Faul oder ADS?

      Faul oder ADS?

      Als erstes einmal hallo und danke für die Aufnahme im Forum.
      Ich bin eine 22 Jahre alte Studentin und derzeit einfach am Ende. Mir geht es furchtbar schlecht und ich habe die Befürchtung, dass ich ADS habe und sich daher sehr, sehr viele Probleme in meine Leben ergeben haben.

      Warum glaube ich ADS zu haben? Ich erkenne mich in den Punkten, die auf dieser Homepage gemacht wurden zu 90% wieder. In dem ADS Schnelltest habe ich 56 von 59 Punkten erzielt..aber ich erzähle erstmal ein bisschen. Meine Probleme haben zur Zeit dazu geführt, dass ich
      1. Mein Studium nicht mehr konsequent durchführe,
      2. Meinen Nebenjob schleifen lasse und
      3. Meine Beziehung wegen meinem Chaos gerade in die Brüche gegangen ist.

      Symptome mit denen ich mich identifizieren kann:
      Ich bin unaufmerksam und ablenkbar: Ich kann mich nur kurz auf Sachen konzentrieren, dann suche ich mir neue Tätigkeiten. Mein ganzer Tag springt von einer angefangenen Tätigkeit zur nächsten. Wenn ich mich zwinge, etwas zu tun, dann kann ich mich vielleicht 10 Minuten, höchstens 30 Minuten konzentrieren (aber nur wenn wirklich viel Druck vorhanden ist) und mich mit einer Sachen beschäftigen. Meine Interessen sind auch immer sehr stark wechselnd.
      Ich bin ideenreich, setze nie etwas um, weil ich Ideen vergesse, verdränge oder was auch immer.

      RE: Faul oder ADS?

      sehr stark wechselnd.
      Ich bin ideenreich, setze nie etwas um, weil ich Ideen vergesse, verdränge oder was auch immer.
      Ich habe in der Universität starke Probleme zu folgen, sei es in Vorlesungen, Seminaren oder beim Lesen von Texten. Ich verliere immer den Faden, weil ich träume oder weil das Gesagte einfach nicht in meinen Kopf ankommt. Das passiert mir auch im Gespräch mit Dozenten und hat mich auch schon in peinliche Situationen gebracht. Bisher bin ich immer relativ gut in der Uni klar gekomen, aber habe auch manchmal das Gefühl, dass ich mich so durchgemogelt habe. Eigentlich habe ich keine schlechten Noten. Außer in einem Bereich, in dem ich dann allerdings auch sehr viel Aufwand aufbringen musste, um trotzdem schlechte Noten zu schreiben. In den anderen Fächern, die mir leichter fallen, kann ich mich jedoch auch nicht dazu aufrappeln etwas zu tun und habe das Gefühl, manchmal auch viel bessere Leistungen zu erbringen, wenn dann die Konzentration aber auch Motivation vorhanden wär.


      Und meine Beziehung ist letztendlich gerade auch in die Brüche gegangen, weil mein Freund mich als so furchtbar chaotisch ansieht und es nicht mehr ausgehalten hat. Ich habe immer versucht mich zu bemühen, aber dann auch viele Sachen einfach vergessen oder in seinen Augen „nicht sorgfältig“ gemacht. Da ich auch sehr impulsiv bin und mit seiner Kritik überhaupt nicht umgehen konnte oder mich auch einfach unfair behandelt gefühlt hab, weil ich doch dachte, die Dinge richtig zu machen, ist es in den letzten halben Jahr dazu gekommen, dass wir uns getrennt haben. Meinem Exfreund, meiner immer noch wichtigsten Person in meinem Leben habe ich erzählt, dass ich die Befürchtung habe ADS zu haben und die Beziehung vielleicht auf Grund der dadurch entstehenden Probleme zubruch gegangen ist. Er hat sich die Beschreibung durchgelesen und mir auch zugestimmt, dass er mich in den Aspekten ganz klar wiedersieht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Magnolia“ ()

      RE: Faul oder ADS?

      Ich habe keine Strategie im Leben, ich kann nichts organisieren und wenn ich eine Sache am Tag vorhabe, gelingt mir nichts anderes, weil ich so viel Aufwand damit betreibe, diese eine Sache am Tag zu machen, oft auch erfolgslos. Ich frage mich gerade einfach, ob ich einfach nur ein fauler, unmotivierter, impulsiver, chaotischer und zerstreuter Mensch bin oder vielleicht ADS habe. Leider ist mir die ganze Sache so furchtbar unangenehm und ich traue mich nicht, beim Arzt anzurufen. Zwar kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, dass wenn ich es jetzt nicht mache, es vielleicht nie machen werde. Aber vielleicht hat ja auch jemand eine Anregung, wie ich nun vorgehen sollte und zu welchem Arzt ich denn müsste.

      Vielen Dank schonmal für die Antwort!
      Hallo und herzlich Willkommen.
      Das klingt alles schon sehr danach. Vielleicht kannst du im Internet schauen, ob es in deiner Nähe eine Klinik oder einen Psychater gibt, der die Diagnosen durchführt? Vielleicht gibt es in deiner Stadt eine Selbsthilfegruppe? Da bekommt man auch viele Tipps Du kannst auch hier im Forum unter den einzelnen Bundesländern nachschauen. Ich habe da aber für mein Bundesland jetzt nicht so viele Hinweise bekommen.

      Auf alle Fälle drücke ich dir ganz Fest die Daumen, dass sich da bei dir schnell was tut.
      Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst und trenne dich von dem, was dich runterzieht.

      RE: Faul oder ADS?

      Hallo Magnolia,

      Original von Magnolia
      Ich frage mich gerade einfach, ob ich einfach nur ein fauler, unmotivierter, impulsiver, chaotischer und zerstreuter Mensch bin oder vielleicht ADS habe.


      endlich kann ich dieses Zitat auspacken: *zwinker*

      "Eine notwendige Vorbedingung von Veränderung ist freilich oft, zunächst zu einer neuen Haltung zu finden. Psychische Störungen, von einfacher Ängstlichkeit bis hin zur chronischen Schizophrenie, beruhen nicht auf moralischem Versagen, schlechter Erziehung oder Charakterfehlern. Sie alle sind in der Physiologie des Gehirns verwurzelt, ob es sich nun um Jähzorn oder Faulheit, innere Unruhe oder exzessives Trinken handelt. Damit ist das jeweilige Verhalten keineswegs entschuldigt, doch die Gewichtung der Ursachen verschiebt sich: Wir und die Menschen, die uns helfen möchten, sind gehalten, nicht nur die zwischenmenschlichen und psychischen, sondern auch die physiologischen Aspekte unseres Lebens zu prüfen.
      Die Einsicht, daß psychische Störungen ein neurologisches Fundament haben, kann äußerst befreiend wirken. Wenn wir Rückenschmerzen haben oder unter einer körperlichen Krankheit leiden, machen wir uns deswegen weder Selbstvorwürfe noch schämen wir uns - warum also anders von uns denken, wenn die Probleme psychischer Natur sind? Bei Rückenschmerzen können wir die äußeren Bedingungen beispielsweise ändern, indem wir uns einen neuen Stuhl anschaffen, und an den körperlichen Symptomen arbeiten, indem wir jeden Tag Rückengymnastik machen. Dieselbe Herangehensweise läßt sich auch auf psychische Schwierigkeiten übertragen - auf unsere eigenen wie auch auf die anderer Menschen. Die Last von Schuld und Scham abzustreifen kann ein - für Patienten wie auch für ihre Familien und professionellen Helfer - bedeutsamer Schritt sein, der den Weg zur Heilung ebnet."


      Das ist aus einem Buch von John Ratey, übrigens ein Psychiater, der selbst ADS hat.
      Wenn es dir bisher zu unangenehm ist zum Arzt zu gehen, dann bleiben dir zum Glück auch en paar andere Mittel.
      Informieren ist so oder so eines der ersten und wichtigsten Hilfsmittel. Lies Bücher zu dem Thema, viele Büchereien sind da ganz gut ausgestattet. Stöber im Forum, tausch dich mit anderen aus.
      Selbst wenn es nicht ADS sein sollte, deine Probleme sind ähnlich und du kannst nur profitieren davon, dich über Strategien im Umgang damit zu informieren.

      Ein Gang zum Arzt wäre deshalb überlegenswert um andere, organische Ursachen, auszuschließen.
      Gewissheit ist irgendwie auch was schönes.

      Und ähem. Ich weiß ja nicht, welche Art von Beziehung du jetzt zu deinem Ex hast. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Auseinander gehen mit ungeklärten Gefühlen und trotzdem nah bleiben manchmal auch zu ungeklärten Verhältnissen führt...
      Jedenfalls hat es in der Beziehung zu meinem Liebsten wesentlich zur Entspannung beigetragen, dass es einen "Beweis" gibt.
      ADS entschuldigt rein gar nichts. Aber ADS macht vieles eben doch extra schwer, was anderen leichter fällt.
      (Wobei es für mich auch ein Prozess war, mir vor Augen zu führen, dass quasi jeder irgendwas hat, was ihm extra schwer fällt. ADS ist eben auch nur ein Name, für eine Gruppe von bestimmten Problemen... )

      Achja, und eine Diagnose ist auch dann ganz Hilfreich, falls du einen Härteantrag stellen musst, wenn dein Studium gefährdet ist...

      Herzlich Willkommen hier! Scheu dich nicht, weiter Fragen zu stellen. *smile2*
      Vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort. Ich denke auch, dass ein Besuch beim Arzt am Besten ist, dann habe ich Klarheit. Ich habe mir schon zwei Ärzte in meiner Umgebung herausgesucht, jetzt muss ich mich nur für einen entscheiden und auch anrufen.

      Wie habt ihr denn euren ersten Arztbesuch angestellt ? Habt ihr einen Tipp für mich (also irgendwas mitbringen o.ä.)?
      Huhu Magnolie,

      von mir auch ein herzliches Willkomemn :)


      oh, dass hat damals lange gebraucht, bis ich zum Arzt gegangen bin, um eine Diagnose zu machen.. ich wollte gaaannz sicher sein.. hatte ich doch Angst, dass ich vielleicht doch nur faul und einen schlechten Charakter hatte ...


      Ich würde mich auf den Arzttermin so vorbereiten, dass Du Dir überlegst, was Du bei Dir alles an ADS-Symptomen siehst, und gut, wenn Dir Dein Ex-Freund da vielleicht Sachen bestätigt oder vielleicht kann er ja auch noch weitere Sachen nennen. Ansonsten wird Dir der Arzt schon sagen, was Du brauchst. Der erste Termin wird sowieso nur eine Vorbesprechung sein. In der Regel wirst Du da erstmal ein Stapel von fragebögen bekommen, die Du ausfüllen mußt und ein, zwei werden eventuell von Deinen Eltern und/oder Leute,die Dich gut kennen, auszufüllen sein (Stichtwort Fremdbeobachtung... da ADSler oft Probleme mit der Eigenwahrnehmung haben).


      Welche Ärzte hast Du Dir herausgesucht? Sind das ADS-Fachleute? Denn oft herrscht noch ein komplett falschen Bild von ADS vor - von das es nur eine MOdeerscheinung ist, eine Ausrede für anderen Zulänglichkeit bishin zum anderen Extrem, dass ADSler stark gestört sind und wenn Du Abi hast und studierst, ja überhaupt kein ADS haben kannst..


      Gruß,
      PhlegmaWirbel
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      ich habe mich überwunden und einen Spezialisten für AD(H)S im Erwachsenenalter angerufen (Telefonnummer hab ich von dieser Homepage bekommen).

      Er hat mir gleich per E-Mail drei verschiedene Fragebögen für mich und einen Vertrauten mitgegeben, die ich ihm im Vorfeld zuschicken soll.. Außerdem soll ich noch einmal gucken, ob ich alte Zeugnisse finde, die etwas über mein Sozialverhalten aussagen. Ich hab auch schon überlegt, ob ich alte Tagebucheinträge finde, die darüber Auskunft geben könnten...

      ..Nunja, nun heißt es erst einmal abwarten und Tee trinken. Der Termin ist leider erst Anfang Juni *Stirnrunzeln*

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      Ach, das ist doch gar nicht mehr so lange hin. In der Zwischenzeit kannst du dir ja aus der Bibo Bücher zu dem Thema ausleihen. Da sind zum Teil ja auch einige Tipps drin, die dir vielleicht jetzt schon weiterhelfen. Du kannst ja auch schon mal schauen, ob es in eurer Nähe eine Selbsthilfegruppe gibt oder ein nettes Forum ;). Was mir persönlich total gut getan hat, war das Gefühl, nicht alleine zu sein.
      Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst und trenne dich von dem, was dich runterzieht.

      RE: Faul oder ADS?

      Original von Magnolia
      Als erstes einmal hallo und danke für die Aufnahme im Forum.
      Ich bin eine 22 Jahre alte Studentin und derzeit einfach am Ende. Mir geht es furchtbar schlecht und ich habe die Befürchtung, dass ich ADS habe und sich daher sehr, sehr viele Probleme in meine Leben ergeben haben.

      Warum glaube ich ADS zu haben? Ich erkenne mich in den Punkten, die auf dieser Homepage gemacht wurden zu 90% wieder. In dem ADS Schnelltest habe ich 56 von 59 Punkten erzielt..aber ich erzähle erstmal ein bisschen. Meine Probleme haben zur Zeit dazu geführt, dass ich
      1. Mein Studium nicht mehr konsequent durchführe,
      2. Meinen Nebenjob schleifen lasse und
      3. Meine Beziehung wegen meinem Chaos gerade in die Brüche gegangen ist.
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      Das allererste und allerwichtigste was ich dir sagen möchte ist. "DON'T PANIC ! and carry a towel"
      Du kannst mit ADS ein Studium erfolgreich abschließen (wenn man das richtige Studium gewählt/gefunden hat, kann man das Zeug wie ein Schwamm aufsaugen, und dann in den Klausuren aus kotzen, das anderen die Kinn lade runter fällt). Und natürlich kann man nebenbei auch ein Job machen um das Studium zu finanzieren. Beziehungen mit Anfang 20 sind IMMER Chaotisch (auch ohne ADS), alles andere wäre auch total langweilig.

      Wenn es so sein sollte das du ADS hast, vieles was du beschreibst spricht dafür. Kannst du lernen "deinen Tagesablauf" und "dein Lernen" anders zu strukturieren. Das erfordert diese "böse" Disziplin und es wird gerade am Anfang sehr anstrengend. Es gibt überall Hilfe und Unterstützung. Außerdem darfst du sehr glücklich sein, das es bei dir noch früh und rechtzeitig diagnostiziert werden kann so das du dein Leben/Ausbildung besser darauf einstellen kannst.
      Meine Diagnose war erst mit 33 und da war mein Leben eigendlich schon vorbei. _tollpatsch:

      ich wünsche Dir alles Gute und Viel Erfolg :like:
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „traumfrosch“ ()

      Original von Magnolia
      Er hat mir gleich per E-Mail drei verschiedene Fragebögen für mich und einen Vertrauten mitgegeben, die ich ihm im Vorfeld zuschicken soll.. Außerdem soll ich noch einmal gucken, ob ich alte Zeugnisse finde, die etwas über mein Sozialverhalten aussagen. Ich hab auch schon überlegt, ob ich alte Tagebucheinträge finde, die darüber Auskunft geben könnten...

      ..Nunja, nun heißt es erst einmal abwarten und Tee trinken. Der Termin ist leider erst Anfang Juni *Stirnrunzeln*


      Ja ich musste auch fast 6 Monate bis zur Diagnose warten. Ich hatte zur Diagnostik mein altes Diktatheft dabei. ( Ich war Jahrelang der Überzeugung das es nochmal zu etwas gut sein könnte). Außerdem noch alte Zeugnisse der Grundschule und Folgeschule, wo es bei mir auch schon diverse Hinweise gegeben hat, und mein Grammatik Übungsbuch, das ich während des Unterrichts Seitenweise mit Interessanten James Bond Auto verfolgungs-jagten zugekritzelt hatte (mit grünen Füller damals). Die waren einfach viel Spannender damals. Leider muss ich sagen das viel an den Lehrern gelegen hat die nicht in der lage waren ihren Unterricht interessanter zu gestalten.
      ADS gab es damals (noch) nicht (als Diagnose), so waren die meisten meine Lehrer damals der Meinung, wenn der Junge in einigen Fächern 1und 2en hat ist er in den anderen einfach zu faul!
      In meinen Schulnoten waren neben vieler 3en und einer 2 auch 1sen(Bio+Phsyik) und eben auch 5(Deutsch und das andere Schlimme fach) vorhanden.

      Außerdem sollte ich zur Diagnostik eine (Glücklichkeits, Zufriedenheits- Kurve) zeichnen, in der ich eintragen sollte wie ich mich zum Alter(von Jahr zu Jahr) so gefühlt habe.

      Für die Diagnostik interessiert die Ärzte häufig das Sozialverhalten und Schulnoten in der früheren Schulzeit so bis Klasse 5-6, danach versauen die Hormone die Schulleistung ohnehin:irre:
      Mach dich nicht Verrückt wegen der Untersuchung, Schlafe gut aus, beschäftige dich mit den Fragebögen und dann klappt das schon.
      Info: Ein kleiner gemeiner Zwerg namens "Legasthenie", hält mich leider öfter davon ab, fehlerfrei Sätze und Wörter zu formulieren als mir lieb ist. ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „traumfrosch“ ()

      RE: Faul oder ADS?

      Original von traumfrosch

      Das allererste und allerwichtigste was ich dir sagen möchte ist. "DON'T PANIC ! and carry a towel"
      DS), alles andere wäre auch total langweilig.


      :like:

      Original von traumfrosch
      Meine Diagnose war erst mit 33 und da war mein Leben eigendlich schon vorbei. _tollpatsch:


      Quark. Ich habe meine Diagnose mit 43 bekommen und mein Leben fängt gerade erst an. :]
      Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst und trenne dich von dem, was dich runterzieht.