symptome

      Hallo,

      Ich würde euch gerne mal befragen, wie ihr hinsichtlich bestimmter Symptome seid.
      Kann sich jemand mit meinen Beispielen identifizieren ? Zumindest vor der Therapie...

      Meine Mutter sagt : du verstehst die Sprache der Erwachsenen nicht, Ich muss immer alles ausführlich sagen wie einem kleinen Kind, sonst kommst du nicht drauf, was mit diesem Satz wohl außerdem nich gemeint ist...

      Ich nehme alles persönlich

      Oder Ich uminterpretiere etwas gesagtes in einen möglichen persönlichen Angriff...
      Original von oiuz
      Ich nehme alles persönlich

      Oder Ich uminterpretiere etwas gesagtes in einen möglichen persönlichen Angriff...


      Ja, damit hab ich mich auch rumgeschlagen bzw. drunter gelitten.
      Da kann man eine lange Liste machen, allgemein zum Thema Kommunikation (bzw. Wahrnehmung in dem bereich).
      zb. Komplimente nicht annehmen können und sogar ins gegenteil verkehren
      eine entschuldigung oder ein danke nicht über die lippen bringen
      verbesserungsvorschläge und gut gemeinte ratschläge als üble kritik auffassen
      ein fehlendes "Schatz" in einer sms läßt die welt untergehen etc. pp
      mehr fällt mir nicht ein, meine liste damals war 1 dinA4 seite lang.

      hast du dich schonmal mit kommunikation beschäftigt? z.b. schulz von thun miteinanderreden band 1&3 kann ich empfehlen.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Danke, Ich werde mir diese Bänder mal anschauen, Kommunikation ist ja zusätzlich noch geschlecterabhängig..., mir war es erstmal wichtig zu schauen ob diese symptomatik adhs tendenzen hat, oder eher normal sein kann...
      Ich würde sagen, dass Ich etwas überdurchschnittliche Ausprägungen habe und deswegen nachfrage...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „oiuz“ ()

      - bei ADS ist es stärker ausgeprägt (pauschal gesehen), dass man etwas in den falschen hals kriegt oder sich angegriffen fühlt (sehr viel zu dem Thema schreibt Cordula Neuhaus in "lass mich doch verlass mich nicht")
      - im laufe der jahre wird man gelassener
      - theoretisches wissen über kommunikation hilft natürlich
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      wie es war durch die welt und durch partnerschaften zu gehen und
      - vieles als angriff oder kritik zu werten,
      - mißtrauisch zu sein,
      - sachen uminterpretieren und sachen so zu interpretieren, dass sie negativ klingen
      - leuten die es lieb meinen nicht zu glauben,
      - erhaltene komplimente ins gegenteil zu verkehren und
      - gemachte komplimente im nächsten satz zurückzunehmen,
      - leute zu verletzten, unabsichtlich und dann den weg nicht zurückzufinden,
      - zu heftig zu reagieren und sich dann schämen es zurückzunehmen und lieber die böse zu sein (die pöhse;-)))
      - harmoniesüchtig immer zu versuchen, dass alle einen lieb haben und
      - es allen recht machen zu wollen
      - um sich selbst zu kreisen,
      - von leuten dinge zu verlangen, die man nicht zu geben bereit war, oder
      - leuten (partnern) dinge anzukreiden die man sich selber selbstverständlich herausnimmt,
      - es nicht zu schaffen "entschuldigung" oder "danke" zu sagen und sich deswegen zu ärgern
      - einfach nicht den sprung in eine andere perspektive zu schaffen. Und
      - sich ständig selbst fertig zu machen
      - zu denken, dass leute einen nicht mögen (werden)
      - sich nicht zu trauen, etwas zu sagen, wenn es einem nicht passt
      - sekündliche stimmungsumschwünge zu haben
      - in extreme zu verfallen
      - spontan zuzusagen und sich dann völlig zu übernehmen mit einem projekt
      - nicht zu wissen was man im streit für konstruktive handlungsoptionen hat
      - im streit nicht "klein beigeben" zu können
      - kleinigkeiten zu einem elefanten aufzublasen
      - angst zu haben eine verabredung wieder abzusagen
      - sich die schuld für alles zu geben
      - wunder was meinen was die leute von einem erwarten und tun se garnicht
      - sich ergo zu allem möglichen verpflichtet fühlen
      - angst zu haben die kontrolle oder die unabhängigkeit zu verlieren
      - angst zu haben schwäche zu zeigen oder gar gefühle
      - in emotionalen wirrungen gefangen zu sein und auf keinen rationalen zweig zu kommen
      - ständig entschuldigungen für andere zu finden
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

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