Gedicht

      Das hier war mein erstes und einziges Gedicht das ich je zu Ende geschrieben habe:

      Abgrund

      Immer tiefer und tiefer,
      grau und schattig wie staubigster Schiefer.
      Der unten im steilsten Steinbruch liegt.

      Genau dort oben steh ich und schaue hinauf
      aufgegeben den ewigen Lauf.

      Meine Gedanken kreisen wieder und wieder umher
      mal hier hin mal dort hin, ich weiß es nicht mehr.

      Wieso steh ich hier oben?
      So in Verzweiflung verwoben?

      Ganz einsam und leer?
      Kein Sonnenstrahl durchdringt das Wolkendach mehr.

      Das Gesicht ausdruckslos und starr,
      senk ich den Blick von dem Himmel herab.

      So vieles habe ich durchgemacht,
      und jedes Mal kam die Trauer mit Macht

      Senkte sich dicht wie der Schleier der Nacht,
      düster wurd es, wie im dunkelsten Schacht.

      Nur noch vernebelt seh ich die Welt um mich her,
      seh nur noch das dunkle, nichts helles mehr.

      Plötzlich fließt eine Träne hinab die Wange
      bis sie schließlich vom Boden aufgefangen.

      Schließe die Augen Gedankenverloren,
      bin fast schon erfroren.

      Tret vorsichtig ein kleines Schrittlein vor
      höre rufen und singen den freudigen Chor.

      Folge der Träne, hole sie ein,
      die Glückseeligkeit ist ab nun an mein.
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Miu“ ()

      So, hab während des Aufräumens wieder eines gefunden. Diesmal ein Neueres:

      Maus

      Ich schau nach gestern
      schau nach morgen
      Such die Flucht aus all den Sorgen.

      Flüchten will ich
      ganz weit fort
      Wenn nichts mehr hilft, bleibt dann noch Mord!?

      Alles scheint mich zu erdrücken
      bauen zu,
      es fehl`n die Brücken.

      Kein Ausweg
      der sich öffnet mir
      vor Kälte so langsam ich erfrier.

      Frost quält sich meine Waden hoch,
      schleicht schmerzend durch die Adern
      zu spät nun fang ich an zu hadern.

      Komm nicht mehr vor
      Komm nicht zurück
      Ironie, was hab ich wieder Glück.

      Die Mauern ziehn sich immer fester
      drücken mehr mich ein
      hör ich schon so bald auf zu sein?

      Die Kraft zu suchen fehlt mir ganz
      kein Weg hinein, Keiner hinaus
      Klein und schwach so wie ne Maus.
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Ich habe in letzter Zeit wieder angefangen zu dichten. Damit kann ich komischerweise meine Gefühle besser aufschreiben und besser darüber nachdenken. Manche sind schlechter, manche besser. Gerne höre ich eure Meinungen dazu, auch Tipps nehme ich gerne an:

      Sinn

      Ich bin ein hübsches Mädel,
      sehr tüchtig und auch klug
      doch gab der Kerl trotz allem, mir einen Tritt und Flug.

      Dem ist nicht mehr zu helfen,
      doch bös nicht mit mir`s meint
      er handelt nach gut dünken, so ist er nicht mein Feind.

      So wird er, merken, stellen fest
      was er verloren hat
      werd fehlen ihm, solange bis, er hat sein handeln satt.

      Trotz allem muss ich sagen.
      lieb ich ihn viel zu sehr
      als das ich könnte sagen, macht`s aus mir nimmermehr.

      Begonnen hat die Uhr zu ticken
      unbeirrt verläuft die Zeit
      wird mich wohl nie mehr wieder sehn, nie mehr wir sind zu zweit.

      So denk zurück, erinnre dich,
      versuche nicht zu weinen
      denke, grüble nach nem Sinn, dem großen Sinn dem deinen.
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Versteckt

      Herr, lass mir Flügel wachsen
      damit ich fliegen kann hinfort
      fliegen weit und hoch
      an einen unbekannten Ort.

      Wie ein Falke will ich sein
      so leicht wie eine Feder
      damit ich steigen kann hinauf
      auf die Spitze einer Zeder.

      Dort auf der Spitze sitz ich nun
      unerreichbar, frei und leer
      keiner kann mich stören
      und keiner finden mehr.

      Traurig schau ich übers Land
      grüble vor mich hin
      denk über die Fehler nach
      so einsam wie ich bin.

      Hab mich auf die Such gemacht
      die Hoffnung mich zu finden
      keiner wird von mir erfahren
      wohin ich werd verschwinden.
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Dies ist mein erstes Gedicht, geschrieben in der 12. Klasse

      Der Fluch

      Ich will mal sagen,
      Dass an manchen Tagen
      Entstehen massenweise Fragen

      So werde ich durch Tag und Nacht
      Vom Geist, der mir zu schaffen macht,
      Gejagt, geplagt und aufgebracht!

      Des Wahnsinns müde frag ich mich dann
      Warum der Mensch nicht fliegen kann?
      Warum nicht hören, nicht verstehen?
      Warum nicht gehen und nicht stehen?

      Wieso benutzt er nie die Macht,
      Die alle Dinge sichtbar macht?!
      Sodass die Pracht von dieser Welt,
      Bei der der Atem ausfällt,
      Den dummen menschlichen Verstand erhellt!

      Oj ja, das ist es, ohne Frage!
      Ich kenn den Grund für meine Plage.
      Von Anbeginn der Zeitabrechnung
      Gilt einem Wesen Sonderächtung.
      Dem Großen, Starken - einem Mann
      Der denken muss - aber nicht kann...
      Wahr

      Schaut nur schaut
      das bin ich
      so sehr anders
      nur für mich.

      Niemand ist wie ich es bin
      und keiner weiss wo`s mich zieht hin.

      Eines höret
      lauschet wohl
      bin noch lang nicht wie ihr hohl.

      Einst ein Mann erfand das Licht
      mir ähnlich war, das glaubt ihr nicht!
      Auch Einstein mir gemeinsam war
      für euch ist das nicht vorstellbar!

      Doch könnt ihr mir das gerne glauben,
      wer mich nicht kennt wird was versäumen ;)
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Original von Miu
      So, hab während des Aufräumens wieder eines gefunden. Diesmal ein Neueres:

      Maus

      Ich schau nach gestern
      schau nach morgen
      Such die Flucht aus all den Sorgen.

      Flüchten will ich
      ganz weit fort
      Wenn nichts mehr hilft, bleibt dann noch Mord!?

      Alles scheint mich zu erdrücken
      bauen zu,
      es fehl`n die Brücken.

      Kein Ausweg
      der sich öffnet mir
      vor Kälte so langsam ich erfrier.

      Frost quält sich meine Waden hoch,
      schleicht schmerzend durch die Adern
      zu spät nun fang ich an zu hadern.

      Komm nicht mehr vor
      Komm nicht zurück
      Ironie, was hab ich wieder Glück.

      Die Mauern ziehn sich immer fester
      drücken mehr mich ein
      hör ich schon so bald auf zu sein?

      Die Kraft zu suchen fehlt mir ganz
      kein Weg hinein, Keiner hinaus
      Klein und schwach so wie ne Maus.




      Scheiße...is das gut!Danke dafür,mir laufen die Tränen,das wollt ich erwähnen.
      Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil! Albert Einstein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Cansatind“ ()

      Danke Cansatind, es freut mich wenn ich mit meinen Gedichten Emotionen wecken kann und es sich nicht einfach trocken herunter liest.
      Schließlich verfasse ich die Gedichte meist nach meiner momentanen Stimmung und versuche diese einzufangen...
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Weltenmusik
      Leise tanz ich durch die Nacht
      voll Schwermut doch voll Eleganz
      Sie hält mich fest umschlungen.

      Lautlose Musik die Welt durchströmt
      kein Mensch sie je bemerkt.
      Sie windet sich durch Alles.

      Weckt die Sehnsucht und den Drang
      zu tanzen in den Untergang.
      Zum sterben ist sie schön.
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Jagd
      Schleichen, Pirschen, Springen,
      leise tu ich singen.

      Tanzen, Balancieren,
      im Walde mich verlieren.

      Kratzen, Beißen, Fauchen,
      dem Winde werd ich lauschen.

      Schleifen, Schärfen, Wetzen,
      meine Krallen tu ich schätzen.

      Verfolgen, Hetzen, Jagen,
      meine Beute wird erschlagen.

      Stolzieren, Schreiten, Gehen,
      erhöre nicht dein flehen.
      Für mich ist ein Tag erfolgreich, wenn ich morgens lebendig das Bett verlasse und abends lebendig wieder hineinsteige
      Na da habe ich ja etwas gefunden was mir zusagt.
      Hier werde ich einige Gedichte reinschreibe.


      Was ich schon immer gern getrieben
      hier mal eben aufgeschrieben
      Ich brauche es ja dann und wann
      Mir zu zeigen was ich kann

      Reimen Dichten und erzählen
      Mit Bedacht die Worte wählen
      Ist für mich kein Stolperstein
      nur schön melodisch muss es sein
      Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden!