Achtsamkeits-Training

      :]

      Du machst Dir jeden Abend Notizen zu einem Thema (Du kannst dir ein paar Fragen zu dem Thema überlegen und sie dann beantworten jeden Tag). :P
      Mit der Zeit wirst Du schon während Du diese Sache machst (z.B. zu spät kommen), überlegen, was Du am Abend dazu schreiben wirst und entsprechend "achtsamer" sein, in diesem Moment. :)
      Dies führt dann dazu, dass Du irgendwann schon vorher weißt, was Du machen würdest, aber es dann bewußt anders machst. :D
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Ich hätte jetzt gedacht, ist mehr so eine Art Mediations/Entspannungsübung.
      So in der Art mache ich schon (oder habe ich mir vorgenommen zu machen.. also mich abends hinzusetzen und mir für den nächsten die Aufgaben zu überlegen. Damit ich dann amnächsten Tag nich davon 'total überrascht' werde, dass ich unangenehme Aufgabe erledigen muß.
      Also dass ich mich praktisch 'seelisch' daraufvorbereite. Denn ich konnte feststellen, dass es mir dann das Anfangen öfters erleichtert (leider nicht immer...). Also ist ganz schlimm, wenn das, was ich an den Tag erledigen muß, mir morgens beim Aufstehen gefühlsmäßig ganz weit weg liegt. Das sind dann oft die Tage, die ich nur vergammle.

      Oder wäre das nochmal etwas anderes?

      Was wären das für Fragen beim Beispiel 'zu spät kommen'?
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Ich habe auch schon von Achtsamkeitstraining gehört, was eher eine Entspannungsmethode ist und in der Gruppe geübt werden kann !!?? Aber anscheinend ist das was anderes.

      Ich glaube bei diesen Achtsamkeitübungen von denen hier die Rede ist geht es nicht um das Planen von Erledigungen, eher um die Auseinandersetzung von Verhaltensweisen. Diese zu beobachten und darüber zu schreiben hilft dabei, sie zu verändern.
      Ich habe lange Zeit jeden Abend Tagebuch geschrieben und dabei vor allem auf das Thema Konzentration fokussiert. Jeden Eintrag habe ich damit begonnen zusammenzufassen, wie es mir den Tag über mit der Konzentration ergangen ist. Nach einer Weile brauchte ich diese Kategorie "Konzentration" nicht mehr, musste mir kaum mehr Gedanken darum machen, weil es besser lief.
      Ja, man denkt im Laufe des Tages dann immer daran, was man am Abend darüber schreiben wird. Es gibt einem viel Motivation und ein gutes Gefühl, wenn man seine Fortschritte dokumentiert, auch wenn sie noch so klein sind.
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.
      Ich hab grad gegoogelt, laut Wiki gibt es zig verschiedene Achtsamkeitsübungen.

      Ich habe den Begriff so verstanden, dass man beginnt in bestimmten MOmenten auf etwas bewußt zu achten, wo man vorher durch Unachtsamkeit in die Bredouille kam.

      Also ich habe zum Beispiel grundsätzlich gerechnet, dass ich z.b. 10min reine Fahrzeit habe, um 19h soll ich dort sein, also denke ich um 18:45 ans losgehen. Fand ich total logisch.
      Als ich mit den Notizen angefangen habe, habe ich weit vorher (oder hinterher) ausgerechnet, was alles machen braucht, bis ich loskomme, dann habe ich die Zeiten daneben geschrieben und total ungläubig den Kopf geschüttelt. Das ist doch der Wahnsinn, dass ich statt der geschätzen 15min eine dreiviertelstunde brauche:
      18:00 ans losgehen denken
      18:10 nochmal ans losgehen denken
      18:20 beschließen zu gehen und das fertig machen, was ich grad mache*
      18:25 Zeug zammpacken* und anziehen*
      18:30 zum Auto runtergehen und hinlaufen
      18:35 losfahren
      18:45 theoretische Ankunft nach reiner Fahrtzeit
      18:55 Reale Ankunft nach Schneeschippen*, Verfahren*, Feierabendverkehr*, Parkplatzsuche*
      18:55 Einparken und zielstrebig zur richtigen Hausnummer* hinlaufen
      19:00 klingeln

      Die häufigere Variante ist die Ubahn, aber da gibt's nicht so viele Beispiele.

      * alles mit Sternchen variiert.
      v.a. während ich die Übungen gemacht habe, war ein richtiger Wintereinbruch. Was glaubst Du, wie oft ich mir das schön zurechtgelegt hatte und dann unten stand und geflucht hab, weil die gut fünf MInuten Schneeschippen WIEDER nicht eingerechnet hatte.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Und es geht garnicht um fünf Minuten, es geht rum relevante Faktoren, VErhaltensweisen zu erkennen.
      Z.B. Hausnummer - wenn ich im Nachhinein aufgeschrieben habe, dass es 10min gedauert hat, die Straße auf- und abzufahren/-laufen, auf der Suche nach der richtigen Hausnummer, dann habe ich mir überlegt, an welcher Stelle da was schief ging.
      Es war "wo is'n das ungefähr? ach die Straße in dem Viertel, da weiß ich, wie ich hinkomm" - ohne auf die Hausnummer zu achten.
      Dann irgendwann hab ich angefangen, auf die Hausnummer zu achten, total stolz, um dann vor Ort festzustellen, dass ich sie vergessen hatte.
      Jetzt weiß ich, wenn ich nicht die adresse in dem Moment aufschreibe, wo ich sie nachschaue, dann war's das.
      MOmentan bin ich dabei, die Hausnummer dann unterm Fahren bei der Ankunft rauszukramen. In Zukunft werde ich vielleicht daheim nochmal einen Blick drauf werfen.



      Naja, klingt alles sehr kleinlich, aber es sind diese kleinigkeiten, die einem immer wieder das genick brechen.
      heute z.b. will ich joggen gehen.
      ich weiß, wenn ich nicht sofort losgehe, sinken die chancen rapide.
      hinsetzen ist böse.
      klug wäre jetzt gewesen, vor dem schreiben im forum schonmal die joggingklamotten anzuziehen.
      zum beispiel.

      oder noch banaler:
      solche fragen wie: wo habe ich meinen schlüssel hingelegt, als ich nachhause kam.
      wo war er, als ich ihn gefunden habe? wie ist er dahin gekommen? (z.b. der schreibtischschlüssel ist auch am schlüsselbund, deswegen lag er im bürozimmer oder so)
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      naja, auf jeden fall, was ich cool fand, bei dem zuspätkommen: ich wollte das ganze aufgeschriebene irgendwann auswerten. aber das war nicht nötig, weil ich nach ca. zwei Wochen gemerkt habe, dass ich von alleine immer besser die zeiten einschätze. was viel hilft ist z.b. einfach rückwärts zu rechnen, was die uhrzeit ist, wo man zum ersten mal ans losgehen denken sollte, der rest ergibt sich dann von alleine. und was so an wetter oder anderen einflusssfaktoren da ist.

      zu überlegen, was ich am nächsten tag mache, würde auch nicht schaden. dann hätte ich so manches kärtchen, briefchen oder sonstwas einfach einstecken, ohne mkich am nächsten tag zu ärgern, dass ich es nicht dabei habe.

      also du siehst, der kreativität sind keine grenzen gesetzt.


      Und klar, hallo!, es ist eine fieselarbeit und quasi unendlich.
      aber grade mal ein paar wochen notizen haben eines meiner größten probleme (ständig zuspät kommen, hinhetzen, nur die hälfte dabeihaben, es ist einem peinlich etc), auf ein extrem erträgliches maß reduziert.

      und man kann es in die zukunft und in die vergangenheit machen: also wann muß ich los um pünktlich zu kommen? und woran genau lag es, dass ich heute zu spät dran war? wie kam es dazu? etc
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Vielen Dank für Eure Antworten :)

      @Rosalie
      Ich besuchte mal ein ADHS-Coaching (Gruppe) und verpaßte leider den Termin, wo es um Achtsamkeit ging. Sie machten zwar in der nächsten Stunde am Anfang nochmal eine Achtsamkeitsübung, aber da war ich somit beschäftigt, mich darüber zu ärgern, dass ich wieder zu spät gekommen bin, so dass mich an nichts mehr erinnern kann ausser grob, dass es eine Art Meditationübung war..


      Original von Planlos
      Ich hab grad gegoogelt, laut Wiki gibt es zig verschiedene Achtsamkeitsübungen.


      Genau deshalb habe ich gefragt :D Es wird zwar erwähnt, dass es für ADHS Achtsamkeitsübungen gibt, aber mit keinem Wort, was für welche ;)


      daneben geschrieben und total ungläubig den Kopf geschüttelt. Das ist doch der Wahnsinn, dass ich statt der geschätzen 15min eine dreiviertelstunde brauche:


      hehe, sowas passiert mir auch immer mal wieder ;)

      Also ich mache schon sowas ähnliches. Ich hatte damit angefangen, um meinen Haushalt im Griff zu bekommen. Ich schrieb jede einzelne Tätigkeit genau auf und habe die Zeit geschätzt und auch überprüft. Erkenntnis, für eine Einzeltätigkeit kann ich die Zeit eigentlich gut schätzen, für die komplette Aufgabe lag ich aber auch immer meilenweit daneben... und erst wenn die Zeiten der Einzeltätigkeiten zusammenaddierte, wurden meine Schätzungen realistischer (alle 5min aufschreiben was ich mache, bekam ich nie richtig hin, aber ich glaube, ich bekomme es noch gut zurück gerechnet.. gut solche Sachen wie Schneeschippen oder Scheibe freikratzen würde ich sicherlich auch vergessen ;) ).
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      ...
      Und das versuchte ich dann auf andere Sachen zu übertragen.

      Und zusätzliche analysiere ich noch, was z.B. der Grund für die Verspätung war. Also es war nie ganz so, dass ich mit der Zeitabschätzung immer so stark daneben lag, sondern ich ging oft wider besseren Wissen später los, als ich eigentlich geplant hatte.
      Der Grund dafür war, dass ich immer noch vor dem Losgehen noch alle die Aufgaben, die ich bis dahin erledigt haben wollte und noch nicht gemacht hatte, noch ganz schnell in nur ein paar Minuten schaffen wollte. In solchen Situationen rechnete ich mir die Fahrzeit neu aus und komme auf total abstruse Ergebnisse ;)

      Nachdem mir das so klar wurde, nahm ich mir vor, nichts mehr vor den Losgehen vorzunehmen, ich hätte dann sowieso nicht mehr die nötige Ruhe. Und dann nahm ich mir vor, mich erst fertig machen (also Tasche packen, schon Strassenkleidung anziehen usw.) und erst dann, wenn ich fertig zum Losgehen bin und dann noch Zeit sein sollte, mich an die Arbeit ranzusetzen. Zwar klappt das immer noch nicht so richtig - ich trödle mit dem Fertigmachen solange, bis ich los muß und nicht mehr an die Arbeit ransetzen kann, auch wenn eigentlich genug Zeit gewesen wäre. Aber immerhin bin ich zum Losgeh-Zeitpunkt fertig zum losgehen.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „PhlegmaWirbel“ ()

      Das klappt immer nur, wenn ich mich auch wirklich damit so bewußt auseinerander setze. Mache ich das nicht, dann verplane ich mich sofort wieder.

      Desshalb habe ich jetzt auch immer diverse ToDo-Listen, um mich immer zu erinnern bzw. bewußt werden zu lassen, was ich alles machen muß. Das Erstellen ist dabei immer das Wichtige, das später Draufschauen dann nicht mehr so.

      Aber all das nützt mir nichts, wenn ich meine Antriebslosigkeit nicht überwinden kann, denn dann verbanne ich diese Überlegungen aus meinen Kopf.

      Deshalb versuche ich jetzt auch stärker die Gründe/Motivation für das Aufschieben zu erfassen.. also z.B. wollte ich einen Tag in der Woche an der Uni arbeiten, um zusehen, ob es besser klappt. Aber ich kam einfach nicht los - wieso?

      -> weil ich mein Laptop mitnehmen wollte, weil ich es zum Arbeiten brauchte
      -> das hatte ich aber noch nicht vorbereitet, weil
      -> es manchmal nicht richtig funktioniert
      -> ich es neu installieren müßte, weil vielleicht nur Windows rumspinnt
      -> dabei könnte ich feststellen, dass es wirklich kaputt ist
      -> das würde mich ärgern, da es in Reperatur war und ich das Ausprobieren solange herausschob, dass die Garantiezeit abgelaufen ist
      -> dann wollte ich noch eine andere Sache (Einkauf einer etwas teueren Sache) auf den Weg dorthin erledigen, die aber soziale Ängste wachrief
      -> eigentlich wollte ich nicht soviel Geld ausgeben, weil ich eigentlich versuche ganz sparsam zu leben
      -> stattdessen gebe mehr Geld aus
      -> und ich wollte diese Sache nicht wegen meinen Ängsten aufschieben
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Und nur durch Aufschreiben kann ich diese Aufschiebegründe loswerden oder zumindestens entschärfen. Zum Beispiel, dass ich die Erledigung sofort aufgebe, wenn ich merke, dass ich deswegen anfange, aufzuschieben. Oder das ich mir überlegt habe, eine Arbeit für meine DA zu machen, für die ich das Laptop nicht brauche, weil es unrealistisch ist, das noch vor dem Losgehen zu schaffen. Weil ich weiß, dass wenn Ängste auftreten, ich sofort für jeden einzelnen Schritt länger brauche..

      Ich denke, jetzt wird jeder sagen, oh gott, was mache ich mir für einen Riesenaufwand.. aber ich habe gemerkt, dass es mir wirklich weiter hilft, um Vermeidungsverhalten zu überwinden. Da mir darüber bewußt wird, was der wahre Aufschiebegrund ist und gegen diesen direkt vorgehen kann.

      ... so u nd jetzt sollte ich mal endlich richtugn Bett verschwinden.. wollte doch wirklich nur ein paar kurze Sätze dazu anmerken... :rolleyes: :O :rolleyes:
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Original von PhlegmaWirbel
      [...]
      sondern ich ging oft wider besseren Wissen später los, als ich eigentlich geplant hatte.

      [...]

      Und dann nahm ich mir vor, mich erst fertig machen (also Tasche packen, schon Strassenkleidung anziehen usw.) und erst dann, wenn ich fertig zum Losgehen bin und dann noch Zeit sein sollte, mich an die Arbeit ranzusetzen. Zwar klappt das immer noch nicht so richtig - ich trödle mit dem Fertigmachen solange, bis ich los muß und nicht mehr an die Arbeit ransetzen kann, auch wenn eigentlich genug Zeit gewesen wäre.



      Wir haben da anscheinend sehr ähnliche Strategien bzw. Zwischenergebnisse ;)
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Original von PhlegmaWirbel
      Ich denke, jetzt wird jeder sagen, oh gott, was mache ich mir für einen Riesenaufwand.. aber ich habe gemerkt, dass es mir wirklich weiter hilft, um Vermeidungsverhalten zu überwinden. Da mir darüber bewußt wird, was der wahre Aufschiebegrund ist und gegen diesen direkt vorgehen kann.


      Das habe ich auch gedachht, als ich gestern das beschrieben habe, aber mei, was will man machen, wenn der Aufwand unterm Strich trotzdem geringer ist, als wenn man so weitermacht wie bisher.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......
      Original von Planlos
      Wir haben da anscheinend sehr ähnliche Strategien bzw. Zwischenergebnisse


      ;)


      Das habe ich auch gedachht, als ich gestern das beschrieben habe, aber mei, was will man machen, wenn der Aufwand unterm Strich trotzdem geringer ist, als wenn man so weitermacht wie bisher.


      Genau.Außerdem denke ich mir (und habe das auch schon beobachten können), wird der Aufwand mit mehr Erfahrung geringer, denn man erkennt immer schneller die Stellen, an denen es klemmt.

      Ich habe in Moment den Eindruck, dass wenn meine Antriebslosigkeit mal weg sein sollte, ich überhaupt keine Probleme mehr im Planungs/Organisationsbereich haben werde. Ich muß eben immer nur immer mit einem größeren Planungsaufwand rechnen, da mir eben das reine planen nicht ausreicht.

      Also ich spreche immer davon, dass ich mich selber betrüge, wenn ich für Aufgabe eine bestimmte Zeit einrechne, weil mir das denn besser im Zeitplan paßt z.B. weil ich dann noch vor dem Losgehen sie schaffen könnte (also das passiert dann irgendwie mehr unbewußt).
      Und in Wahrheit dauert nur die Vorbereitung dieser Aufgabe solange und die eigentliche ein Vielfaches davon. Und das passiert mir jetzt auch immer wieder. Dagegen hilft dann nur eine ausführlich Planung, wo ich mir schon gleich die einzelnen Teilschritte anschaue.

      Und dann ist glaube auch nur das handschriftliche Schreiben wichtig für mich, damit es mir richtig bewußt wird. Planungen per Rechner sind komischweise bei mir nicht so effektiv (also komisch in der Hinsicht, dass ich Informatikerin bin und deshalb doch für vieles lieber den Rechner nutze).

      Aber wenn man das als Achtsamkeitsübung sieht, dann wird das irgendwie klar. Beim handschriftlichen Schreiben muß ich mehr auf das Konzentrieren, was ich gerade schreibe.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „PhlegmaWirbel“ ()

      Ich schreibe und plane lieber am Computer. Da kann ich die Gedanken genau so schnell aufschreiben, wie sie mir in den Sinn kommen. :) Ich kann gaaaaaaaaanz schnell tippen! ;)
      Beim Schreiben mit der Hand bin ich gestresst, verkrampfe und werde im schlimmsten Fall zwanghaft ...
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rosalie“ ()

      @Rosalie
      kann auch schneller am Rechner schreiben, aber wenn ich mir das Geschriebene verinnerlichen muß, dann mache ich das lieber handschriftlich ;)

      Ich werde auch schnell ungeduldig, weil es so lange dauert im vergleich zum Computer. Aber glaube, genau deswegen verinnerliche es mehr beim Schreiben, weil es langsamer geht und ich so mich länger mit einem Wort beschäftigen muß ;)

      @setha
      hmm.. ich muß jedes mal wieder googlen, weil ich die Java-Befehle vergesse, um eine Array mit einem Befehl auszugeben... hmm, ich glaube, Du solltest lieber jemand anders fragen ;)
      Aber als Programmierer hat man doch sowieso seine Nachschlagewerke wie z.B. Javadocs, wo man die Befehle nachschlagen kann ;)
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      Original von Planlos
      ................
      Naja, klingt alles sehr kleinlich, aber es sind diese kleinigkeiten, die einem immer wieder das genick brechen. ................


      Planlos, das hast Du sehr treffend ausgedrückt !!!

      Wobei mir für mich auffällt, daß ich die genickbrechenden Kleinigkeiten für mich selber gut im Griff habe - solange ich alleine bin.
      Damit meine ich nicht nur in dieser Situation oder in einem Raum sondern das ich das Gefühl habe es ist weder zeitlich noch räumlich jemand in miener Nähe der mein "System" kippen könnte.
      Also die geborene Eremitin ????

      Aber es ist eben die Summe der Kleinigkeiten die das Leben so kompliziert machen - und weil es eigentlich so unbedeutende Winzigkeiten wie ein verbogener Schlüsselring sind die mir meine Zeit durcheinander bringen !!!

      Ich glaube um mit ADS-typischen Widrigkeiten im Alltag klarzukommen muß man wohl mal eine ganze Weile kleinlich sein..........
      Vor 300 Jahren hätte man mich noch als Hexe auf dem Dorfplatz verbrannt

      Ich kenne die Regeln - aber die Regeln kennen mich noch nicht !

      Tausend Gedanken in einem leeren Kopf !
      .
      Ah Pflegma mir geht es da genauso wie dir :D.

      Wobei ich mich aus irgendeinem grund nicht mit Java anfreudnen kann, mit all den möglichen Verschachtelungen, da verliert mein Verstand ab einem gewissen Punkt immer die Übersicht.

      Oh und nachschlagewerke habe ich auch immer in der Nähe. Aber etwas beruhigend, dass es nicht nur mir so geht.
      Original von Felida

      Wobei mir für mich auffällt, daß ich die genickbrechenden Kleinigkeiten für mich selber gut im Griff habe - solange ich alleine bin.
      Damit meine ich nicht nur in dieser Situation oder in einem Raum sondern das ich das Gefühl habe es ist weder zeitlich noch räumlich jemand in miener Nähe der mein "System" kippen könnte.


      Also im Endeffekt muß man es doppelt lernen, einmal alleine und dann, dass man das Gelernte auch macht, wenn jemand anderes da ist.

      Bzw. ich habe gemerkt, dass es bei mir v.a. die Höflichkeit war. Jetzt mache ich auch in Gesellschaft öfter Sachen, die halt grad wichtig sind (um Streß zu vermeiden).

      Naja, ich werde heute&morgen mal drauf achten, was mich von der Fortbildung immer wieder ablenkt.
      ~ ~ Leinen los ~ ~ Segel setzen ~ ~ Ahoi! ~ ~

      ..... &.... Frühling ist eine Einstellung! :] ...... &......