wie sicher ist die diagnose ?

      Nun, ADS kann nicht eindeutig nachgewiesen werden wie andere vielleicht durch ein Bluttest oder eine Gehirnanomalie. Es gibt wohl Auffälligkeiten im EEG, aber sie sind wohl zu wenig aussagekräftig (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Sondern es wird die Diagnose erteilt, wenn eine bestimmte Anzahl von Symptome aus bestimnten Problembereichen (Aufmerksamkeit/Konzentration, Impulsivität, Hyperaktivtät...) auftreten z.B. 5 von 9 aus dem Bereich Aufmerksamkeit (keine Garantie, ob die Zahlen stimmen).

      Vermutlich zu Unrecht ausgeschlossen davon ist die Emotionale Seite.. zu unrecht, da bei vielen ADSler gerade die Emotionalität zu Problemen führt...

      Oft kommt bei einer Diagnose noch Teile von Intelligenztests und dann die Fremdbeobachtung - oft ein Fragebogen für Leute, die einem als Kind kannten bzw. mit einem zusammenleben. Außerdem soll man oft Zeugnisse mitbringen.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Also ich habe viele Fragebögen ausgefüllt aber def ausschlaggebend waren meine Zeugnisse (habe bis zur 8ten keine Noten sondern schriftliche Komentare) und die sind ziemlich aussagekräftig :-) . Ich sollte mal welche online stellen solche wie: Die Teilnahme am Unterricht scheint für ihn eine persönliche Zumutung zu sein :-) "stimmt war es auch :-)))"
      oder: "er sieht den Ball aber die Schüler nicht" (was stellen sich die Deppen auch in den Weg)
      oder "er verbringt viel Zeit mit nicht zum Unterricht gehörenden Dingen"
      oder "er könnte sehr gut sein wenn er nur wollte"
      und immer wieder:unkonzentriert, verträumt, abwesend, starker Bewegungsdrang usw.

      Ich frage mich wenn ich die Zeugnisse heute lese: WARUM habt ihr es einfach so weiter laufen lassen??? Scheiß Erwachsene.......mhm Mist bin ja jetzt selber einer.... :-) aber wenigstens versuche ich die Leute die mit dem Kopf nach unten in der Gosse liegen auf den Rücken zu drehen das sie die Sterne sehen können!!!
      Peter Lustig:„Ihr seid ja immer noch da! Abschalten!“

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Chat Noir“ ()

      Sicher ist bei der Diagnose, daß du eine fette Rechnung bekommst.

      Ich halte die Fragebögen für fragwürdig (heißen sie deßhalb so?).

      Wenn sie von einem Nicht-ADSler gemacht wurden, wovon ich mal ausgehe, faßt ein ADSler die Fragen anders auf. Solange es keine Überprüfung gibt, wie die Fragen gemeint sind, wie sie der Ausfüller versteht, oder wie der Ausfüller meint, daß der Fragesteller sie gedacht hat, und er so antwortet, wie der Fragesteller es erwarten würde ....

      Also ich denke, daß ein "normaler" Arzt, der sich nicht intensiv mit ADS beschäftigt hat, nur mit Hilfe der Fragebögen eine hohe Fehlerquote haben dürfte. (Zumindest höher als bei Diabetis oder Masern.) Und um so einen Fragebogen auszuwerten, muß man eigentlich kein Arzt sein. Aber die haben nunmal das Monopol darauf.
      Die meisten, die hier schon ein paare Jahre im Forum dabei sind, dürften mit einem einstündigen Gespräch höhere Trefferquoten erzielen.

      Auch normale Erwachsenen-Psychologen haben meines Wissens in ihrer Ausbildung nichts von ADS gelernt.

      Meine Empfehlung für die (Selbst)-Diagnose, die leider nicht zur Verschreibung von MPH ausreicht: Man lasse den Probanden hier 1000 Forenbeiträge und 1-2 Erwachsenen-ADS-Bücher lesen und schaue, wie oft er in Tränen ausbricht.
      Keine Tränen, kein ADS.

      Formal führt aber kein Weg am Test beim Arzt vorbei.

      poi09

      PS: Die Fähigkeit zum Ausschließen von anderen neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen möchte ich keinem Neurologen oder Psychiater absprechen.

      PPS: Die Auffälligkeiten im EEG sind sicherlich aufschlußreich, gehören aber nicht zum Standard-ADS-Test

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „poi09“ ()

      Oh gott, welche rechnung ? Ich dachte die diagnose zahlt die krankenkasse...etwa nicht ?

      Bei mir war es so, dass Ich das Klischeebild von ADHS hatte, ADHSler seien total wahnsinning und extrem auffaellig, schreiend und springend. Haette mit nie gedacht, dass es annaehernd so sein koennte, wie die symptome es beschreiben...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „oiuz“ ()

      Es ist unterschiedlich, manche Ärzte verlangen Geld für die Diagnose, andere wiederum nicht... sollte eine ADHS Ambulanz einer Uniklinik bei Dir in der Nähe sein, dann solltest Du am besten dorthin, da kostet es glaube nichts

      Problem ist wohl, dass die Ärzte die Diagnose nicht mit der Krankenkasse abrechnen können, aber anderseits habe ich gehört, das es wohl doch geht... vermutlich solltest Du das nur einfach vorher klären und einfach bei mehreren Ärzten nachfragen und Dich nicht gleich entmutigen lassen, wenn die ersten Geld dafür verlangen

      Allerdings wurde ja das erste Medikament für erwachsene ADSler zugelassen.. damit sollte eigentlich die Diagnose unbedingt Kassenleistung sein

      Achso, eventuell war das Problem, dass die Krankenkassen davon ausgehen, dass die Diagnose jeder Arzt/Neurologe/öhm Psychiater? stellen kann und wenn Du dann aber zu einem Spezialisten gehst, der mehr dafür verlangt, wird es nicht erstattet, weil Du könntest ja zu einem normalen gehen...

      Ich denke, das ist vielleicht wirklich etwas Graubereich ist, ob ein Arzt wirklich nur das an Geld verlangt, was von der KK nicht (angemessen) bezahlt wird oder ob er damit noch ordentlichen Zusatzverdienst macht...
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Als ich meine Diagnose machen liess, da hatte ich erst einen Arzt, der 400€ haben wollte und als ich bei der Krankenkasse nachfragt, ob sie es übernehmen, meinten die, ich sollte eine Kostenlohnvoranschlag holen und dann würde sie schauen, ob ein aderen Arzt die Diagnose stellen könnte und wenn nicht, dann hätten sie das übernommen.

      Keine Ahnung, ob das geklappt hätte.. denn die Sprechstundenhilfe des betreffenden Arztes wollte mir keine stellen und hat stur behauptet, dass die Krankenkasse es nicht bezahlen würde... Ich finde sowas sehr unseriös, dass sie mir keinen Kostenvoranschlag geben wollte... und für mich ein Indiz, dass es die Kosten vielleicht nicht ganz so korrekt waren..

      Im nachhinein war ich aber sehr froh, dass es so lief, dadurch kam ich zu einem anderen Arzt an einer ADHS ambulanz, wo es auch gleich ein ADHS Training gab, das MPH auch problemlos von der KK bezahlt wurde und der zu anfangs traumhafte Wartezeiten von weniger als zwei Wochen hatte!
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „PhlegmaWirbel“ ()

      Original von poi09
      Sicher ist bei der Diagnose, daß du eine fette Rechnung bekommst.

      Ich halte die Fragebögen für fragwürdig (heißen sie deßhalb so?).

      Wenn sie von einem Nicht-ADSler gemacht wurden, wovon ich mal ausgehe, faßt ein ADSler die Fragen anders auf. Solange es keine Überprüfung gibt, wie die Fragen gemeint sind, wie sie der Ausfüller versteht, oder wie der Ausfüller meint, daß der Fragesteller sie gedacht hat, und er so antwortet, wie der Fragesteller es erwarten würde ....

      Also ich denke, daß ein "normaler" Arzt, der sich nicht intensiv mit ADS beschäftigt hat, nur mit Hilfe der Fragebögen eine hohe Fehlerquote haben dürfte.

      Auch normale Erwachsenen-Psychologen haben meines Wissens in ihrer Ausbildung nichts von ADS gelernt.

      Meine Empfehlung für die (Selbst)-Diagnose, die leider nicht zur Verschreibung von MPH ausreicht: Man lasse den Probanden hier 1000 Forenbeiträge und 1-2 Erwachsenen-ADS-Bücher lesen und schaue, wie oft er in Tränen ausbricht.
      Keine Tränen, kein ADS.




      Sorry aber deine Aussage über Fragebögen halte ich ganz einfach für sachlich nicht korrekt. Solche Test-Fragebögen entstehen nicht so, dass ein gewöhnlicher Hausarzt sich hinsetzt und sich eben mal ein paar Fragen ausdenkt.
      Sondern es sind spezialisierte (!!!) Fachpersonen der Psychologie/Neurologie, die im Rahmen von Forschung so etwas entwickeln.
      Und ob du's glaubst oder nicht, es gibt tatsächlich Verfahren mit denen FRagebogen erst mal getestet werden, ob sie beim Befragten auch so verstanden/genutzt werden, wie sie gemeint sind. ERst nach solchen Tests am Fragebogen selbst, wird dieser ganz fertig gestellt.
      Anschliessend liegt ein standardisierter Fragebogen vor, der von allen auf eine standardisierte Weise (die eben genau so sorgfältig entwickelt wurde) ausgewertet werden kann.

      Damit das eben genau verlässlicher ist als ein Gespräch, bei dem sich Arzt und ADSler gegenüber sitzen und lauftend missverstehen!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „fiedeline“ ()

      hm..poi hat sich bei einem Spezialisten testen lassen , soweit ich in Erinnerung habe und er wird schon seine Gründe haben das so zu sehen.
      Mich nervt allmählich der Umstand das Wort "Spezialist" , und "wissenschaftlich" als wärs sowas wie ein Unfehlbarkeitsstempel.
      Auch Wissenschaft ist subjektiv, weil Fragestellung (sowie nicht gestellte fragen)und Verarbeitung der Antwort subjektiv sind. Denn vieles kann man nicht einfach mit ja und nein beantworten.
      Ich hab mal in einer psychosomatischen Klinik einen Fragebogenhansel als Arzt gehabt. Der hat mich so lang damit genervt, dass ich ihn am liebsten gefragt hätte ob ich im am Kiosk ne neue fragebogen tina holen soll.
      Ich denke das so ein Fragebogen schon auch als Krückstock für Ärzte mit mangelnder Emphatie benutzt wird.
      Ich denke , dass es sehr drauf ankommt wie der Arzt hinter dem Fragebogen ist.... Wenn der wirklich ein feeling für ads hat und Interesse an seinem Patienten kann ein Fragebogen eine systematische Hilfe sein. Vielleicht muss man dazu auch die Muse haben ihn vorher ein bißchen kennen zu lernen.
      Da geb ich dir recht Schilfrose, ein alleiniges Gespräch kann noch viel subjektiver sein.
      Was ich bei einer Fragebogendiagnostik fürchte ist... ich kann mich oft selbst schwer einschätzen und kreuz ich dann richtig an ?
      Ist meine persönliche Einschätzung realistisch?
      Stehen da Fragen die meine Situation betreffen?
      Wie sehr beeinflusst mich meine mometane Verfassung, mein Wunsch ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen ?
      Mir helfen viele Erkenntnisse die ich seit der Beschäftigung mit ADS gewonnen habe...ich begreife mich besser. wär paradox wenn ein Arzt mir nun laut Fragebogen sagen würde, das es nicht so ist...Ich glaub ich würd eher an ihm zweifeln und irgendwie sträub ich mich dagegen jemand die macht zugeben , dass er mir sagt wer ich bin.
      Was ist, wenn die Ärzte die einen vor sich haben der bei sich selbst ADS vermutet und einfach Hilfe durch die Diagnose sucht, ihm einfach die gewünschte gibt, damit er ausprobieren kann ob ihm das hilft ? Wär gar nicht so falsch wenns so wär.... Auch weils ein Schutz sein kann vor den anforderungen der gierigen Arbeitsmarktpolitik und dem stressigen Schulsystem.
      Also ich kann die Frage und Angst gut verstehen und würde mir praktische Antworten von Getesteten wünschen, keine allgemeinaussagen --- auch die, wo es enttäuschend war.
      Original von fiedeline



      Sorry aber deine Aussage über Fragebögen halte ich ganz einfach für sachlich nicht korrekt. Solche Test-Fragebögen entstehen nicht so, dass ein gewöhnlicher Hausarzt sich hinsetzt und sich eben mal ein paar Fragen ausdenkt.
      Als ich meine ausfüllen musste kam es mir manchmal aber so vor
      Sondern es sind spezialisierte (!!!) Fachpersonen der Psychologie/Neurologie, die im Rahmen von Forschung so etwas entwickeln.
      Und ob du's glaubst oder nicht, es gibt tatsächlich Verfahren mit denen FRagebogen erst mal getestet werden, ob sie beim Befragten auch so verstanden/genutzt werden, wie sie gemeint sind.
      Naja- meine Fragebögen waren im fertigen Zustand mit Anmerkungen, Verbesserungen der Fragestellung und weiteren Antwortmöglichkeiten gespickt.Zur Beantwortung habe ich alle verfügbaren Freiflächen genutzt sowie extra Blätter eingereicht........ soviel zur Testung und ob Fragebögen wirklich so genutz werden
      ERst nach solchen Tests am Fragebogen selbst, wird dieser ganz fertig gestellt.
      Anschliessend liegt ein standardisierter Fragebogen vor, der von allen auf eine standardisierte Weise (die eben genau so sorgfältig entwickelt wurde) ausgewertet werden kann.

      Damit das eben genau verlässlicher ist als ein Gespräch, bei dem sich Arzt und ADSler gegenüber sitzen und lauftend missverstehen!!
      Ein guter Arzt wird mich nicht mißverstehen sondern aus meinen Antworten genau das raushören was ich meine. Wenn nicht dann faßt er am Ende nochmal zusammen und verständigt sich mit mir über unklare Formulierungen.


      Hast du denn schon Fragebögen und Testungsgespräch gehabt????
      Be mir z.B. war alles so absolut eindeutig daß auf EEG und so verzichtet wurde - und meine Ärztin hat ganz einfach einen 7.Sinn für ADSler.

      Martin Winkler z.B vertritt ebenfalls meine Theorie :D daß ADSler sich blind erkennen - als ob sie ein eingebautes Radar haben -
      Meine 2cent
      Vor 300 Jahren hätte man mich noch als Hexe auf dem Dorfplatz verbrannt

      Ich kenne die Regeln - aber die Regeln kennen mich noch nicht !

      Tausend Gedanken in einem leeren Kopf !
      .
      Original von sums
      Da geb ich dir recht Schilfrose, ein alleiniges Gespräch kann noch viel subjektiver sein.



      Danke ! :D Dabei hatte ich mich noch garnicht hier geäussert!

      Aber der Meinung bin ich auch.
      Die Fragebögen waren ein erster Hinweis , dann die Zeugnisse aber ausschlaggebend waren all meine Problemberichte und meine Lebenserzählungen. Muss aber auch sagen dass meine Ärztin sich auf ADS spezialisiert hat und ein großes Verständnis und Wissen egegnüber ADS hat (jedenfalls anfangs :rolleyes:)
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
      Original von Felida
      Original von fiedeline
      Naja- meine Fragebögen waren im fertigen Zustand mit Anmerkungen, Verbesserungen der Fragestellung und weiteren Antwortmöglichkeiten gespickt.Zur Beantwortung habe ich alle verfügbaren Freiflächen genutzt sowie extra Blätter eingereicht........ soviel zur Testung und ob Fragebögen wirklich so genutz werden


      Damit das eben genau verlässlicher ist als ein Gespräch, bei dem sich Arzt und ADSler gegenüber sitzen und lauftend missverstehen!!
      Ein guter Arzt wird mich nicht mißverstehen sondern aus meinen Antworten genau das raushören was ich meine. Wenn nicht dann faßt er am Ende nochmal zusammen und verständigt sich mit mir über unklare Formulierungen.


      Hast du denn schon Fragebögen und Testungsgespräch gehabt????
      Be mir z.B. war alles so absolut eindeutig daß auf EEG und so verzichtet wurde - und meine Ärztin hat ganz einfach einen 7.Sinn für ADSler.

      Martin Winkler z.B vertritt ebenfalls meine Theorie :D daß ADSler sich blind erkennen - als ob sie ein eingebautes Radar haben -
      Meine 2cent



      Dito Dito Dito !!!! :D :D :D

      Die fragebögen waren deshalb schwer auszufüllen weil man sich ja im Laufe eines Lebens weiterentwickelt und Dinge auch als ADSler lernt oder sich aneignet.

      Z.B. die Frage ob ich ein Problem mit Autoritäten habe musste ich beantworten:

      " Mit Autoritäten die mir geistig überlegen sind und die sich vernüftig und angemessen und höflich und bewundernswert verhalten überhaupt nicht. Allerdings habe ich ein großes Problem mit Autoritäten die meinen
      sie wären etwas bessere obwohl sie das geistige Niveau eines 10jährigen haben und ihre Macht allein des machtgefühls ausleben.
      Also einmal volles Nein und einmal volles Ja als Antwort auf die Frage :D
      Und so ging es mir bei fast jeder Frage denn es kommt einfach immer drauf an ;)
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
      Ach ja...und ich war auch so eindeutig ADS dass die Fragebögen mehr als "offizielle" Untermauerung genommen wurden.
      Die 2 Lebensläude (Beruflich und Partnerschaftlich) die ich schreiben sollte haben da wesentlich mehr zu Tage gebracht.
      :D Allein der Umstand dass ich nur den 1. innerhalb der 4 Wochen angefangen hatte und alles andere dann aus dem Kopf erzählt hab :D

      Achso...das excessive 15 Jährige Kiffen war natürlich auch ein guter Hinweis ;)
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
      Original von Schilfrose
      Also einmal volles Nein und einmal volles Ja als Antwort auf die Frage :D
      Und so ging es mir bei fast jeder Frage denn es kommt einfach immer drauf an ;)


      Danke für das Beispiel.
      So ein Fragebogen, der keine differenzierten Antworten zuläßt, vergibt die Chance, wirklich etwas von dem Ausfüller zu erfahren.
      In deinem Beispiel könnte ein Erlebnis der letzten Tage entscheiden, wie deine Antwort ausfällt. Hat dich dein minderbemittelter Vorgesetzter 2 Tage vorher genervt, wirst du eher mit ja antworten, wenn du gerade in deinen Chef verliebt bist eher nein.
      Somit ist die Antwort nicht sehr aussagekräftig.

      Dann kommt es auch noch drauf an, wie der Befragte "Autorität" definiert oder empfindet. Bei Wikipedia gibt es eine Menge vescheidener Erklärungen: charismatische Autorität, funktionale Autorität, personale Autorität, anonyme Autorität, Sachautorität, Amtsautorität, Erziehungsautorität usw.
      Also auf welche bezieht sich die Frage nun?

      Bei Umfragen, wo z.B. 2000 Fragebögen ausgefüllt werden, kann man 20% Ungenauigkeit vernachlässigen, das gleicht sich in der Masse aus. Bei Einzelprobanden bedeutet es u.U., daß 20% eine falsche Diagnose bekommen.

      Leider habe ich keinen Fragebogen vorliegen, sonst könnte ich noch einige Beispiele nennen.

      poi09
      Original von oiuz
      andrerseits frag Ich mich, wie ADS dazu führt, dass diese Probleme mit Autoritäten bekommen...



      Es ist ADSlern schon eigen dass sie gerne selber nachdenken.
      Und sich eben ungern Unsinniges befehlen lassen :D
      Sie sind nicht gerade die Schafe die in der Meneg hinterhertrotten und ja nicht auffallen wollen hauptsach sie können ein normales Leben führen.
      ADSler sind eher die die aus der Reihe fallen...die auch mal auf Verdienst verzichten um einer Leidenschaft zu folen oder einer Überzeugung.

      Ich fand z.B. die Frage aus dem Fragebogen über die Kindheit ob ich gerne Tiere gequält hätte erstaunlich. Habe auch meine Ärztin gefraht ob das jetzt ne andere Krankheit indiziert oder ob das tyoisch ADS wär ?(
      Dachte ADSler wären so emphatisch.
      Da meinte sie "das kann durchaus ein ADS-typisches Verhalten sein.

      Versteh ich bis heute nicht...aber ich kenn eigentlich auch überhaupt keine Menschen die Tiere schlecht behandeln ?(

      Naja...und wie Poi schon schreibt....viele Fragen die auf bestimmte Probleme bezogen waren waren früher mal der fall....zum Zeitpunkt des Ausfüllens aber nicht mehr.

      Oder es wird nach Lebensumständen gefragt die in einem (meiner Meinung nach typischen ADS-Wechselhaften) Leben sich immer wieder ändern.
      Z.B. Probleme Kontakte zu knüpfen.
      Hatte ich vorwiegend nie....zu halten schon eher und Probleme mit meiner Umwelt eben nur in einem Zeitraum in dem es mir sehr schlecht ging. Zur Zeit de Fragesellung ging es bei mir allein durch die ADS-Erkenntnis so bergauf dass ich viele Fragen in meinen Augen zu positiv beantworten musste und Angst hatte dass das ein Zeichen dann für kein ADS wär.

      Ausserdem war ich einfach nie so oder so sondern immer sehr wechselhaft und vielseitig :D


      -
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
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