Schneeflockes Gedichte - Gedanken - Lieder

      Schneeflockes Gedichte - Gedanken - Lieder

      Es gibt kein Zurück
      Passiert ist passiert
      Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern

      Und warum und warum
      Und warum und warum
      Und warum und warum
      Kam es so

      Die Antwort ist schwer
      Wer kann es begreifen
      Wieso gab es Streit zwischen uns

      Warum war ich so stur
      Warum warst Du so stur
      Warum gingen wir nur diesen Weg

      Zeit ging ins Land
      Doch wir fanden uns nicht
      Verzweifelte Versuche schlugen fehl

      Wie konnte das gescheh`n
      Wir waren mal ein Team
      Wie konnte das gescheh`n
      Zwei, die sich versteh`n,
      geh`n heut` getrennte Wege
      geh`n heut` getrennte Wege

      Trauer ist in meinem Herz
      Ich weine stumme Tränen
      Du bist mir so fern
      Ich kann nicht zurück

      Ich hab Angst, ich hab Angst
      Vor der Nähe
      Die mal zwischen uns war
      So lange Zeit, bis der Kummer
      Nicht mehr so tief war

      Ich verzeih Dir, ich verzeih Dir
      Wie sollte ich Dir nicht verzeih`n

      War`n doch zwei dran beteiligt
      Nicht nur einer allein
      Nicht nur einer allein


      02.11.06
      Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Schneeflocke“ ()

      Ich hab Angst, dass es vorbei ist

      Ich hab Angst

      Ich hab so Angst

      ..ist es denn nicht schon geschehen, wenn sich diese Frage stellt?

      Bin so allein – bin so einsam

      Mir fehlt jemand, der mit mir lacht und weint,
      der neben mir aufwacht
      der mit mir fliegen möchte, bis zum Mond oder noch viel weiter..

      Bin so allein – bin so einsam

      Bin so allein – so allein

      Allein….

      29.06.09
      Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;).
      Liebe Mami,

      Du bist tot!
      Das ist schrecklich
      und unfassbar für mich,
      obwohl ich es doch vorher träumte.

      Gerade jetzt, wo ich ein Baby hab`,
      denk`ich doch jeden Tag ,
      Ich ruf Dich an
      und erzähle Dir,
      was er schon alles kann.

      Liebe Mami,
      ich vermisse Dich so sehr.
      Du fehlst mir so.

      Kein Tag vergeht
      ohne dass ich an Dich denke,
      wie Du so da lagst
      im Krankenhaus.

      Und ich träume oft von Dir,
      dass Du wieder kommst.

      Im Traum kann ich Dir nah sein,
      Dich umarmen und fühlen.

      Du warst so tapfer,
      das bewundere ich an Dir
      und denke oft,
      wie wunderbar Du für uns gesorgt hast!

      Ob ich es auch schaffe,
      so für meine Kinder da zu sein,
      wie Du es warst?

      Du fehlst mir so....


      (1996)
      Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;).
      Meine eigenen Gefühle,
      warum beachtest Du sie nicht,
      warum trampelst Du drauf rum
      und sagst, sie existieren nicht?


      Ich brauch Dich und Deine Nähe,
      doch Du bist nicht da.
      Ich möchte doch nur mit Dir kuscheln,
      doch Du bist dem Fernseh nah.
      Hörst Du mir überhaupt noch zu,
      und Du schreist JAAAA!

      Refrain: Meine eigenen Gefühle...

      Möcht mal wieder mit Dir ausgehn,
      nur wir zwei ganz allein -
      ohne Kind und ohne Freunde,
      die bleiben diesmal daheim.

      Hat mal wieder nicht geklappt,
      Du hast den Termin verpatzt.
      Sagst, es war ja eigentlich morgen,
      doch auch morgen kanst Du nicht.

      Refrain: Meine eigenen Gefühle...

      Sitz zu Hause, bin verzweifelt,
      bin als Putze degradiert,
      selbst als Mutter taug ich nichts,
      was soll denn der ganze Quatsch?

      Such `ne Arbeit,
      Sohn bei Oma,
      komm nach Hause,
      bin geschafft,
      Kind schreit rum,
      der Haushalt ruft,
      und wo bist Du???

      Refrain: Meine eigenen Gefühle...

      Ich werd`es nochmal versuchen,
      immer wieder, immer öfter,
      einmal muss ich es doch schaffen,
      dass ich Dich erreichen kann,
      dass Du mich verstehen kannst...

      (1993 o. 94???)
      Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Schneeflocke“ ()

      Klinik am Königshof
      Voller Hoffnung, aber auch Bangen
      Kam ich zu Dir.

      Klinik am Königshof
      was sollte wohl werden aus mir?

      Hilfe suchte ich.
      Hilfe fand ich.

      Mitpatienten,
      Nette, weniger Nette,
      Traurige
      und auch die,
      die noch lachen konnten.

      Ich lernte,
      mit zu lachen,
      wieder zu lachen.

      Angst ging weg,
      neue Lebensperspektiven zeigten sich.

      Ob Ergo-, Bewegungstherapie,
      Yoga, autogenes Training,
      Visite, Einzel, PMR,
      ja auch Koch- und Backgruppe,
      Außenaktivitäten –
      auf alles ließ ich mich ein.

      Kerzen anzünden in der Kapelle,
      Gottesdienste, singen,
      seelsorgerische Begleitung,
      gaben zusätzlich Kraft und Halt.

      Die Wochenenden zu Hause –
      Einmal auch zwangsverordnet als Therapie –
      Mit vielen Gesprächen –
      Wieder aufeinander zu gehen,
      Gemeinsamkeiten wiederentdecken,
      ließen hoffen….
      …hoffen, auf einen guten Neubeginn.


      Dann – auf einmal die
      Kehrwende!!!


      DAS, wovor ich am meisten Angst hatte
      Und warum ich von zu Hause weg bin,
      hat mich doch eingeholt….

      Alle Beherrschung zum Teufel…

      Alles umsonst?
      So nach Hause?
      Wie soll das funktionieren?

      Klinik am Königsberg –
      Auch Du bist Alltag – Klinikalltag.

      Ja, geschützt zwar, und Du hilfst,
      aber die Wege muss ich zum Schluss
      doch alleine gehen.

      Klinik am Königsberg –
      Weißt Du was?
      Du gabst mir wieder neuen Mut.

      Klinik am Königsberg –
      Weißt Du was?
      Dir sei Dank,
      ich weiß wieder, dass ich es schaff.



      Febr. 2013
      Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;).
      Von Sinnen ist Geschichte

      (Why did it happen???)


      Mit Verstand ist die Zukunft

      (I will hope so)


      Der Augenblick

      Ist die Bitte um Vergebung,
      Verzeihung, Wiedergutmachung
      Und Versöhnung

      (I’m very sorry)



      Febr. 2013



      Abgewandelt von:

      Die Vergangenheit ist Geschichte -

      Die Zukunft ein Geheimnis -

      Und der Augenblick ist ein Geschenk

      (vedisch)
      Mich kann man nicht beschreiben, mich muss man erleben ;).
    • Benutzer online 1

      1 Besucher