sich Bilder vorstellen

      Original von Nickname
      Was anderes:
      Ich habe heute mal wieder sehr bewusst Geträumt (jedenfalls ein Traum).

      Wow, sowas hätte ich auch gerne, aber hatte ich bis jetzt nur einmal.. (ausser bewußt beenden).

      Ich weiß nur, dass es ein kleiner Rundgang in meinem alten Haus (vor 6 Jahren umgezogen) war. Übrigens könnte ich heute noch beschreiben wie es dort ausgesehen hat.

      Das kann ich auch noch, Kindergarten würde ich auch noch zu sammen bekommen und glaube sogar die Wohnung meiner Tagesmutter.. Nur mit dem 'Manko' - damals aus Sicht eines kleines Kindes gesehen, könnte es heute zu größeren Differenzen kommen z.B. ich erinnere das als riesige Wohnng und würde ich sie mir heute nochmal anschauen, dann wäre sie vielleicht ganz klein.

      Und dann merke ich immer unterschiedlich Betrachtungswinkel. Dass ich auch aktuelle Orte auf einemal aus einer anderen betrachtugnsebene warhnehme und sie auf einmal anders 'wirken' .. und meinem eigentlichen mentalen bild von ihm wiedersprechen.

      Also scheine ich mit Sinneseindrücken auch immer stark mit Kontext zu verknüpfen.

      Achja und die Ort sind immer Menschenleer, auch wenn es eigentlich Orte sind, die belebt sind. Und glaube immer so an einem sonnigen Nachmittag.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Original von Nickname
      Orientierungslos bin ich schon immer gewesen. Mir kommt es auch bei Autobahnen immer so vor als würden wir "hoch" fahren. Also immer in die selbe richtung. Auch wenn ich von A nach B Fahre, und auf dem anderen Streifen wieder zurück. Für mich geht es immer in die selbe Richtung. Ist das auch nicht normal?

      Doch, denn so geht es mir auch. Allerdings denke ich, dass ich eine gute Orientierung habe. Ich muss allerdings immer aufpassen. Also wenn ich z.B. mit anderen fahre und die anderen kennen sich aus und ich verlasse mich auf sie, dann habe ich auch keine Plan wo ich bin. Aber habe ich den Weg rausgesucht oder ich bin die Ortskundige, dann weiß sehr genau wo ich bin (ehhe, aber wehe man führt mit mir ein intensives Gespräch ;))

      Ich hab noch eine weitere Frage. In der Realschule mussten wir immer soetwas wie einen "inneren Monolog" schreiben. Ich verstand nie, was das sein soll. Klar, ich habe eine "Stimme" in meinem Kopf, mit der ich singen oder auch "reden" kann. Aber Ich verfüge doch über diese Stimme (vermutlich sind das meine gedanken,oder?).

      Dazu fällt mir eine andere Möglichkeit ein - vielleicht hast Du Dich nur von den Instruktionen verwirren lassen. So passiert es mir oft, dass ich bei Sachen, die mir intuitiv klar sind, mich von den Instruktionen total verwirren lasse. Z.B. psychologische Fragebögen auf den nochmal alles ganz genau erklärt ist, was für mich - als 'fragebogenerfahrene' komplett klar ist. Und trotzdem fande ich auf einmal zu grübeln, ob ich sie richtig verstanden habe.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Träumen tue ich übriges wie ich tagsüber erlebe bzw. weiß ich glaube nur noch den verarbeiteten Sinnesreiz (also mentales Bild). Deshalb weiß Farben, Geräusche, Düfte müssen vorhanden sein, aber den reinen Reiz kann ich nicht erinnern.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Daß DIESE Frage auch andere Menschen beschäftigt! (*verblüfft bin*)

      Ich glaube, sehr viele Menschen denken in Bildern. So wie auch die ganze Welt sehr auf die optische Wahrnehmung ausgerichtet zu sein scheint.

      Ich nicht. Ich denke fast nur in Klängen, Tönen, Geräuschen, Worten und anderen akustischen Ereignissen. Vielleicht ist das auch eine der Eigenarten, die mich so "anders" machen.



      Und dann ist da noch so etwas, das mit einem elektrischen Feld vergleichbar ist. Nicht zu sehen, nicht zu hören, nicht zu riechen aber sehr deutlich zu fühlen.

      Seltsame Sache das
      Original von Bassmeister
      Und dann ist da noch so etwas, das mit einem elektrischen Feld vergleichbar ist. Nicht zu sehen, nicht zu hören, nicht zu riechen aber sehr deutlich zu fühlen.

      Seltsame Sache das


      ja, da ist noch was anderes. Aber im Gegensatz zu dir weiß ich nicht, mit was ich das vergleichen soll. Elektrisches Feld find ich komisch.

      Ich muss nicht alle Gedanken wie im "inneren Monolog" (also jetzt nicht zwingend Worte, sondern auch Bilder, Gefühle, Geräusche, etc.) ausformulieren, ich kann auch Sachen "andenken" und ich weiß doch, was ich meine. Es ist völlig abstrakt und scheint aus dem Nichts zu kommen, Nichts zu sein und dann wieder ins Nichts zu gehen. Und das find ich erstaunlich, das würde ich gerne näher fassen können.
      Bissel ist das auch Anatomie. Ich hatte eine angeborene Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte (im Volksmund als "Hasenscharte" bekannt, aber sagt das NIEMALS zu einem Betroffenen, manche fühlen sich da SEHR beleidigt von)
      und dadurch ist das Mittel- und Innenohr etwas deformiert, so daß ich meinen Blutstrom und das Herz immer als Kontrollton im Ohr habe. Nach dem Sport spielen sie da oben drin Tekkno Disco.
      und darüber mischen sich dann wahllos Wort- Musik- und andere Geankenfetzen, wie Ihr eben hören konntet. Ja, so hört es sich an und manchmal macht mich das auch rasend. Aber oft ist es erträglich. Diese "Ausreißer" (was im Soundbeispiel wie ein Crash klingt) sind zum Glück sehr selten geworden und treten vor allem zwischen wach-sein und schlafen auf. Am Rande des Bewußtseins. Als Kind und jüngerer Mensch hatte ich das öfter mal und damals hat mich das immer sehr erschreckt.

      Die Therapeutin hat das relativ kommentarlos entgegen genommen. War überhaupt recht rätselhaft, was sie so mit mi angestellt hat, damals.
      Das Thema macht mich ganz wuselig weil ich heute stänig überlegt hatte ob ich denn nun t a t s ä c h l i c h immer so visuell-bewegt denke oder doch mehr in Gleichnissen, Geschichten, Entsprechungen - also über Wörter ?(? Vielleicht ists Beides und ich habe eine Geschichte/Szene vor mit die ich in Worte fasse. Daher habe ich wohl eine ordentliche Portion an Fantasie und Vorstellungskraft :P. Ich las in einem Buch über Neuropsychologie, dass die Vorstellungskraft mit dem Ausdrucksvermögen zusammen hängt. Hat man also Worte für eine Emotion oder eine Wahrnehmung/ein Bild, vielleicht sogar noch genügend Synonyme so nimmt das visuelle Vorstellungsvermögen zu, aber wohl auch die Emphatie wenn ich mich recht entsinne.

      Ich hab das mal zusammen gefriemelt wie Gedanken und Gefühle generell entstehen und n paar Dinge nachgelesen. Ich habe es versucht so kurz wie möglich zu machen aber so leicht war das gar nicht (warum gibts auch so viele Worte :D?). Zudem ist Einiges davon auch nur meine subjektive Ansicht – abgesehen davon wie unser Gehirn Informationen verarbeitet – dies ist die Ansicht von der Neurologie- Forschung:

      "Rund 100 Milliarden Nervenzellen kommunizieren im menschlichen Gehirn miteinander. Pausenlos tauschen sie biochemische Signale aus. Durch 100 Billionen Synapsen untereinander verdrahtet formen sie ein Gebilde unvergleichbarer Komplexität: die Anzahl der theoretisch möglichen Kombinationen aller Kontakte, Grundlage der Hirnfunktionen, ist größer als die Gesamtzahl aller Atome im Universum."
      "Medizin von Morgen" (Spiegel 19/2000)

      Gedanken sind im Grunde ein Feuerwerk von biochemischen Signalen die im Gehirn zwischen den Nervenzellen ausgetauscht werden. Doch um zu denken müssen wir zunächst einmal Erfahrungen, Bilder und Worte finden. In den ersten Lebensjahren entwickelt sich das Gehirn noch rapide, d.h – es entstehen Nervenzellen, die sich untereinander vernetzen.
      ...
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      Eine Information wird von einer Nervenzelle zur Nächsten geschickt. Um so häufiger dabei etwas wiederholt ähnlich wahrgenommen- und erlebt wird (von Ursache und Wirkung) um so sicherer wird die darauf folgende Handlung bzw. Entscheidung ausfallen. Ich habe mir das anhand von einer Ameisenspur vorgestellt :D:

      Eine neue und damit noch wertneutrale Erfahrung/Wahrnehmung ist, als wäre eine Ameise in feinem Sand gelaufen, der in einem Kasten gleichmäßig verteilt und glatt gestrichen liegt. Je öfter nun Ameisen genau den selben Weg benutzen um so stärker wird die Spur, der Weg wird immer schneller und sicherer zurück gelegt (bei den meisten Dingen denkt man ja nicht mehr bewusst darüber nach wie man sie tut, sondern führt die Handlung automatisch aus – z.B. Schuhe binden, Autofahren, schreiben, lesen).

      Ist eine Erfahrung mit starken Emotionen verbunden (ich unterscheide da zwischen den Grundemotionen: Furcht und/oder Bedarf/Wille) und wird schwerwiegend erlebt, so ist es, als wäre im Sand über meine Ameisenspur z.B. ein dicker Käfer (der halt schwer wiegt :D) gerannt und hat die alte Verbindung unterbrochen, so dass die Ameisen beim nächsten Übergang, der schon völlig automatisch/unbewusst (programmiert) abläuft, gar nicht bemerken wie sie plötzlich in die dicke Käferspur einbiegen und sie dadurch an einem anderem Ende heraus kommen. Es kommt im Gehirn eine neue Wirkung/Handlung/Reaktion zu Stande – oft können wir uns unser Verhalten z.B. gar nicht erklären :rolleyes:.

      Nun gibt es davon zig „Ameisenspuren“ und unendlich viele Möglichkeiten von Wegen. Doch je älter wir werden umso „programmierter“ reagieren wir und laufen die alten Bahnen – automatisch/unbewusst. Ich las mal, dass wir nur zu 10 Prozent unseren Input (und die folgenden Emotionen und Gedanken) wirklich von außen erhalten. Während der Rest aus Glaubensätzen, Überzeugungen, Vorurteilen, Projektionen, Gewohnheiten und anerzogenen Verhaltensweisen besteht.
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      Alles was wir bewusst erleben, wissen wir in Worte, Bilder und wie ich gerade las: sogar in Töne :) zu fassen. Gedanken sollte man nicht mit Ratio (Verstand) oder Logik (Vernunft) vergleichen weil unheimlich viele Gedanken in der Tat eher unlogisch sind... . Rationalität ist für mich die bewusste und analogische Beurteilung von Informationen laut meinem Erkenntnishochizont. Sie müssen deswegen aber auch weder logisch noch wahr sein.

      Ich denke ohnehin: Wahrheiten gibt es so viele wie es Geschöpfe gibt, da jedes Geschöpf andere Erfahrungen machte und daher wohl nie ein neuronales Netzwerk (Verschaltungen der Nerven), mit seinen unzähligen Möglichkeiten und Kombinationen, exakt nem Anderem gleichen kann – auch bei Zwillingen nicht! So ist alles relativ – Selbst die Realität selbst – oder was Jeder dafür hält... .

      Ich las erst kürzlich (kein wissenschaftlicher Kommentar sofern ich weiß), Emotionen entstünden DURCH Gedanken was ich nicht annehme – zumindest nicht gänzlich – eher glaube ich es anders herum und dass Gedanken zum Verstärker von Emotionen werden können. Die Neurophysiologie beschreibt den Weg einer Emotion recht gut. Ich will jetzt nicht zu viel schreiben, aber den Weg fasse ich noch kurz zusammen:

      Das limbische System:

      Wie ich schon schrieb, gehen die Infos (die Dinge die wir über die Sinne wahrnehmen) über das limbische System (Emotionales Gehirn) erst zum Thalamus, ein Areal welches die Grobsortierung der Wahrnehmungen vornimmt und entscheidet was eine bessere Analyse- und was eine sofortige Reaktion verlangt und somit zum Affekt wird (schnelle Reaktion/Impuls). Der Thalamus verfügt also über eine Kreuzung wie der Neuroforscher Le Doux herausfand – ein Nervenbündel führt demnach zum Neokortex und ein anderes zum Mandelkern.

      ...
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      Der Weg über den Neokortex ist länger, da Dieser für die Verarbeitung und Bewertung mit früheren Erfahrungen und Erkenntnissen zuständig ist – hier kommt also zur Emotion die Ratio dazu was allerdings nicht bedeutet, dass uns diese Info jetzt schon bewusst bzw. zugänglich ist.

      Der Weg über den Mandelkern (Amygdala) löst einen Impuls/Affekt aus, wie ich oben ein Bsp. schrieb. Der Mandelkern nämlich, entscheidet nach einer kurzen Starre wo eine gleich folgende Handlung entschieden wird, zwischen Flucht/Rückzug oder Angriff. Dafür werden die entsprechenden Botenstoffe in hoher Konzentration ausgeschüttet und es kommt nach dem die Info die noch notwendigen Areale passiert hat, zu einer schnellen und starken Reaktion – OHNE vorher eine feinere Bewertung vorzunehmen. Erst danach, wenn der Antagonist (Botenstoff-Gegenteil) die Entspannung bewirkt, wird das Ereignis reflektiert und bewertet.

      Abschließend wäre noch zu sagen, dass momentan eine Debatte über unseren freien Willen läuft. Einige Neurobiologen (Voreiter: Gerhard Roth) bezweifelt dies, andere wiederum sehen den freien Willen als gegeben. Da ich fester Ansicht bin, dass der Wille eine Emotion ist (kann man nicht den Willen auch Bedürfnis oder Bedarf nennen???), glaube ich das alle irgendwo recht haben und es möglicherweise nur darauf ankommt welche Toleranz das „freie“ Bedürfnis erreicht hat (Dringlichkeit) und wie weit ich wirklich dem Augenblick bewusst- und nicht in Programmen erlebe. Halt, wie entwickelt meine Selbsterkenntnis ist... .

      Oh weh, ich hatte es kürzer gehofft zu schaffen :D.
      pffffff, hast du das jetzt alles aus dem stegreif geschrieben, du wahnsinnige?

      jedenfalls sehr beeindruckend.

      Original von Ruby
      Ich las mal, dass wir nur zu 10 Prozent unseren Input (und die folgenden Emotionen und Gedanken) wirklich von außen erhalten. Während der Rest aus Glaubensätzen, Überzeugungen, Vorurteilen, Projektionen, Gewohnheiten und anerzogenen Verhaltensweisen besteht.
      ...


      das muss ich mir merken.


      Rationalität ist für mich die bewusste und analogische Beurteilung von Informationen laut meinem Erkenntnishochizont.


      ich will net den besserwisser spielen, du kennst dich sicher viel besser aus, aber das sollte man vllt. auch auf unbewusste prozesse ausweiten. wer weiß wie viel "nachdenken" unbewusst, vorurteilbelegtes instinktverhalten ist, und was bewusster anteil? wahrscheinlich würde man nie zu einem ende kommen, wenn dnekprozesse völlig bewusst ablaufen würden.

      ...welche Toleranz das „freie“ Bedürfnis erreicht hat (Dringlichkeit) und wie weit ich wirklich dem Augenblick bewusst- und nicht in Programmen erlebe. Halt, wie entwickelt meine Selbsterkenntnis ist... .


      ja, bei dem teil stimm ich dir zu. wie der mensch mehr verantwortung als das tier trägt, trägt auch der intelligente mehr verantowortung als der...
      Original von Ruby

      Ich las erst kürzlich (kein wissenschaftlicher Kommentar sofern ich weiß), Emotionen entstünden DURCH Gedanken was ich nicht annehme – zumindest nicht gänzlich – eher glaube ich es anders herum und dass Gedanken zum Verstärker von Emotionen werden können.
      ...


      maus beißt katze schwanz huhn, henne, ei: (beispiel in klammern)
      die grundgefühle entstehen von alleine (ich erschrecke erstmal)
      und wie wir dann die gefühle mit gedanken bewerten (eine junge frau hat mich angerempelt)
      beeinflußt unsere emotionen (erleichtert - es war ein versehen, kein säbelzahntiger ODER empört - das junge pack von heute!)
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Original von Ruby
      Nun gibt es davon zig „Ameisenspuren“ und unendlich viele Möglichkeiten von Wegen. Doch je älter wir werden umso „programmierter“ reagieren wir und laufen die alten Bahnen – automatisch/unbewusst. Ich las mal, dass wir nur zu 10 Prozent unseren Input (und die folgenden Emotionen und Gedanken) wirklich von außen erhalten. Während der Rest aus Glaubensätzen, Überzeugungen, Vorurteilen, Projektionen, Gewohnheiten und anerzogenen Verhaltensweisen besteht.
      ...


      10% hört sich auf den ersten blick voll wenig an,
      auf den zweiten blick ist es ein scöner denkanstoß um von dieser perspektive aus über glaubenssätze, gewohnheiten etc nachzudenken und sich das bewußt zu machen.
      allein wenn man sich vorstellt wie krass wenig 10% sind, ist man ein stück bereiter, über das vorurteil, glaubenssatz etc mal absichtlich hinauszudenken.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Original von RubyDer Mandelkern nämlich, entscheidet nach einer kurzen Starre wo eine gleich folgende Handlung entschieden wird, zwischen Flucht/Rückzug oder Angriff.


      stellt euch vor zwei ADS-Hühner stehen sich kampfbereit gegenüber, da kann die starre stundenlang dauern :D
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Original von Planlos
      Original von Ruby

      Ich las erst kürzlich (kein wissenschaftlicher Kommentar sofern ich weiß), Emotionen entstünden DURCH Gedanken was ich nicht annehme – zumindest nicht gänzlich – eher glaube ich es anders herum und dass Gedanken zum Verstärker von Emotionen werden können.
      ...


      maus beißt katze schwanz huhn, henne, ei: (beispiel in klammern)
      die grundgefühle entstehen von alleine (ich erschrecke erstmal)
      und wie wir dann die gefühle mit gedanken bewerten (eine junge frau hat mich angerempelt)
      beeinflußt unsere emotionen (erleichtert - es war ein versehen, kein säbelzahntiger ODER empört - das junge pack von heute!)


      emotionen können durch gedanken entstehen.
      heut früh bin ich fast fast schon regelrecht gut gelaunt aufgewacht, bisle besser wie neutrale laune sogar, was für einen montag bombastisch ist.
      und nach 10 minunten hatte ich mich durch gedanken zum heulen gebracht.
      irgendwan hielt ich inne, hab die gedanke zurückverfolgt, festgestellt, dass es hausgemacht war und konnte so auch gut wieder raus.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Ich denke, dass führt in beiden Richtungen - Emotionen durch Gedanken und Gedanken durch Emotionen.

      Zum Thema Freier Wille - ich denke mir unser Wille ist alles andere als frei. Aber ich denke, dass ich für ADSler keine Überraschung, oder? ;) Oder für alle, die eine psychische Erkrankung oder sonstige neurologische STörung haben... da zeigt die Hirnforschung der letzten Jahren doch schon deutlich, wie "frei" unsere Entscheidungen getroffen werden.

      Trotzdem muss doch etwas geben, was uns eine relative Entscheidung ermöglicht.

      Ich denke, dass man sich dann 'freier' entscheiden kann, je besser man die unbewußten Beeinflußungen kennt.

      Mal abgesehen, dass diese unbewußten Entscheidungen (öhm.. eben auch lymphisches System) garnicht so schlecht sind, da gabs mal Untersuchung (Mhm, bin irgendwie der Meinungs, dass diese hier im Forum verlinkt wurde..) über glaube Autokauf - ziemlich komplexe Entscheidung, wo ich sich dann heraustellt, wenn man eine Bauchentscheidung machte, kam zu sehr guten Ergebnissen. Weil einfach zuviele Sachen berücksichtigt werden mußten, wo das Bewußtsein einfach mit überfordert war. Wenn das Bauchgefühl all diese Sachen berücksichtigen konnte.

      Also ich denke, dass unsere Bewußtsein ziemlich beschränkt ist und nur ein Teil unseren ganzen Eintscheidens/willensapperat dastellt. Ich denke mir, es wurde eben nur fälscherlichweise so erhoben.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".