Partnerin depressiv.

      Partnerin depressiv.

      Hallo zusammen,

      Ich denke das meine Partnerin in einer sehr ernsten Krise steckt aus der sie alleine im Monent nicht herauskommt. ich weiß auch das ich nicht viel tun kann um ihr zu helfen solanfe sie das selbst nicht zulässt. sie sieht momentan nur noch das negative im Leben. kann mir und den Kindern und eigentlich niemandem gegenüber Gefühle zeigen. ich weiß das es nicht daran luegt das sie mich bzw. uns nicht mehr liebt. wir können auch darüber reden und sie versucht mir klar zu machen was in ihr vorgeht und wovor sie soviel Angst hat. das finde ich schon sehr gut das sie dennoch so offen zu mir ist was mich das ganze auch aushalten lässt. durch mein ads ist mir das thema depression und depressive Verstimmung auch nicht unbekannt wodurch es mir leicht fällt zu verstehen wad Fakt ist und das alles nicht persönlich nehme. ich suche nach ein paar Tipps wie ich sie zu motivieren versuchen kann einen Arzt zu Rate zu ziehen und sich helfen zu lassen ohne zuviel Druck zu machen und ohne bewertend dabei zu sein. ist es vlkt auch ratsam aus eigenen Erfahrungen zu erzählen und wie sehr das Hilfe in Anspruch nehmen einem selbst geholfen hat?

      Gruß
      Cp
      Ich denke, wenn Du eigene Erfahrungen hast, dann ist es gut darüber zu sprechen und zu erzählen, wie Du da rauskamst. Weil ich denke, dass man sowas von Leuten mit gleichen problemen leichter annimmt als Leute, die sie garnicht kennen. Also ich meine, dass Du vielleicht auch ihr erzählen kannst, wie Du dich damals gefühlt hast und die dann erkennt, dass es ihr gerade genau so geht.

      Ansonsten ist das glaube sehr schwer, je tiefer sie in der Depression drin steckt, vielleicht solltest Du mal zu einer Angehörige von Depressiven-Gruppe gehen, sofern es bei Euch sowas gibt.

      Ansonsten, was hat Dir geholfen, da wieder rauszukommen?
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Hallo Crazyplaya,

      Ich kenne sowohl die situation als selber depressiv, aber auch als partnerin.

      Ich denke, dass du selber schon erlebt hatte, ist eine gute basis um ihr zu verstehen und es ist schon sehr gut! Zuhören, ihr zeigen dass du ihr liebst, im alltag entlasten sind auch sehr wertvolle sachen.

      Um ihr zu motivieren fachhilfe zu holen braucht es auch etwas einfühlungsvermögen. Du kannst sicher von dich erzählen, was dich geholfen hat und ihr motivieren etwas zu probieren. Vielleicht ist sie offen, aber traut sich es nicht, da kannst du schon das rumtelefonieren übernehmen und sie im raum bleiben (so hat mein freund gemacht um eine termin für ADS-abklärung zu finden).

      Aber nur wenn sie offen ist, kannst du etwas tun in diese richtung. Wenn sie nicht will, bringt drängen wenig (ausser du weiss dass sie oft ein bisschen druck braucht).

      lg
      Mein Blog: http://papillonindigo.wordpress.com/ Ein leben mit ADS... Nie langweilig!
      mit meiner Partnerin habe ich ein ähnliches Problem. Bei ihr wurde vor kurzem ADS im alter von 36J diagnostiziert. Vorher wußte sie davon gar nichts. weil sie beim Studium teils Konzentrationsprobleme hatte wurde ihr das ADS Medikament Medikinet verordnet. Leider bringt es ihr bei der Konzentration nicht viel, aber dafür sind die Nebenwirkungen um so heftiger, neben körperlichem Unwohlsein hat sie davon auch über Nacht übelste Depressionen bekommen, der Arzt glaubt an Zufälle und will dass sie das weiter nimmt. Nach einer kurzen Pause nimmt sie es jetzt wieder weil sie hofft dadurch ne bessere Note im Studium zu bekommen. Leider wars kein Zufall und die Depressionen sind auch wieder am kommen. Da kannst Du nur für den Partner da sein, ihm Verständnis entgegen zu bringen, versuchen ihm seine Ängste zu nehmen, und ihn zu einer Psychotherapie zu überreden, vielleicht auch medikamentös. Ich denke aber zuerst sollte mal die Ursache für die Depresssion geklärt werden, meist sind es die Lebensumstände, Unzufriedenheit im Job, oder in der Partnerschaft, sich überfordert fühlen, unverarbeitete schlechte Erlebnisse, vielleicht eine schlechte Kindheit oder ähnliches. Bei meiner Freundin ists ne miserable kindheit und eine miserable Ex-Ehe, Überforderung im Studium, familiärer Stress, dazu kam eben das Medikament mit seinen Nebenwirkungen, das hat ihr den Rest gegeben. Sie könnte ihre ganzen Depressionen so leicht los werden, indem sie nur das Medikament absetz und es eben in Kauf nimmt im Studium etwas schlechter zu sein, obwohl das Medikament bisher eh überhaupt noch keine positive Wirkung im Studium gezeigt hat. Es ist eben schwierig wenn sich der Partner nicht helfen lassen will, und das Offensichtliche nicht war haben will, und wenn Du dann noch einen Arzt hast, der die offensichtlichen Probleme deines Partners ignoriert ist es ganzer Mist. Deine Partnerin braucht viel Verständnis, muss begreifen dass sie Hilfe braucht, und einen guten Arzt.