ADS gerechter Arbeitsplatz

      ADS gerechter Arbeitsplatz

      Seit letzte Woche habe ich ein GdB von 30. Das reicht erstmal nicht um auf dem Arbeitsplatz damit was anzufangen. Mein Arbeitgeber, war so freundlich (eher ungewollt), mir einiges an Gründe zu geben, um problemlos Gleichgestellt zu werden. Jetzt geht es daran Verbesserungen zu bekommen. Da wären zwei generelle Punkte:

      •Hilfen zur Arbeitsplatzausstattung
      •Betreuung durch spezielle Fachdienste

      Zu dem Punkt "Hilfen zur Arbeitsplatzausstattung" gehören nicht nur bauliche Massnahemen o.ä., sondern auch organisatorische oder strukturelle Dinge, was für einen ADS´ler ja wesentlich interessanter ist. Frage an Euch, was würdet ihr im einzelnen haben wollen?
      Es ist mein Lebensgefühl
      Ich glaube, dass kann man nicht so allgemein beantworten, sondern Du mußt Dir überlegen, an welchen Stellen es bei Dir Probleme gibt... (wobei es bestimmt ganz interessant ist, erstmal so eine Liste zu haben, wo etwas sinnvoll sein könnte)

      Mhm, wenn ich jetzt so am mein Praktikum denke, fällt mir ein, dass ich oft nicht mitbekam, wenn mein Chef eigentlich zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas haben wollte. Und dann hast Du erzählt, dass Du vielleicht manchmal etwas mißverständlich rüberkommst.. deshalb habe ich mir gerade überlegt, dass es vielleicht etwas Kommunikationshilfe geben müßte.. also bei mir, dass man vielleicht deutlich sagen müßte, wenn man etwas fertig haben möchte und bei Dir vielleicht jemand, der Dich darauf hinweist, wenn Du vielleicht wieder zu ruppig warst (mhm,.. aber das wäre eher etwas, was dann die Kolleggen, die mit einem zusammenarbeiten machen müssten).

      Dann viel mir noch ein, dass man vielleciht die Möglichkeit hat, sich für kurze Zeit einfach mal zurück zu ziehen, wenn man gerade überreizt ist.. das machen vielleicht viele auch schon mit der Raucherpause (ich mach das immer mit ausgiebgen Toilettengänge..)
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      meine Arbeit in der geschützten Werkstätte kommt mir grad Recht, weil ich da viel gleichbleibende gereglte Arbeit habe, zuhause wenn alles in mein Hirn reinfährt was ich sehe und höre hab ich oft das Gefühl mein Schädel platzt, deswegen fühl ich mich in der Arbeit wenn ich lange das selbe mache wohl weil sich mein Hirn quasi erholen kann.
      Das größte Glück ist, sich da zu kratzen wo es grad juckt ;)
      Hallo tessaiga,

      das find ich ja mal interessant, du fühlst dich wohl bei Routinearbeiten, das kenn ich auch. Aber viele hier behaupten doch genau da sei nix für ADSler, weil langweilig usw.
      Egal... ich kenn das jedenfalls auch so, das ich dabei etwas zur Ruhe kommen kann und eben auch für mich allein arbeiten kann, unter Umständen. Ich hatte in den letzten Jahren leider immer wieder so eine Anziehungskraft auf Jobs, bei denen ich in kürze in die Rolle des Rudelführers gerutscht bin. Also eine Gruppe von Leuten mitziehen und anleiten. Mir liegt das eigentlich nicht, weil ich kein besonders geduldige Mensch bin und andere oft antreibe. Dabei handelte es sich durch aus nicht zwingend um komplexe Arbeitsabläufe, eher banale Dinge, oft zu banal. Ich habe aber ein Geschick dafür Arbeiten immer mehr zu perfektionieren und immer schneller zu machen und ich hab meinen Spaß damit, aber andere fühlen sich überfordert. Ich kann 800 Serienbriefe mit Datenabgleich in der Stunde einkuvertieren. Das heißt die Adresse auf 2 Schreiben verlgeichen, in einander Stecken und ins Kuvert schieben. Ich vergleich dabei aber nicht die Adresse an sich, sondern nur das Muster des gesamten Adressblocks. Banal, wenn mans kann. Dafür fallen mir andere Dinge schwer und manchmal hab ich so eine lange Leitung, da könnt man zum Mond damit.

      gruß Hyäne
      “Ich finde, wer am Ende des Tages keine grünen Knie hat, sollte sein Leben ernsthaft überdenken.”
      :D
      Original von hyäne
      Ich vergleich dabei aber nicht die Adresse an sich, sondern nur das Muster des gesamten Adressblocks.


      So stelle ich immer Tabletten. Ich lese nicht die Aufschrift auf der Packung, sondern greife nach Grösse, Form und Druckmuster. Das geht auch nur, weil ich längere Zeit das förmlich trainiere konnte. Blöd wird es, wenn unserer Apotheke mal ein anderes Produkt einkauft.
      Es ist mein Lebensgefühl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Vejun“ ()

      Ein paar Ideen habe ich schon. Einmal werde ich für die Zeit nach meiner Psychotherapie eine Einzelsupervison einfordern. Mein Arbeitgeber prallt auf seiner Internetseite, das er seine Mitarbeiter damit unterstützt. Also, warum nicht auch ich. Dann mehr kontinuität in der Dienstplangestaltung. Damit meine ich nur 2 Nachdienste punktgenau alle 4 Wochen. Meine Neurologin meinte, ich soll am besten gar keinen Nachtdienst mehr machen. Das wäre eigentlich eine gute Lösung für beide Seiten. Dann sollen wir auf unser Ebene mit 4 Stationen und 4 verschiendenen Fachbereichen routieren um überall einsetztbar zu sein. Das macht dahin Sinn um das Personal nach Arbeitsanfall besser zu verteilen. Da möchte ich aber ausgeschlossen werden, damit ich mehr Kontinuität habe. Desweiteren möchte ich die offizielle Erlaubnis mir Notizen als Gedankenstütze für die Arbeit machen zu dürfen. Dies ist aufgrund unserer sensationelle Dokumentation offiziell nicht erlaubt. Und dann werde ich mal sehen, ob mir noch was einfällt.
      Es ist mein Lebensgefühl
      Ich stelle bei mir auch immer wieder fest, das Routinearbeiten was für mich were, denn dann können es die Hände schon besser als das Kopf und ich mach nicht so viele Fehler, vorallem aber, wenn mich dann jemand ablenkt, vergiss ich wie es weiter geht.

      Ich hab letzt als Kassiererin gearbeitet und das war schon das richtige, aber am Abend hat Kasse fast nie gestummen. Und die Kundschaft war immer serh ungeduldig und das hat sich wieder sehr negativ auf mich ausgewirkt. Auch wenn sehr viele Leute an die Kasse angestanden sind, merkte ich, dass es mich stark gestresst hat und ich arbeitete noch schneller, hatte am meisten Kunden bedint aber das hat niemand geschätzt.. Ich bin seit 13 Jahren nur Hausfrau, zwar ist das bei 3 Kinder normal und akzeptabel, denoch muss ich bald wiedr ins Berufleben einsteigen denn es wird irgendwan für mich (38 J.) zu spät.
      ...hab das letzte Putzzelteil gefunden, es heiss ADS, es hat mein Leben auf dem Kopf gestellt bis ich merkte, dass ich erst jetzt richtig stehe...
      Routine, Kontinuität, Rituale verbunden mit kreativen Freiräumen ohne ablenkende Faktoren. Heist für mich, in meinem Bereich kreativ vor mich hin arbeiten und das andere mich weitgehend in Ruhe lassen. Gibt es Unklarheiten, muss ein fester Ansprechpartner her und diese möglichst zügig gelöst werden. Ebenfalls sollte man keine zusätzlichen Aufgaben neben der Routine annehmen. Damit kann man sich schon mal schön verzetteln, auch wenn diese Zusatzaufgaben einem Spass machen. Leider kann man darüber auch mal seine eigentlichen Arbeit übelst vernachlässigen. So langsam fült sich für mich ein Bild meines ADS-optimierten Arbeitsplatzes zusammen.
      Es ist mein Lebensgefühl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Vejun“ ()

      Wieder eine spannende thema!

      Mit der zeit weiss etwa was eine ADS-gerechtem platz ist, nun ist es schwierig zu finden:

      - Genug zeit haben meine sachen zu machen, eine ruhige umgebung und wenig ablenkung.
      - Genug struktur und viel routine. Ich kann mit klare abläufen die sich immer wieder wiederholen besser umgehen als mit unerwartet.
      - Jemand anders plant für mich, ich tue dass machen was man mich sagt.
      - Eine tätigkeit der mich spass macht, am liebsten handwerkliches, und wo ich wirklich hyperfokusieren kann.
      - Ein team der mich so nimmt wie ich bin, meine leistungen und stärken schätzt und bei meine schwächen bereit ist mich zu unterstützen.

      Was konkret schon mal gekappt hatte:

      - Kinder betreuen in eine familie + ein bisschen haushalt (kochen, wäsche): da habe ich übersicht und es ist meistens ehe ruhig (ausser es sind sher wilde kindern).
      - Büroputzen (bin ich noch dort), so lange dass ich allein mache und dass keine zeitdruck gibt (ich bin mit der zeit recht schnell geworden).
      - Einfachen büroarbeit (ohne ständig am telefon zu sein) oder arbeit an PC (daten eingeben). Erstaunlichweise kann ich dort sehr ordentlich und strukturiert sein (aber am bestens wenn keine stino da drin fummelt) weil ich selber kompensiere.
      - Abwaschen in eine restaurant (wirklich routine, sehr strukturiert, viel körperlich auch). Aber geht nur wenn keine zeitdruck gibt.

      Ich kann mich auch als kassierin in eine supermarkt vorstellen, so lange dass ich in meine tempo arbeiten kann. Da kann ich eine nach der andere machen, es gibt eine ganz klare ablauf und dazu sehe ich noch menschen.

      lg
      Mein Blog: http://papillonindigo.wordpress.com/ Ein leben mit ADS... Nie langweilig!
      Ich hab mal als Kassierin gearbeitet und es war ueberhaupt nix fuer mich.
      Mal mehr, mal weniger los, ungeduldige, unfreundliche Kunden.
      Leistungsdruck...

      Es war auch alles so unstrukturiert.
      Ich braeuchte einen Betrieb, der mir Regelmaessigkeit und Struktur vorgibt.
      Ich hatte in meiner Lehre nie Probleme (Industriekauffrau) und auch danach nicht.
      aber alle.anderen Arbeitsstellen, wo es zwar Vorgaben gab, aber keine Regelmaessigkeiten, das war der Horror fuer mich. Ich such auch momentan nach einer Arbeit, ist aber nicht ganz so einfach :(
      Aus den Steinen die mir in den Weg gelegt werden baue ich mir ein Haus :D
      Ich brauche eine Arbeitsplatz der Abwechslung bietet, wo ich selbst bestimmen kann, wann ich was mache, mit genügend Pausen. Auch wo ich kreativ gefordert bin und mich entwickeln kann. Routinearbeiten machen mich rasend, das geht gar nicht! So bald ich mich langweile, muss was Neues her, ansonsten hakte ich nicht durch. Ich kann keine großen Gruppen betreuen habe und nur ein Projekt am Laufen haben. Z.B. im Entspannungsbereich. Da hab ich mal gearbeitet und das ging gut. Im Erziehungsbereich kann ich gar nicht arbeiten, da muss ich auf zuviel auf einmal achten, das geht in die Hose.
      im Widerspiel mit dem Unmöglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten.
      So, ich bin nun in echt Schwerbehindert und stelle nun einen Antrag zur Anpassung für meinen Arbeitsplatz, oder so. Hier mal die 7 Punkte:

      1. Frühdienstbeginn um 15 Minuten verschieben
      2. Freistellung vom Nachtdienst
      3. Dienstplangestaltung nach Termine für Arzt und Psycho
      4. Ernennung einer Bezugsperson
      5. Freistellung von Rotation Arbeitsplatz
      6. Tageslichtlampen im Dienstzimmer
      7. Freistellung von Zusatzaufgaben

      Ich beziehe mich auf einen Richtlinienkatalog und das Sozialgesetzbuch 9. Findet die Punkte jemand überzogen?
      Es ist mein Lebensgefühl
      Ich kenne deine Stelle und deine Aufgaben nicht. Ich kenne dich nur vom lesen und weiß nicht wie du im Arbeitsumfeld agierst.
      Von daher lässt sich kaum sagen ob die Liste überzogen ist.

      Ich kann die Punkte bis auf den ersten nachvollziehen und finde sie nicht überzogen. Ich selbst habe Gleitzeit und bin froh drum, aber ich bin um halb acht morgens nicht wacher als um halb sieben, auch wenn ich theoretisch bis neun Uhr Zeit hab bis ich am Platz sitzen muss.
      Oder liegt es an etwas ganz anderem? Anfahrt etc, was früher nicht möglich ist?
      Ich verstehe das mit der Ernennung einer Bezugsperson nicht. Bedeutet dass, ihr habt keinen Schwerbehindertenvertreter und nun soll einer vom Betriebsrat das Amt übernehmen?

      Ach, wenn ihr einen Betriebsrat habt und der relativ fit ist, würde ich den sowieso ins Boot holen.

      Viel Glück!
      Kämpfe um das, was dich weiterbringt. Akzeptiere das, was du nicht ändern kannst und trenne dich von dem, was dich runterzieht.
      Unser Laden ist so gross, das wie zwei freigestellte Vertreter haben. Die bezugsperson ist jemand, der mich im Auge behält und mich bei Bedarf, wenn ich mal wieder total unangepasst bin, zur Seite nimmt und micht runter regelt. Ich habe da eine bestimmte Kollegin, welche auch eine psychische Macke hat. Mit dieser bin ich recht kompatibel, so das dies gut funktioniert. Die Idee mit der Betreuungsperson kam von unserer Scherbehindertenvertretung, aber eher ungeplant.
      Es ist mein Lebensgefühl
      Hallo zusammen,

      auch wenn das Thema etwas älter ist, würde ich es gerne aufgreifen, weil ich mich aktuell in einer Situation befinde, wo die Meinungen anderer mir durchaus sehr hilfreich sein könnten.
      Ich habe Informatik gelernt (nicht studiert) und bin seit mehreren Jahren Programmierer.
      Im Laufe der Zeit, besonders nach meiner Diagnose vor ca. 3 Jahren, habe ich immer mehr bemerkt, dass dieser Beruf evtl. nicht der richtige für mich ist.
      Konkret habe ich Probleme mit der Verantwortung, dem Termindruck, und der Aufrechterhaltung meiner Konzentration auf uninteressante/unangenehme Aufgaben/Projekte.
      In meiner aktuellen Anstellung kommt noch hinzu, dass ich den Job eines Programmierers, Projektleiters und Abteilungsleiters gleichzeitig ausüben muss, sowie die Tatsache, dass mein Chef ein Choleriker ist und ich mit ihm (und einem weiteren Kollegen mitlerweile) nicht mehr so gut klar komme.
      Ich habe mir schon oft ausgemalt, wie es denn wäre, einen Job am Fließband zu haben, wo man den Tag über das Gehirn abschalten kann und routinemäßig immer das gleiche macht.
      Irgendwie sehe ich mich in einem solchen Job. Ich habe Spaß daran, mich zu motivieren, ein Ziel zu erreichen, aber nur wenn die Schritte zum Ziel klein sind. Also beispielhaft lieber 50000 Teile / Monat am Fließband verarbeiten, als ein längeres Projekt planen und umsetzen. Hoffe, ihr versteht, was ich damit sagen will.
      Ich bin im Moment sogar gefühlt schon kurz vor einem Burnout, weil ich mit dem Arbeitsstress und Zeitdruck nicht klar komme.
      Mein Methylphenidat, was ich täglich (nur wegen der Arbeit) nehme, wirkt auch nicht mehr so wie es sollte (trotz gleichgebliebener Dosierung)...
      Alles wird gut :)
      ...
      Ich möchte gerne zeitnah meinen jetzigen Beruf aufgeben und einem Beruf nachgehen, der mir Spaß macht und mich auspowert.
      Ich würde gerne alleine arbeiten (zumindest Kontakt mit vielen Menschen vermeiden), nur kleine und überschaubare Aufgaben haben, PC-Arbeiten meiden (wegen hoher Ablenkungsgefahr), feste Strukturen und Aufgaben haben und am besten körperlich bzw. an der frischen Luft tätig sein.
      Ich möchte auf lange Sicht einem Beruf nachgehen, bei dem ich problemlos ohne Methylphenidat klar komme.

      Hat jemand von euch vielleicht eine Idee, in welche Richtung ich bei der Berufswahl schauen könnte?

      Schöne Grüße, Mephi
      Alles wird gut :)
      hmm....eine konkrete Idee für dich habe ich nicht.
      Aber die gleichen edanken habe ich auch :)

      Es überfordert mich und raubt mir zuviel Energie einen selbstständigen, selbstverantwortlichen Job auszuüben.

      Ich sehne mich auch nach einfacher Routine-Arbeit ohne viel Stress.
      Leider wird der zeitdruck überall immer größer und mein innerer Widerwillen unter Stress oder im Laufschritt zu arbeiten wächst dagegen.
      Auch würde ich gern alleine arbeiten und mit natur oder Tieren zu tun haben.

      Ich denke darüber nach mein Studium abzubrechen und entweder Tierpfleger, oder Gärtner zu lernen, oder einen einfachen Job irgendwo im Amt...Poststelle oder Amtsbote (das hab ich früher mal als Job gemacht)
      Mir ist es das auch wert dafür weniger Geld zu verdienen....meine Freizeit ist mir wichtiger.
      Und ich will Reserven für meine Hobbys und mein Privatleben haben.
      Gäbe es ein bedingungsloses Grundeinkommen würde ich gerne meine Ideen von recycling- Bastelarbeiten verwirklichen und viel im Garten arbeiten um noch mehr selbstversorgerisch zu werden. Nur kann ich davon nicht meine Existenz bestreiten, brauche also irgendein Grundeinkommen.

      Tja....jetzt ist bei mir die Frage welchen Job es für mich gäbe der mir Zeit-und Energie-technisch wenig Lebenszeit raubt aber genug Verdienst bietet um davon existieren zu können.

      Ich hoffe das Jobcenter hat da vielleicht noch eine Idee für mich.

      Der Vorteil an selbstständiger Arbeit mag vielleicht sein dass man sich die zeit selber einteilen kann...aber in der Praxis sehe ich dass die Freiberufler alle dumm und dämlich und wesentlich länger arbeiten müssen um überhaupt über die Runden zu kommen. Auch das bürokratische dabei schreckt mich ab.
      Andererseits ist es mir ein Graus mir vorzustellen jeden Tag 5 Tage die Woche immer die gleiche zeit meine 8 Stunden abzuackern....
      keine Gartenpflege mehr unter der Woche...keine Badeseen im Sonnenschein unter der Woche...

      ach....doof alles!!!

      Ich bin für bedingungsloses Grundeinkommen :verstehe:
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
      8)
      Original von Mephisto
      ...
      Ich möchte gerne zeitnah meinen jetzigen Beruf aufgeben und einem Beruf nachgehen, der mir Spaß macht und mich auspowert.
      Ich würde gerne alleine arbeiten (zumindest Kontakt mit vielen Menschen vermeiden), nur kleine und überschaubare Aufgaben haben, PC-Arbeiten meiden (wegen hoher Ablenkungsgefahr), feste Strukturen und Aufgaben haben und am besten körperlich bzw. an der frischen Luft tätig sein.
      Ich möchte auf lange Sicht einem Beruf nachgehen, bei dem ich problemlos ohne Methylphenidat klar komme.

      Hat jemand von euch vielleicht eine Idee, in welche Richtung ich bei der Berufswahl schauen könnte?

      Schöne Grüße, Mephi


      spontan fällt mir da die Försterei ein....allerdings weiß ich nicht ob man dafür ach Wild schiessen muss.

      Baumpfleger, Gärtner, Landschaftsgärtner, ...

      Tierbeobachter stell ich mir toll vor...aber das gibt's wohl kaum wenn man nicht noch Photograph oder Filmer dazu ist.
      Es kommt nicht darauf an wie schnell man ist-
      sondern dass man sein Ziel erreicht
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