Ein kurzer aber aussagekräftiger Fernsehbericht

      RE: Ein kurzer aber aussagekräftiger Fernsehbericht

      sehr cool, vielen Dank. Nur wieder so klischeehaft. MANN=ADHS, Frau=ADS.
      Aber das verstehen, nicht betroffene wohl ohnehin nicht.

      In dem Zusammenhang Poste ich mal nen Interview von Prof. Hüther. (ZDF heute Journal)
      Der die Überzeugung hat das es gar kein ADHS gibt.
      youtube.com/watch?v=A6vtFS_CwkA

      Ärzte halt, ich weiß warum ich die nicht mag.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(

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      RE: Ein kurzer aber aussagekräftiger Fernsehbericht

      Wow!!!!
      Endlich mal ein Film der kurz und prägnant die Ursachen erklärt ohne zu bewerten.
      Sehr guter Film!

      den schick ich mal meiner Mutter - die ja immernoch meint mein ADS wär halt mein Religionsersatz _tollpatsch:
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
      Den Beitrag mit Prof. Hüther finde ich "sehr interessant und aufschlussreich für mich"! (Danke auch für diesen Link)
      Der Typ wurde schon öfters kontrovers diskutiert und und ich habe mich zurückgehalten, mir eine endgültige Meinung von/über ihn zu bilden, da seine Argumente teilweise nicht von der Hand zu weisen sind. (anderer Blickwinkel und so)

      Jetzt ist mir aber vollkommen klar: Der Typ hat ADS nicht verstanden und wird es auch nicht!! Leider! Auf der anderen Seite würde ich es ihm wünschen, dass er es mal erlebt und dann verstehen lernt!
      So um 1:30: ... Gelegenheit zu haben, sich zu entwickeln ...
      ... ohne Medis. Etwas aushalten ...
      Ja Klasse, das habe ich über Jahre (vor Medis und leider kein MPH) versucht und hat überhaupt nicht funktioniert. (im Sinne von dem Potenzial angemessenen Tätigkeiten usw.)
      Gelernt habe ich im Endeffekt höchstens, wie ich mich langsam umbringe (... komme jetzt immer näher an kritische Grenzen, wo ich mich entscheiden kann, nochmal zu regenerieren [körperlich] oder weiter zum Abschalten ...).
      Das ist das tolle Ergebnis all der Anstrengung und des lebenslangen Leidens.
      Dagegen stehen ca. 6 Jahre mit Medis (ähmm, einem sinnvollen), in denen ich wenigstens etwas zustande gebracht hatte bzw. mich teilweise "entwickeln" konnte.
      Hätte ich die Diagnose bekommen, könnte ich vieles drauf schieben und würde jetzt nicht mit aller Gewalt ein Grenze einreißen, die ja gar nicht existieren dürfte. Es dauert nicht mehr lang, dann weiß ich überhaupt nicht mehr, wo die für mich sinnvolle Grenze liegen würde.
      Klar will die Gesellschaft schnelle und unkomplizierte Lösungen (= ohne eigene Anstrengung) und die Pharmaindustrie will massenhaft Zeugs verticken. Letztere will und macht das aber nicht nur bei MPH & Co. sondern überall (wo es geht)!
      "Die Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die vom Bewusstsein der eigenen Macht herrührt." (Paul Cézanne)
      jo...und vor allem interessiert es keinen einzigen Geldgeber was du für persönliche Probleme hast!
      Da kann man sich noch so sehr hinstellen und schreien: ungerechte gesellschaft - blablablubb....

      davon wird man nur nicht satt...
      davon sieht dennoch niemand wieviel Kompetenz man eigentlich hat nur nicht auf Abruf zeigen kann
      davon bekommt man keinen lebensplaner /bzw. Coach
      davon räumt sich keine Wohnung auf und bezahlt sich keine Rrechnung
      usw....

      und zufrieden wird man dadurch erst recht nicht.
      Denn, man mag es nicht glauben, ....selbst wenn man nur seine persönlichen Kompetenzen verwirklichen will braucht man dafür nunmal Geld.


      Hüther ist einfach ein Theologe für mich.....jemand der über Theorien redet.
      Nur sind es immer zwei paar Schuh die Theorie und die Ralität.
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)