann meine zweite Ausbildung gemacht habe, musste ich lernen, da ich es sonst nicht geschafft hätte.

      Für die Arbeiten habe ich eine Woche vorher angefange. Wichtig dabei war mir Struktur. Das heißt, ich habe alles, was wir in der Schule geschrieben haben nochmal auf dem Recchner getippt. Schön mit Überschriften und Farbe ausgedruckt und in Klarsichtfolien eingetütet. Dafür wurde ich vom Rest des Kurses als komplett bescheuert erklärt ... aber ich hatte meine guten Noten.

      Bei meiner Prüfung bin ich noch etwas anders vorgegangen. Als erstes hatte ich einen großen Kalender von der Barmer. Ganz tolles Ding. Dort habe ich mir im Vorfeld mit verschiedenen Farben aufgemalt, wann für welches Fach gelernt wird, wann ich lernfreie Tage einräume, wann ich richtig exzessiv lernen kann (Wochenende oder Ferien). Als Minimum habe ich mir 3 Stunden lernen eingeräumt. Wenn ich am entsprechenden Tag fertig war mit lernen, habe ich mir ein Häckchen hinter dem Tag gemacht (wenn ich es nicht vergessen habe).

      Als zweites habe ich mir zu jedem Fach einen extra Hefter zugelegt, in dem ich die einzlenen Themen nochmal in komprimierter Form in Tabellen aufgelistet habe. Denn ich wusste, wenn ich mit dem SChulhefter lerne, dann lerne ich alles. Und das zu schaffen grenzt an Utopie.

      Dafür habe ich mir dann eine Seite laut vorgelesen. Danach habe ich mir die Seite nochmal laut vorgelesen, den Hefter weggelegt mich umgedreht und versucht die eben gelesene Seite meiner imaginär anwesenden Oma zu erklären.

      Und kurz vor den Prüfungen habe ich mich abfragen lassen.

      Resultat: mit 2 bestanden.

      Das Einzige was man dafür braucht ... Disziplin. ;)

      Gruß, Björn
      Ohne mich wäre wäre die Welt nicht so wie sie ist ... übrigens ... ohne dich auch nicht
      Hallo,

      ich habe es in einigen Punkten auch so gemacht wie Björn :) Als ich in der Oberstufe war und mehrere Klausuren in ein oder zwei Wochen anfielen, habe ich mir im Kalender genau eingetragen, wann für welches Fach gelernt wird und mich dann auch daran gehalten (zumindest für ein paar Wochen).
      Außerdem habe ich mal gemerkt, dass ich mir Sachen leichter merken kann oder mir schneller klar werden, wenn ich sie jemand anderem erkläre. In der Schule hatte ich oft mit einer Freundin gelernt und während meines Studiums habe ich die Sachen dann alle laut meiner Freundin (nur, dass die dann nicht da war, also wie Björn mit seiner Oma) erklärt.

      Außerdem habe ich mir immer alles wichtige noch mal rausgeschrieben und es mit verschiedenen Farben markiert.
      Da ich Sachen leichter lernen kann, wenn sie übersichtlich sind, habe ich lange Texte oft auch in Schaubilder umfunktioniert. Tabellen oder was gerade passte.

      Am effektivsten lerne ich allerding, genau wie Lena, wenn ich richtig Druck habe. Ansonsten mache ich auch gerne immer wieder mal schnell was anderes zwischendurch, renne hier und da hin, räume auf...

      LG, Nika
      Hallo Katja,

      ich bin auch eine, die am besten (?) unter Druck arbeiten/lernen kann bzw. es nur dann tat/tut.

      Zum Lernen habe ich die gaaaaanz frühen Morgenstunden genutzt- mein Partner hatte Schichtarbeit und so bin ich mit aufgestanden und habe dann ab ca. 3.30h bis 6.30h (Kinder wecken) gelernt. Dann ist es ruhig, kein Telefon, keine Klingel, alles schläft- keine Ablenkung, ausgeruht usw. Da konnte ich mich wirklich am allerbesten konzentrieren.

      Wenn ich (Autodidakt) gelernt habe, dann habe ich mir das Wichtigste (was die größte Schwierigkeit war....) heraus geschrieben, mir den den Inhalt begreiflich gemacht, das nochmals zusammengefasst und in Stichpunkten auf Karteikarten geschrieben. Die hatte ich immer und überall dabei und so konnte ich im Bus usw. lernen.

      Ich habe von einer Dozentin Lerntipps, ich stelle die rein, muss sie nur suchen. ;)

      Ich drücke dir die Daumen, dass du den für dich richtigen Weg findest. Lerngruppen usw. warn mir übrigens ein Greul. Wie ist das bei dir?
      Das Thema ist für mich auch sehr interessant. In der Schule und auch in der Ausbildung habe ich wenig gelernt.

      Wobei es in der Technik auch überwiegend um Logik geht und Aufgaben etc. halt einfach geübt werden müssen.

      Derzeit habe ich ein wenig das Problem, dass man von mir erwartet, dass ich mir selbst Dokus zu Themen die bei uns aktuell (die weiß ich oft garnicht so genau) sind im Internet suche, und z.B. aus englischen RedBooks von der IBM lerne. Meine Kollegen können ja nicht dokumentieren und schon einmal gefundene Dokus kann man auch nicht einfach irgendwo ablegen, damit der nächste der sie benötigt die auch findet ... Das ist ganz schön übel für mich und ich hab da teilweise ziemliche Probleme damit. So nebenbei hat mir mein Chef (nachdem ich ihm leichtsinnigerweise in einer Mediation was von ADS erzählt habe) mir auch noch die Hotline (=Deppenjob) alleine reingedrückt, meine männlichen Kollegen müssen die nicht machen. Die Hotline lenkt mich natürlich zusätzlich ab und bringt mich oft aus dem Konzept. Aber mein Chef hat sich ja angeblich mit dem Thema ADS beschäftigt und findet, dass das so genau die richtige Tätigkeit ist ...

      Aber was ich eigentlich sagen wollte:
      @ Katja:
      Nachdem hier schon einiges an Tips zusammen getragen wurde, wäre es da nicht sinnvoll, den Thread irgendwo so hin zu packen, dass er leicht auffindbar ist, auch wenn nicht gerade etwas neues dazu geschrieben wurde.
      Träume nicht Dein Leben - lebe Deinen Traum
      Hab´s gefunden, weiß aber nicht, ob es dir hilft, Katja:

      Anleitung zum effektiven Lernen

      Seit mehreren Semestern biete ich als psychologische Beraterin Kurse zum effektiven Lernen an. In dieser Handreichung finden Sie eine komprimierte Zusammenfassung der wichtigsten Hinweise und Tipps, um besser lernen zu können. Ich hoffe, dass Ihnen dieses hand-out eine Hilfe bei Ihrem Lernen sein kann.

      Vorbereitung des Lernens

      Zum Lernen gehört ein Zeitplan. Zumindest überschlagsmäßig sollte geprüft werden: Wie viel Zeit habe ich bis zur Prüfung zur Verfügung?

      Weiterhin gilt es zu klären, welche Lernziele sollen in dieser Vorbereitungszeit erreicht sein. Dazu ist es erforderlich, die realistischen Lernziele zu bestimmen:
      Was muss für diese Prüfung gekonnt sein? Welcher Lernstoff ist zu bearbeiten? Wie wird wahrscheinlich die Prüfung aussehen?

      Das zusammengestellte Lernvolumen gilt auf die vorgegebene Zeit zu verteilen:
      Welcher Stoff soll in einem Monat bearbeitet werden? Welcher Inhalt soll in einer Woche erarbeitet werden?

      Von Anfang gilt es, Wiederholungen zu berücksichtigen: Ein direkt wiederholter Lernstoff bleibt leichter haften, als wenn die Wiederholung erst Wochen später erfolgt.

      Um zu gewährleisten, dass man mit dem Lernen gut in der Zeit liegt, sollte man so genannte Lernkontrollen einführen: zumindest jede Woche überprüfen, welcher Inhalt bearbeitet worden ist, und ob dies mit der Planung übereinstimmt.
      Lernen

      Beim Lernen gilt es, den eigenen Lernstil herauszufinden. Es lassen sich allerdings einige Hinweise geben, die sich ganz gut bewährt haben:

      Zunächst einmal gilt es herauszufinden, an welchem Arbeitsplatz man am besten arbeiten kann. Dies kann der eigene Schreibtisch sein, es kann aber auch die Bibliothek sein, wo manche ablenkenden Momente wie Radio oder Telefon nicht vorhanden sind. Manche bevorzugen eher unorthodoxe Orte wie z.B. das eigene Bett oder ein Café oder auch den Park, wo die Sonne scheint. Diese Orte sind nicht so asketisch wie eine Bibliothek. Solange man ehrlich zu sich selbst ist, und man überprüft, ob diese Orte einem zum Lernen stimulieren oder eher ablenken, ist dies in Ordnung.
      Zu Arbeitsbeginn ist es sicher möglich, sich einige Minuten zu gönnen, um sich aufs Arbeiten einzustellen, etwa, indem man sich noch einen Kaffee oder Tee kocht, oder indem man auf dem Tisch alles vorbereitet, was man zum Lernen braucht. Geht diese Vorbereitung allerdings über eine Viertelstunde hinaus, sollte man darüber nachdenken, inwiefern man sich nicht eher vom Arbeiten ablenkt als sich darauf vorbereitet.

      Dann muss man klären, wie man effektiv lernt.
      Aktives Lernen:

      Viele berichten, dass sie lernen und lernen, aber nichts behalten. Fragt man genauer nach, zeigt sich, dass sie den Lernstoff immer wieder lesen und lesen und über diese Tätigkeit ermüden.

      Lesen allein reicht beim Lernen nicht aus. Es gilt, Wege zu finden, wie man sich aktiv mit dem Lernstoff beschäftigt.

      Eine sehr gute Möglichkeit besteht darin, sich eine Frage aus dem Lernstoff zu stellen und diese dann sich selbst zu beantworten. Auf diese Art und Weise macht man sich den Lernstoff zu Eigen.

      Eine weitere Möglichkeit kann auch sein, dass man sich ein Themengebiet wählt und sich selbst dazu alles erzählt, was einem hierzu einfällt.

      Als dialogische Möglichkeit bietet sich an, dass man einem Gegenüber von dem Lernstoff und bestimmten Themenkomplexen hierzu berichtet, oder dass man von einem Gegenüber abgefragt wird.

      Aufnahmeformen

      Um dieses aktive Lernen zu begünstigen, gibt es verschiedene Weisen der Aufnahme:

      Ein visueller Lerntyp wird durch Diagramme, mind-maps und graphische Zeichnungen unterstützt.

      Auditives Lernen kann man durch Besprechen von Diktaphonen oder Kassetten und deren Abhören fördern.

      Besonders günstig ist eine Verbindung beider Lernweisen, d.h. indem man einen Sachverhalt in Form einer Graphik wiedergibt und ihn zudem auf Band spricht und abhört.

      Abwechslung

      Eine stereotype Lernbeschäftigung führt zu frühzeitiger Ermüdung. Stattdessen ist es förderlich, verschiedene Tätigkeiten miteinander zu wechseln: So kann man sich eine Weile Stoff abfragen und sich anschließend neuen Lernstoff erarbeiten.
      Praktische Anwendung, Querverbindungen

      Hilfreich zum Behalten ist auch, den zu lernenden Stoff in die Praxis zu transferieren, d.h. sich praktische Beispiele zu überlegen, z.B. was ein bestimmtes Thema im Alltag bedeutet.

      Vom Leichteren zum Schwereren

      Vielen hilft es, mit leicht zu lernendem Stoff anzufangen und dann zu schwererem überzugehen. Dies stärkt die Motivation: Man erkennt ziemlich schnell Fortschritte und ist beflügelt, weiterzulernen.

      Lernportionen

      Die Lernpsychologie hat herausgefunden, dass besser gelernt werden kann, wenn der Stoff in überschaubare Lernmengen eingeteilt wird. Als überschaubar wird eine Einheit von etwa sieben angesehen: d.h. etwa sieben Definitionen oder sieben Sinneinheiten können fortlaufend gelernt werden. Danach empfiehlt sich eine kurze Pause.

      Hierbei sind die Anfangs- und Endpositionen besonders prominent, d.h. sie werden leichter behalten als mittlere Positionen. Daraus ist abzuleiten, dass die jeweiligen Einheiten an unterschiedlicher Stelle positioniert werden sollten.

      Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, mit Karteikarten zu arbeiten. Hier ist ein Positionswechsel leicht machbar.

      Ähnliche Lernstoffe

      Lernstoffe, die entweder inhaltlich ähnlich sind oder sprachlich ähnlich, sollten getrennt gelernt werden, sonst entstehen leicht Irritationen.

      Arbeitsgruppen

      Um zu lernen, bieten sich neben dem alleine Lernen natürlich Arbeitsgruppen an. Sie ermöglichen es, sich gegenseitig abzufragen und sich über den Lernstoff auszutauschen. Um fruchtbar zu sein, ist es notwendig, vorher allein zu arbeiten, den Stoff schon mal alleine durchzuarbeiten und zu lernen. Dann kann die Arbeitsgruppe ein Ort sein, an dem offen gebliebene Fragen gestellt werden können und man sich gegenseitig helfen kann. Eine Möglichkeit, eine Arbeitsgruppe zu finden, bietet z.B. das Intranet, bzw. von der Psychologischen Beratungsstellen werden regelmäßig Lerngruppen angeboten.
      Hab dir einen eigenen Thread eröffnet, da darfst du dich gerne austoben!
      Wenn du sowieso in die Richtung dein Diplom schreiben willst... ;)
      Das ist meine Unterstützung für dich!!
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      Erich Kästner



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      darf ich mich auch Student nennen, wo ich doch "nur" das Leben für mich studier? Spaß bei Seite, dafür hats bei mir nie gereicht, die Ausdauer und der Egeiz, aber lernen tut man doch ein Leben lang.

      Heut laß ich mich bewußt ablenken, ich versuch nicht dagegen zu steuern. Geh der Ablenkung nach und kann dann besser wieder zum eigenlichem zurück kommen. Manchmal hilft die Ablenkung sogar, schafft Querverbindungen. Ich glaub an die Kraft des Unterbewußtseins.

      Das Thema gab übrigens schon mal hier, weiß aber nicht mehr wo und von wem. Vermute unter Beruf und so
      “Ich finde, wer am Ende des Tages keine grünen Knie hat, sollte sein Leben ernsthaft überdenken.”
      :D
      Meine effektivste Lernmethode war die, die eigentlich gar nicht empfohlen wird.
      Abends (Tags über war ja Theorie / Praktikum dann Haushalt) bei laufendem Fernseher und dann die schlimmsten Lernfächer also Verfahrensrecht z.B. Bei dieser Überbelastung hat sich anscheinend der Hyperfocus eingeschaltet.
      Die Prüfung habe ich auch bestanden.
      _______________

      Eisbärin
      ___________
      Ich bin anders und das ist auch gut so. ;)
      Ich war jetzt zu faul zum alles durchlesen, also keine ahnung ob jemand schon was ähnliches geschrieben hat...

      ich bin jetzt seit knapp 3 Jahren mit meim Studium fertig... ich war an der Berufsakademie, also immer jew. 3 Monate Praxis und Theorie im Wechsel (falls das jemand nicht so kennen sollte, is glaub vor allem in Bawü weiter verbreitet als Alternative zu FH oder Uni) aber war alles sehr chaotisch "organisiert" in meinem Studiengang und seeeeehr viel Stoff in kurzer Zeit... vieles hatte man auch nur oberflächlich durchgenommen...

      Ich konnte auch immer nur unter großem Druck überhaupt erstmal richtig anfangen zu lernen... wenn ich da nur an die Woche vor Abgabe der Diplomarbeit denke... oh je o je...

      Gelernt hab ich meist auch so dass ich mir immer alles versucht hab irgendwie auf Zetteln (teils auch am PC und ausgedruckt) zusammenzufassen... am besten auch immer schön strukturiert mit verschiedenen Farben und Markern oder Skizzen, das alles möglichst übersichtlich und schnell zu erfassen war... und diese Zettel hab ich mir dann bis kurz vor die Prüfung immer wieder durchgelesen...
      Da ich leider aber auch immer viel zu spät angefangen hab mich intensiv mit dem Stoff zu beschäftigen und mir einzuprägen war das Wissen das ich dann hatte oft auch nur oberflächlich, weil mir zum Ende einfach die Zeit gefehlt hab alles bis ins letzte Detail zu lesen. Aber es hat immer irgendwie gereicht...

      Aber bisschen ärgert es mich dass ich damals noch nix vom ADS wusste... viell. hätte ich es mit mph&co geschafft mich früher zum Lernen aufzuraffen und dann länger an einem Stück bei der Sache zu bleiben, um auch den gesamten Stoff erfassen zu können)
      Die höchste Form des Glücks
      ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
      :D
      Erasmus von Rotterdam
      Original von SummerSun
      Aber bisschen ärgert es mich dass ich damals noch nix vom ADS wusste... viell. hätte ich es mit mph&co geschafft mich früher zum Lernen aufzuraffen und dann länger an einem Stück bei der Sache zu bleiben, um auch den gesamten Stoff erfassen zu können)


      Oh wie ich das kenne, und das Letztere.... :( könnte auch mein Lebensmotto sein...und nun bald Rentnerin mit 35

      LG

      Bunter Vogel
      Sei ein lebend'r Fisch und schwimme gegen den Strom,
      denn nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom

      (Quelle unbekannt)

      RE: Wie lernt ihr? Gibt's da gute Tipps!?

      Also, wenn bei mir nichts mehr ging, vor allem bei sehr umfangreichen Themen, habe ich mir irgendwas zum Lernen gebastelt. Ein Wandbild etwa oder einmal eine Art Leseblende, die nur einzelne Abschnitte auf einer Seite zum Vorschein gebracht hat, wenn mir die Seite zu unübersichtlich war. Das Basteln hat Spaß gemacht und dann das Lernen auch.

      Für den ziemlich umfangreichen Lernstoff einer Prüfung habe ich mir ein tolles Wandbild gemalt und aufgehängt, und habe zwischendurch immer mal dran gelesen, und in der Prüfung habe ich die Stelle auf dem Wandbild vor meinem inneren Auge gesucht und dann konnte ich alles runterspulen, das war echt ein cooles Gefühl.

      Was mir grundsätzlich immer geholfen hat, sind Gregorianische Gesänge ganz leise im Hintergrund, die haben sowas Tragendes, hypnotisierendes für mich gehabt. immer wenn ich die Musik angemacht habe, bin ich in so eine Glocke eingetaucht. An ganz hartnäckigen Tagen hat das allerdings auch nichts mehr gebracht.

      Viel Glück beim Lernen!

      Trolline
      Et wat gor is,
      Drink wat klor is,
      Red wat wohr is! 8)
      soll ja auch helfen, verschiedene themen in verschiedeen zimmerecken zu lesen / lernen und sich dann in der prüfung die betreffende ecke vorzustellen, dann soll alles wieder im bewusstsein sein.

      mir half relativ gut, wenn ich das zu lernende auf zwei ebenen aufnehmen konnte: z.b. hören und sehen (film / bilder) zusammen oder lesen und hören (durch laut vorlesen) zusammen oder so.

      vg Sanne
      finde heraus was dir guttut!