Wir schreiben unsere Seminar- und Abschlussarbeiten

      Wir schreiben unsere Seminar- und Abschlussarbeiten

      Diesen Thread eröffne ich für alle, die sich so wie ich mit dem Schreiben von Seminar und Abschlussarbeiten quälen.

      Es ist viel leichter, wenn ich weiß, ich sitze nicht alleine am Schreibtisch.
      Es ist viel leichter, wenn mich jemand zu einer Pause ermuntert und mich gegebenenfalls wieder zurück holt ;-)
      Es ist viel leichter, wenn ich mal jemand anderem von meinem Thema erzählen kann
      Es ist viel leichter, wenn man gemeinsam seine Vorhaben plant und auch mal jemand nachfragt, wie es läuft.
      Es ist viel leichter, wenn ich meine Gedanken aufschreibe, die mich von der Arbeit ablenken.
      Das Plaudern in diesem Thread wirkt der Langeweile entgegen, die mich oft am Schreibtisch überfällt.

      In diesem Sinne also, hoffe ich auf viele Gleichgesinnte =)
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rosalie“ ()

      Ich möchte heute nach wochenlangem Nichts-Tun wieder in die Arbeit einsteigen.
      Mein Schreibtisch ist unaufgeräumt, ich versuche es so zu akzeptieren.
      Ich bin noch im Schlafanzug, na und?
      Hauptsache ich beginne!

      Mein Rücken tut mir weh: oh nein, jetzt schon! :(
      Ich zieh mich doch erst an (geschafft ;) ) und laufe einmal um den Block (bei der Gelegenheit gleich noch Dosen und Flaschen in den Container geworfen :) )

      Bis später!
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Rosalie“ ()

      Zweifeln und Verzweifeln Teil 1

      Es erscheint mir so sinnlos auf diese Weise weiter zu arbeiten. Hier und da mal einen Satz hinzuzufügen an diesem blöden Exposé. Warum muss ich das überhaupt schreiben? Vielleicht ist das einfach nicht meine Art, Struktur in meine Gedanken und Vorhaben zu bringen.

      Ich muss mich da reinwerfen und dann schauen, was dabei rauskommt. Ich will lesen wie eine Leseratte, mich in die Literatur reinfressen. Die Titel der Texte, die ich lesen könnte, Bilder einzelner mir bereits bekannte Textpassagen und alter Notizblätter schwirren mir die ganze Zeit im Kopf herum. Sie fliegen da herum und ich kann sie einfach nicht greifen. Ich weiß nicht wonach ich zuerst greifen soll. In dem Moment, in dem ich zugreifen könnte, mir sozusagen etwas um die Ohren fliegt, kann ich nicht erkennen, was auf dem Gedankenfetzen steht und er schwebt unberührt an mir vorüber.
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Zweifeln und Verzweifeln Teil 2

      Meinen Ordner mit den ganzen Texten drin aufschlagen und mir was raussuchen, das wäre vllt. die einfach Lösung. Aber dieser Ordner ist für mich wie zu einem heiligen Schrein geworden. Ich traue mich gar nicht reinzuschauen und schon gar nicht darin zu blättern. So viel steckt da drin. Naja, und doch nur ein Teil, denn der andere Teil liegt irgendwo in mitten meiner Papierstapel um den Schreibtisch herum. Seit vielen Wochen habe ich mich nicht mehr getraut diese Texte überhaupt nur anzufassen. Ich habe Angst vor diesen Texten, diesem ganzen Papier.

      Da ist die Idee, einfach an dem zu schreiben, was ich mir ursprünglich bereits für eine Hausarbeit zum Thema vorgenommen hatte und dann einsehen musste, das das viel zu umfangreich ist. Ich habe da eine Gliederung, von der das erste Kapitel so ziemlich meine Hausarbeit darstellt, das zweite Kapitel zu schreiben juckt mir so in den Fingern. Ich würde so gerne dieses Kapitel schreiben, dass es mich zum Weinen bringt. Denn da geht es um mein Lieblingsbuch zu der Thematik. Ich möchte so gerne wieder darin lesen und dann darüber schreiben. Ich weiß bloß nicht, ob das der richtige Weg ist und deshalb tue ich es nicht, tue gar nichts außer zweifeln und verzweifeln.
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.
      Also ich kann gerade wunderbar an meiner Diplomarbeit arbeiten... bestimmt ist so motivierend, dass ich jetzt eigentlich einen Kurs vorbereiten müsste, den ich heute abend halten werde.. :D ;) Allerdings sind mir die nächsten Schritte ganz klar, wenn sie das nicht wären, dann würde es sicherlich nicht so gut klappen.

      Ich lege häufig auch irgendwelche Literatur zur Seite und wage es sie dann nicht mehr wieder anzuschauen.

      @Rosalie
      Wenn Dir irgendwelche Idee kommen, dann schreib die doch gleich auf. Ich würde nur nicht zuviel Arbeit reinstecken z.B. die Kapitel gleich richtig ausarbeiten. Also ich weiß nicht, ob Dein erster Entwurf schon gleich so gut ist, dass Du ihn nicht mehr groß überarbeiten mußt. Ich muß das, was ich geschrieben haben, immer noch dutzendmal überarbeiten, bis es einigermaßen vernünftig wird.

      Ansonsten kam mir die Idee, dass Dir vielleicht Mindmaps helfen könnten (oder arbeitest Du schon damit)?

      Wenn ich jetzt bei meiner DA hänge - was zur Zeit mehr programmieren und einarbeiten in fertige Tools ist - hilft mir folgendes auf ein Schmierblatt zu schreiben :
      • aktuelles (Teil-)Ziel/Aufgabe/Fragestellung
      • aktueller Stand - was ich schon davon erreicht habe
      • nächste Schritte
      • Problemanalyse bei Fehler (gut, also speziell beim programmieren eingrenzen von Fehlern, bei anderen Aufgaben wäre es eher die Analyse, weshalb ich mir ihr nicht voran komme... bei mir halt meistens Ängste oder denken, dass es total kompliziert ist. Also dass ich das Problem in möglichst kleine Probleme zerlege und erst die löse



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      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „PhlegmaWirbel“ ()

      Ich weiß bloß nicht, ob das der richtige Weg ist und deshalb tue ich es nicht, tue gar nichts außer zweifeln und verzweifeln.


      ich glaube, dass es genau das ist, was uns oft so schwer fällt, Rosalie. Einen Weg einfach mal zu gehen, ihn auszuprobieren ohne schon genau zu wissen wie er aussieht. Es macht uns unsicher und lähmt uns. Doch es ist besser etwas auszuprobieren (auch wenn es dann nicht immer klappt) als es gar nicht erst zu wagen. Und denk dran: Viele Wege führen nach Rom.
      Und: ich bin mir sicher, dass du dich dann schon besser fühlst!

      Ach ja und ich fände es toll, wenn wir uns so gegenseitig anspornen könnten, auch wenn ich zeitlich eben leider nicht ganz so flexibel bin
      Besondere Menschen waren den anderen schon immer unheimlich

      Die letzte Chance

      So, es wird ernst: den Fokus auf meine Uni-Arbeiten lenken.

      Ziel: Hausarbeit zu Ende schreiben

      Heute ohne MPH: bis jetzt nichts geschafft. Nur meine Motivation gepflegt, heute Mittag noch mal geschlafen und jetzt bin ich dann langsam so weit. Schokolade neben mir und ne Flasche Bier. :rolleyes:
      Rückenwirbel bereits einmal rausgesprungen und wieder eingerenkt. Fast unmöglich am Schreibtisch zu sitzen. :(

      heute:
      - die Hausarbeit einmal ganz durchlesen erledigt
      - einen Text zu Ende lesen erledigt
      - Papier-Stapel anfangen einzuordnen erledigt


      Wäre nett, wenn ihr in diesem Thread ab und zu mal nachfragen könntet, was ich so treibe und wie es vorangeht ...
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „Rosalie“ ()

      Danke, echt. :)
      Ich lese gerade die Arbeit durch. Mir fallen mal wieder tausend Dinge ein, die ich verbessern will und die mich nicht zufriedenstellen. Dabei habe ich mir nur vorgenommen, die Arbeit einfach einmal durch zu lesen, um überhaupt wieder einen Einstieg in die Thematik zu finden ...
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.
      8o ;)

      Boah, es kommt mir so vor, als sei eine Ewigkeit vergangen! Aber immerhin über eine Stunde was getan.
      Natürlich konnte ich meinen geschriebenen Text nicht einfach so durchlesen, aber um meine ganzen Gedanken im Zaum zu halten bzw. produktiv nutzen zu können, hab ich mir selbst erklärt, was ich mit der Arbeit vorhabe auszudrücken und wie mein Arbeit aufgebaut ist. :D
      Ich habe angefangen mir zu überlegen, wo die inhaltlichen Schwierigkeiten liegen, die mich die ganze Zeit nerven und beim Schreiben blockieren. Dafür habe ich die problematischen Begriffe an meine neue, riesige Pinnwand gepinnt :] und Ideen für mögliche Übersetzungen bzw. Umschreibungen eines französischen Wortes gesammelt.

      Ist das okay? Läßt du das durchgehen? :tongue:
      Wer keinen Mut zum Träumen hat, der hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rosalie“ ()

      Extra zu Hause geblieben heute Abend, um etwas zu arbeiten.

      Und kann nicht arbeiten. Traurigkeit und Kopfschmerz.

      Ich sehe mir das nicht mehr lange an. Ich werde depressiv von diesen Aufgaben. Seit Tagen baue ich an meiner Motivation, die ich dann aber nicht konstant halten kann. Diese Arbeiten für die Uni scheinen mich zu sehr zu langweilen. Es tut mir weh zu beobachten, dass ich so verkümmer, wenn ich mich auf die Uni-Arbeiten konzentriere, wo doch eigentlich alles in Ordnung ist und es mir insgesamt so viel besser ging in den letzten Wochen.
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      das habe ich auch vor den Prüfungen , Generell eigentlich da es kein Traumberuf war oder ist, Auf der Arbeit gehe ich auf.. doch bezogen auf die Schule kann man mich erhiessen..

      doch solltes du nicht vergessen das es ein Teil vom ganzen ist, am ende hast du Gewonnen und nicht die Langweiligen Themen

      das machst du schon, Rüttel dich wach.. sonnst machen wir es :)


      muss gleich noch E-Learning machen obwohl ich erst vorhin von der B- Schule gekommen bin.. mein Schedel brodelt also sozusagen von dingen die mich Langweilen.. doch was muss das muss ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Buffalo“ ()