wie sicher ist die diagnose ?

      Für mich sind ausschlaggebender Merkmale wie
      - Substanz-Abhängigkeiten (Kippen, Kaffee, Pillen, Canabis)
      - Nachtmensch
      - Hohe Leistungsfähigkeit in kurzen Zeitabschnitten mit allerdings überwiegender Leistungsunfähigkeit im normalen Leben
      - einen starken und interressanten Charakter
      - Stehaufmännchen-Charakter

      Kurz Menschen mit denen ich gut kann entpuppen sich meist als ADSler :D



      Edith bemerkt grade unheimlich viele Vertipper ...ist aber zu faul daran was zu ändern :D Sorry :P
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
      Ich zweifle auch immer etwas an Fragebögen, weil ich mich ständig frage, ob ich die Frage richtig verstanden habe (hehe, vielleicht ein Problem des Perfektionismus :D).
      Oder solche Sachen wie ' waren sie in den letzten 4 Wochen traurig'... da ist es auch wieder die sache, wenn es da eine Veränderung gab, aber sie ist eetwas länger her als 4 Wochen, weil ich vielleicht ewig Anlauf brauche, bis ich mich um eine Therapie bemühe, was soll ich dann ankreuzen.

      Oder solche Fragen 'Unternehmen Sie immer etwas mit Anderen'... da ist auch wieder ja - weil ich mich nicht alleine traue und dann wieder nein - weil ich oft niemanden habe, mit den ich etwas unternehmen könnte..

      Hmm... ich glaube es ist die Sache, dass bei mir mein Bauch und Verstand soweit auseinander gehen und ich mich oft ganz anderes verhalte, als ich eigentlich wollte.. und ich dann nicht weiß, ob ich im Fragenbogen auf dass gezeigte oder das gewollte Verhalten eingehen soll.. Nun angeblich soll sowas auch dadurch abgefangen werden, indem Fragen wiederholt auftauchen, nur in leicht anderer Weise formuliert...

      Ich denke mir, als Ergänzungsmittel sind sie bestimmt gut, nur als alleinige Diagnose nicht geeignet..

      Also sehe das auch so ein Versuch, dass Psychologie da versucht eine harte, beweisbare Wissenschaft zu sein.. aber das wirklich so gut ist..
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Hallo alle,

      Ich finde fragenbögen immerhin als besser als nichts. Es kann mal eine hinweise geben.
      Wo ich es als dumm sehe, ist wenn eine hypo eine fragenbogen ausfühlen muss wo es viel um hyperaktivität geht.

      Bei mich waren fragenbögen eindeutig, auch wenn ich hypo bin.

      Biographie ist sonst noch wichtiger als fragenbogen, aber auch anspruchvoller.

      Bei manche ist der ADS so klar und typisch dass es für der arzt einfach ist und bei manche andere (intelligenten frauen) ist es schwieriger eine diagnose zu stellen.

      Ich kann mich sehr gut vorstellen dass es ärzten gibt die innerhalb 30 minuten intuitiv wissen, besonders wenn symptom eindeutig sind, wenn der arzt viel erfahrung hat und selber betroffen ist. Aber die richtlinie sind so dass sie ihre bauchgefühl überprüfen müssen.

      Sonst ist mich schon passiert dass ich andere ADSler "riche" und danach bestädigung bekomme. Es ging manchmal auch sehr schnell.

      lg
      Mein Blog: http://papillonindigo.wordpress.com/ Ein leben mit ADS... Nie langweilig!
      Uii,ich les grade das ich nicht der einzige bin der bei den Test,ewig lange "Zusatztexte" geschrieben hat um nicht missverstanden zu werden...lol
      Ich dachte schon daß ich auch da wiedermal das Ausnahmealien gewesen wäre und die Psychologin sich da was weiß ich was bei gedacht haben muß^^
      Interessant war auch,das ich der Psychologin sagte(bei eigentlich allen Gesprächen und Tests),daß ich nur sehr kurz geschlafen habe(2-4Std).
      Keine Ahnung ob dies in die Bewertung einbezogen wurde,gesagt hat sies jedenfalls mal.
      Leider war daher meine Konzentration noch en bißerl mehr im Keller als normalerweise...so en Scheiß...dabei wollte ich grade den Inteligenztest perfekt machen :(^^

      Mir ist aus den Beiträgen nicht ganz klar geworden...
      Habt ihr nicht alle zusätzlich zu den Tests auch lange ausgiebige Gespräche über Vergangenheit,Gegenwart,Zukunft,allgemeines Verhalten und Denkensweisen usw. geführt?
      Dies fand ich schon sehr vertrauenserweckend bei meiner Diagnosestellenden Psychologin.Wenn man mal vergleicht wie so mancher Psychiater nach 5 Minuten "meinte" einen zu kennen und mal schön tonnenweise Antidepressiva verschrieb.(Und daher auch nur auf Depressionen diagnostizierte)

      War es auch bei euch so daß ihr eigentlich aus eigenem Antrieb die Diagnose/Test machen wolltet?Meine Hausärztin,war dazu blind,auch wenn sie ewig meinte das ich ja so zappelig(usw.) beim erzählen sei,mich aber dann mit AD´s ruhigstellen wollte.
      Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil! Albert Einstein
      Ja, neben dem Test gab es auch gespräche und vor allem auch Interviews - als da haben die dann zwar auch eine Fragebogen, aber mit viel Platz zum Schreiben und der Psychologe schreibt dann die Antworten auf.

      Ich habe auch aus eigenen Antrieb gemacht... denn für andere war da nichts ersichtlich, dass es Probleme gabe, weil ich immer noch ausreichend Minimum schaffte - also Noten durchschnittlich, im Studium durch die Prüfungen gefallen, wo viele andere auch durchvielen... nur im Inneren verzweifelte ich immer mehr...
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".