ADS: wie sagt ihr es euern Kindern?

      ADS: wie sagt ihr es euern Kindern?

      Redet ihr mit euern Kindern über die :ads: Diagnose bei Euch?
      Oder würdet ihr mit ihnen darüber sprechen wenn ihr kinder hättet?

      Ich habe noch keine Meinung dazu. Ich habe die Hoffnung, dass mein Kind sich, nach einem Gespräch, die unterschiedlichen Stimmungsphasen bei mir erklären kann. Andererseits will ich keine Gefühle erzeugen welche bei dem Kind das Gefühl einer Verantwortung erzeugen welche es nicht hat. Mein Ziel ist es, wenn ich darüber sprechen sollte, dass Kind zu Stärken und ihm die Möglichkeit zu geben sich auchmal Distanzieren zu können. Ich lasse es sowieso schon immer mit in die Erziehung einfließen das die Erwachsenen nicht allmächtig sind und auch ihre fehler haben. Ausserdem analysieren wir auch immer wieder Situationen welche zb: in der Schule vorgefallen sind.

      welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
      wie ist eure vorgehensweise?
      Peter Lustig:„Ihr seid ja immer noch da! Abschalten!“

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      Ich habe im Moment das Problem das mein Sohn weiß das ich krank bin und er trotzdem nicht aufräumen oder helfen will. Er sagt oft "Du machst ja auch nichts?"
      Es kommt auf das Alter an. Meiner ist jetzt 9. Er zeigt oft Verständnis dafür, das ich zum Beispiel nicht gut klettern oder Bälle fangen kann.
      Seit dem wir Menschen zu Besuch haben die Helfen oder Hilfe organisieren wird im bewusst das sich etwas an seinem Verhaltenen ändern muss. Das Umsätzen ist trotzdem schwer.
      Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden!
      Irgendwie finde ich, hast du eine falsche Herangehensweise, zumindest kommt es so rüber.

      Fienchen schrieb:

      Ich habe im Moment das Problem das mein Sohn weiß das ich krank bin und er trotzdem nicht aufräumen oder helfen will.

      Er soll ja auch nicht aufräumen oder helfen, weil du krank bist! Er soll es tun, weil es getan werden muss. Er muss lernen SELBSTSTÄNDIG zu werden und das ist umso wichtiger, wenn du krank bist. Er soll dir nicht HELFEN! Es ist hart, ich kenne es aus dem eigenen Alltag mit Kind, aber wir dürfen nicht erwarten, dass die Kinder uns entgegenkommen mit ihrem Verhalten. Es sind Kinder. Und Kinder brauchen vor allem Vorbilder, auf diese Weise lernen sie. Da ist es doch ein wichtiger Schritt, dass Du dir jetzt Hilfe von außen gesucht hast. Wie du es schon schreibst, es ist ein Zeichen, etwas das er nachvollziehen kann. Wenn man die Dinge, die gemacht werden muss, nicht alleine schafft, muss man sich Hilfe holen. Er braucht vielleicht auch Hilfe beim Aufräumen und jemand, der ihn motiviert. Das ist ok. Vielleicht ist er schon alt genug zu überlegen, was ihm helfen könnte, das schreibst du ja auch oft. Das ist doch gut. Ihn dabei unterstützen. Und versuchen kreativ zu sein. Du darfst ihm halt nicht das Gefühl geben, dass die Dinge, die du nicht hinkriegst, weil du krank bist, nicht wichtig seien. Wir müssen uns halt täglich den A ... aufreißen, damit der Laden läuft und wir unsere Sachen auf die Reihe kriegen. Wir müssen uns bemühen und so müssen es unsere Kinder auch. Wo kommen wir sonst hin? Sonst geht ja alles den Bach runter.
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.
      Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Er soll natürlich nicht helfen weil ich krank bin sondern obwohl ich krank bin.
      Ich habe immer das Gefühl ihm kein Vorbild sein zu können. Aber das ändert sich ja gerade nicht zu letzt dadurch das es hier immer öfter sauber ist.
      Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden!