heftige Vergangenheit, ADS(?) und Komorbiditäten...

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      Zitat: SSV hat bei mir auch sehr nachgelassen, habe aber noch ab und zu Rückfälle.
      wie oft sind deine rückfälle etwa?


      Unregelmäßig. Hab mal mehrere Monate ohne durchgehalten und dann wieder mehrmals pro Woche. Passiert mir meistens nach Streit mit meinem Mann oder wenn ich mal wieder auf ganzer Linie versagt habe.

      Zitat: Nimmst du regelmäßig Mph?
      ich hab nur noch restbestände von 2010, aber ich gehe ja jetzt am 30.08. zur testung und hoffe, dass mir das wieder verschrieben wird. das is neben doxepin das einzige was wirklich hilft. okay, tavor und so auch, aber ich bin ein suchtmensch und ich will das normalerweise nich nehmen. habe es zuhause, aber brauchte bisher nichts davon. früher war das ganz schlimm mit dem tavorunglücklich


      Ich wünsch dir Glück, dass es klappt. Mph soll auch kein großes Abhängigkeitspotenzial haben, wenn ich richtig gehört habe.

      weswegen in homöopathier behandlung?


      Wegen meiner Konzentrationsprobleme und etlicher körperlicher Beschwerden, die ich schon sehr lange habe und die bisher auf schulmedizinischem Wege nicht verbessert wurden.
      Ich bin gespannt, obs hilft. Bin nähmlich noch nicht entgültig sicher, obs Humbug ist oder tatsächlich wirkt. Da bleibt nur ausprobieren ;)

      LG
      t
      "Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts."

      Søren Aabye Kierkegaard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „tine“ ()

      1. termin ADHS testung gestern war okay. er hat sich viele notizen gemacht, viele fragen gestellt, zeugnisse kopiert, meine liste mit stichpunkten meiner probleme an sich genommen, arztberichte kopiert, die ich dabei hatte und eine schweigepflichtentbindung für meinen ehemaligen psychiater 2010 sollte und habe ich unterschrieben, der ja schonmal die ADHS diagnose gestellt hatte.

      das gespräch ging 30mins. er meinte, er will mir gleich sagen, bevor ich enttäuscht bin, es gibt kein mph bei meiner krassen vergangenheit. ich habe ihm gesagt, dass ich deswegen nicht gekommen bin, sondern weil ich über 15 diagnosen hatte und keiner sich einig war was es nun ist. deswegen möchte ich gewissheit.

      nun habe ich am 09.10. und am 16.10. die nächsten termine. da darf ich dann testbögen ausfüllen und dann gibt es 2 monate später noch einen auswertungstermin. das ganze zieht sich über 4-5 monate.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Neelix“ ()

      Liebes Forum,

      vorweg einmal: ich weiß nicht, ob ich einen neuen Thread gründen sollte, oder meine Frage in einem alten Thread stellen soll. Falls ich es falsch gemacht habe, bitte ich um Entschuldigung.

      Zu meiner Geschichte:
      Ich konnte mich, seit ich mich erinnern kann, nicht konzentrieren. Sei es in Gesprächen, denen ich einfach nicht folgen kann, oder beim Spazierengehen. Ich nehme die Umwelt nicht bewusst wahr, sondern bin in meinen eigenen Gedanken vertieft. Ich kann beispielsweise, wenn ich bei einer Wohnungsbesichtigung war, im Nachhinein nicht sagen, welche Deko an den Wänden hing usw. Es ist so, als würde ich mich einfach nicht konzentrieren und Sachen richtig wahrnehmen können.

      Im Laufe der Zeit hat sich bei mir erst leichte soziale Angst und später eine depressive Symptomatik entwickelt. Ich denke allerdings, dass die Symptome reaktiv sind. Wenn mir Sachen nicht gelangen, oder ich Gesprächen nicht folgen konnte, ging ich deprimiert nach Hause.
      Ich denke also, dass ich eine soziale Angst entwickelt habe, weil ich keine vernünftigen Gespräche führen kann und eine Depression, weil mir Sachen aus Unkonzentriertheit nicht gelingen.

      Ich bin in meiner ersten richtigen depressiven Episode zum Psychiater gegangen. Dieser meinte auch, er glaube, dass bei mir die Depression eine Reaktion auf das Nicht-Gelingen ist.

      Habe im Anschluss Antidepressiva bekommen. Zuerst Escitalopram, was mir überhaupt nicht geholfen hat und dann Venlafaxin, was alle meine Symptome wie Antriebsmangel und Erschöpfung beseitigt hat. Nur die Konzentrationsschwäche ist noch vorhanden. Das hat mich auf den Verdacht geführt, ich könnte ADS haben. War mit der Vermutung gestern bei meinem Psychiater. Er sagte, er sei kein Experte auf diesem Gebiet, würde es aber eher nicht für meine Depression und soziale Angst verantwortlich machen. Ich solle es noch mal vom Spezialisten abklären lassen. Habe dann direkt an der Uni Klinik angerufen.
      Der Termin ist allerdings erst in knapp einem halben Jahr.

      Ich denke, dass mir Medikamente wie Ritalin und Psychotherapie helfen könnten. Ich denke auch, dass mein Psychiater mir Ritalin verschreiben würde, wenn ich es auf eigenes Risiko ausprobiere.

      Denkt ihr, das es eine gute Idee ist?
      Habe wirklich nicht den Nerv noch ein halbes Jahr zu warten, da mich die Konzentrationsschwäche wirklich erheblich beeinträchtigt.

      Denkt ihr, dass es ADS oder eine Form davon sein könnte, da es mir nur an Konzentration mangelt und sonst gut geht?

      Muss dazu sagen, dass ich als Kind und Jugendlicher sehr verträumt war. Außerdem fällt es mir schwer einen Tag zu planen und Sachen zu organisieren.

      Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und freue mich über jede Antwort. Falls ihr noch Fragen habt, immer raus damit.
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