Wie gehen eure Eltern/ Verwanten mit ADHS um ?

      Wie gehen eure Eltern/ Verwanten mit ADHS um ?

      Also mich würde das interessieren

      meine Eltern wissen das zwar, aber so richtig klick hat das bei denen anscheinend noch nicht gemacht, alle sagen :

      Ja, das bildest du dir doch ein, ich habe auch A->B<-S,

      und und und

      bei einem Kollegen ist das genau so, die Mutter meint auch : ach paar Krankheiten bildet man sich auch ein
      jetzt habe ich depressionen, da meinte meine Mutter auch : ja, du hast ja jede Woche was neues.

      Man muss dazu sagen, meine Eltern und auch die vom Kollegen sind schon 50-60, da kannte man sowas früher nicht.
      Aber traurig wenn irgendwie kaum einer das glaubt.

      Als ich im Zivildienst war (Da wusste ich noch nix von ner Diagnose), habe ich dem Chef klargemacht, dass ich langsam im Kopf bin und mich sehr schwer konzentrieren kann
      der hat da nur gelacht drüber und meinte, jaja du langsamer, mach mal jetzt hinne!

      es ist echt Traurig wenn alle meinen man simuliert nur irgendwie.

      Naja, meine Mutter glaubt mir langsam, aber das dauert trotzdem, ich muss der immer nur Situationen erklären.

      Es wissen nicht viele davon, mein bester Kollege der selber ADHS hat, meine Eltern, Schwester und 2-3 Verwante,
      die Leute die sich wundern dass ich so langsam bin, den sage ich lediglich dass ich Probleme mit der Konzentration habe, mehr auch nicht.
      Aber denen das weiß zu machen ist manchmal nutzlos.
      Habe erst gestern mit meinem Vater über ADS gesprochen, das ich mir wieder MPH verschreiben ließ und jetzt viel im Forum unterwegs bin.
      Er kennt ADS von meiner kleinen Cousine (ich hatte bis ich 18 war kaum Kontakt zu meinem Vater), bei ihr äußert sich das ADS in erster Linie mit Agressionen und rotzefrechem Verhalten wodurch sie sich überall Probleme verschafft. (Leider sind die Eltern selber immer nur am rumpöbeln, sie kennt es eben leider auch nicht anders).

      Bekam jedenfalls gestern von ihm zu hören das es sowas wie ADS garnicht gibt und das es an der Erziehung liegt. 8o

      Ich denke ich werde ihm demnächst mal nen paar Infos zukommen lassen. :D
      _____

      Meine Mutter... Hm, sprech mit ihr nicht über das Thema. Sie weiß halt das ich ADS hab, aber was das genau bedeutet wird sie auch nicht wissen. Ich denke sie reduziert es auf mein rotzefreches Verhalten und ständigem Bewegungsdrang in der Kindheit und Jugend.
      _____

      Letztens hab ich ner Freundin erzählt das ich ADS habe. Bekam dann zur Antwort .
      "DU hast ADS? Das hätte ich ja nie gedacht"
      _____

      Mein Berufsschullehrer meinte zu mir als ich ihm erklärte warum bei mir alles immer länger dauert.
      "Sie haben doch kein ADS! Xy, der hat ADS, sieht man doch wie zappelig der immer ist, aber sie sind doch garnicht nicht zappelig.

      Jo, wir hatten einen Jungen in der Klasse der irgendwie aufgedreht war. Würde aber behaupten das er dadurch und auch sonst keinerlei Einschränkungen hatte, keine Lernprobleme, nix was mir auffiehl. Ich denk mir da, vielleicht hat er ADS, vielleicht aber auch eher nicht. Für meinen Lehrer war klar, er ist "Hyperaktiv" der hat ADS und ich eben nicht.

      ...unten gehts dann weiter... ^^
      Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. ;)
      ...und los...

      Das "Problem" bei ADS ist das mans eben nicht sehen kann. Bei einem Menschen mit Down-Syndrom hat jeder beim ersten Blick Verständnis wenn die Person Schwierigkeiten beim Lernen hat. Bei einem Rollstuhlfahrer weiß jeder sofort das dieser nicht an normalen Sportaktivitäten teilnehmen kann.

      Bei ADS sieht man einen "normalen" und "gesunden" Menschen, der manchmal dumm wirkt, oder zerstreut, unpassend dazwischen quasselt, beim reden nicht auf den Punkt kommt, plötzlich aus dem nix heraus explodiert, der andauernd hibbelig ist, ständig vor sich hinträumt oder... Da gibt es noch so viel, wisst ja selber! :)

      Mein Fazit: Die meisten Leute denken ADS = Hyperaktiv
      All die anderen, ja eigentlich erst wirklich relavanten "Probleme" die dazu gehören kennt (fast) keiner, so zumindest meine Erfahrung.
      Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. ;)
      ja, das sagen viele

      ja ADS wäre Hyperaktivität

      dabei sagen sie noch nichtmal ADHS, da das H ja für Hyperaktivität steht
      nein ADS, Hyperaktiv, alle anderen wären Dumm.


      Ja bei mir war es auch immer, und bis heute kommt von meiner Mutter noch : Hallo, warum machst du das und das nicht, muss ich es dir 2000x sagen ?

      dann erkläre ich ihr dass es am ADS liegt und die : ach du immer mit deinem ADS, du musst nur mehr aufpassen, dann wird das schon.

      Am schlimmsten ist mein ADS aber in der Fahrschule aufgefallen, ich hatte auf der Autobahn teilweise Reaktionsszeiten von 3 Sekunden!!!
      Und was kam vom FAHRLEHRER : *Brülll* HAAALLLOOOO ??? WAS MACHST DU DENN ??? MUSS ICH FÜR DICH BREMSEN ??? HALLO, BIST DU NOCH GANZ BEI DER SACHE DABEI ??? HALLO ??? WARUM HAST DU JETZT DIE SCHILDER NICHT BEACHTET ???

      das Brüllen hat bei mir aber zu keiner Besserung geführt.
      Ich finde es sollte mehr Aufklärung für ADHS geben, dann wird das MPH bestimmt auch bei Erwachsenen freigegeben, mich regt es tierisch auf.

      Und obwohl die Leute merken dass man nicht so schnell ist, wollen sie das nicht glauben
      meine Tante auch : ja Kinder nehmen das maximal 2 Jahre!
      hööö ???

      Eine Unwissenheit.
      Original von oregano666
      [...]
      Ich finde es sollte mehr Aufklärung für ADHS geben[...]


      Das seh ich genauso, vor allem in Schulen und Kindergärten!

      Original von oregano666
      [...]Und obwohl die Leute merken dass man nicht so schnell ist, wollen sie das nicht glauben[...]


      Jo, mein Chef hat mir immer vorgeworfen das ich absichtlich langsam arbeite, hat mir gedroht das er mich kündigt, wenn ich nicht schneller arbeite. Zum Glück hat er es nie umgesetzt, weil sonst keiner so sauber arbeitet wie ich und andere mehr Reklamationen hatten.

      Als Kind wurde mir immer schlecht wenn ich aufräumen sollte. Mich überforderte es total, hatte keine Ahnung wo was hin soll etc, mir wurde einfach übel...
      Meine Mutter meinte dann ich simuliere, immer sei mir gerade dann schlecht wenn ich aufräumen soll!

      Oder wenn sie mich einkaufen geschickt hat und ich statt mit Milch, die ich holen sollte, mit Bonbos wieder kam. Ich habs tatsächlich vergessen.
      Das glaubte sie mir auch nie!

      Original von oregano666
      [...]meine Tante auch : ja Kinder nehmen das maximal 2 Jahre!
      hööö ???

      Eine Unwissenheit.


      Naja, bei Kindern kommt hinzu das sie noch mitten in der Entwicklung sind, da sind die Ärzte sicher etwas vorsichtiger mit der Gabe. Aber, das nach zwei Jahren Schluß damit ist wär mir auch neu? ^^ *lol*
      Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. ;)
      Hi,

      Original von oregano666
      [...]
      Am schlimmsten ist mein ADS aber in der Fahrschule aufgefallen, ich hatte auf der Autobahn teilweise Reaktionsszeiten von 3 Sekunden!!!
      Und was kam vom FAHRLEHRER : *Brülll* HAAALLLOOOO ??? WAS MACHST DU DENN ??? MUSS ICH FÜR DICH BREMSEN ??? HALLO, BIST DU NOCH GANZ BEI DER SACHE DABEI ??? HALLO ??? WARUM HAST DU JETZT DIE SCHILDER NICHT BEACHTET ???
      [...]


      das fiel schon meiner Fahrlehrerin vor 35 Jahren genau so auf, wie von Dir beschrieben, das Erschütternde ist daran, dass, obwohl es auch damals bei gut über 95 Prozent der Menschen eben nicht so war, niemand, schon gar nicht unsere deutschen Neurobiogurus, auch nur einmal über diese "Anomalie" wirklich nachgedacht hat.

      Dafür verfügte man damals reichlich über andere drastische Erklärungen, wie immer bisher in diesem schönen Land, nicht immer förderlich fürs Selbstwertgefühl.

      Jetzt verkaufen's mal wieder den Struwwelpeter als Jubiläum, aber die Empirie der letzten 150 Jahre wird immer noch vielfach ignoriert.

      Grmmmms.....

      LG

      uno
      Die Erde wächst sich aus, und Gras schneller, wenn man daran zieht, ADHS hingegen ist eine Scheibe.

      Ich weiss immer genau, was ich will, es ändert sich nur täglich

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „uno“ ()

      Bei mir ist es zwar noch nicht diagnostiziert aber das macht es eigentlich noch schwerer.
      Meine Freunde greifen sich an den Kopf und meinen: Ja ja is klar. Akzeptiere doch einfach, dass das zu deinem Charakter gehört, du bist halt sehr emotional. Wir kennen dich ja nur so, das bist halt du. Jetzt eine Ausrede zu suchen, warum du so bist, ist ja total hirnrissig"
      _____________________

      Mein Freund will am Besten gar nicht drüber reden. AM besten ticke ich normal, dann ist alles gut. Bei solchen Gesprächen fühlt er sich schnell überfordert.

      _____________________

      Meine Mutter: "Das was du treibst ist einfach nur emotionale Erpressung, das hat mit AD(H)S nix zu tun (sie weiß gar nicht für was die Buchstaben "ADHS" stehen aber gut und dass sie eigentlich selber genau die gleichen Probleme hat (hinzukommt ein Alkoholproblem), das will sie gar nicht wissen und vor allem wenn es bei ihr das gleiche ist, dann hat sie ja ihr ganzes Leben wegen so ner sch... in Sand gesetzt, jetzt will sie es auch net mehr wissen...
      Meine Mutter hat mich immer unterstützt. Sie war es auch die mich in der zweiten Klasse zum Kinderpsychater geschickt hat um den Lehrern zu beweisen dass ich nicht dumm und faul bin. Ich glaube aber sie hat trotzdem bis heute nicht wirklich verstanden was ADS eigentlich bedeutet.

      Keine Ahnung was mein Vater darüber denkt, hab ihn nie gefragt.

      Meine Schwester ist da ziemlich offen und kennt mich ja auch nicht anders.

      Aus meinem Freundeskreis wissen es nur ein paar wenige sehr gute Freunde aber die haben mich auch vorher schon so akzeptiert wie ich bin.



      Zitat:
      Original von oregano666
      [...]
      Ich finde es sollte mehr Aufklärung für ADHS geben[...]


      Das seh ich genauso, vor allem in Schulen und Kindergärten!


      Es wird Aufklärung betrieben und mittlerweile finden sehr viele Seminare und Fortbildungen zu dem Thema statt nur wollen leider die meisten dieser so genannten Pädagogen nichts davon wissen.
      Die sind der meinung wenn ein Kind nicht in dieser Schule/Klasse klarkommt dann muss es halt auf eine Schule gehen wo man sich darum kümmern kann (wo auch immer das ist). Meistens könnte man schon durch kleine Änderungen viel verbessern aber die halten stur an ihrem Programm fest, komme was wolle.
      I’m still confused, but on a much higher level.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Floh“ ()

      Original von Floh
      [...]
      Es wird Aufklärung betrieben und mittlerweile finden sehr viele Seminare und Fortbildungen zu dem Thema statt nur wollen leider die meisten dieser so genannten Pädagogen nichts davon wissen.


      Ich kann garnicht so viel fressen wie ich kotzen könnte! Die machen sooooo viel kaputt in der den Seelen der AD(H)Sler! X(
      Wenn nicht sie es den Eltern näher bringen, wer denn dann? :(
      _______

      Habe meinem Vater übrigens mal die Liste der Symptome geschickt.

      Ich dann: Und, AD(H)S ist doch ganz was anderes als du immer dachtest, oder?
      Papa: Ja
      Ich: Und erkennste dich wieder?
      Papa: Ja, in so einigen Punkten.

      Ich habe ihm dann nochmal den Selbsttest geschickt, ich vermute ja schon lange das er es auch haben könnte. Mal schauen was dabei raus kommt. :D
      _______

      Aprospos, meine Mutter hat mir als Kind immer mit nem Psychiater oder Heim gedroht damit ich mich endlich benehme, hat natürlich nix gebracht. ?( Deswegen ist ein Psychologe noch heute irgendwie was schlimmes für mich und es fällt mich sehr schwer dort einen Termin zu machen. X(
      Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. ;)
      Ich kann da alle auch ein wenig beruhigen:
      mittlwerweile ist viel Aufklärung über ADS da.. ich arbeite mit Kindern mit ADS zusammen und da wissen alle aus der Klasse bescheid..und finden es nicht schlimm..gehört für die eben dazu.. es gibt ja genügend Kinder, die anderes haben....

      meine Familie geht super damit um: wir reden eigentlich nie darüber, auch weil ich da gar nicht drüber reden muss... natürlich ist meine Diagnose auch schon einige Jährchen her...,so dass sich alle daran gewöhnen konnten.. das ist bei uns auch gar kein Thema mehr.. denn ich habe so oder so Schwächen, mit oder ohne ADS.. und meine Familie hat auch ihre Schwächen, ohne teilweise ADS zu haben.. wir sind ja eigentlich alle doch wieder gleich..

      ich benutze mein Wissen über ADS um mich zu schützen und zu mir selber gut zu sein..und da binde ich meine Familie auch stark ein: also erwarte ich z.B:, dass nicht immer wir Kinder zu meinen Eltern fahren, sondern die auch zu mir kommen, weil mich Autofahren so sehr stresst..


      Verwandte wissen das nicht, aber ehrlich gesagt, weiß ich auch gar nicht, warum ich es erzählen sollte...

      liebe grüße
      Toller Hund gesucht? www.pelznasen-in-Not.de
      Bei mir ist das so das meine mutter total übervordert ist und mich in ruhe läst mein Papa mit dem habe ich eigendlich nur durch meine schwester kontackt.
      Verwante wissen es nicht.
      mus aber auch sagen hatt sich in den 4 monaten wo ich es weis die sichtweiße von mener mutter und meiner schwester geändert. sie wettern meistens immernoch dagegen aber am anfang haben die gemeint kjann ja garnicht sein usw.
      bis meien mutter mir 2 bücher gekauft hatt ich die gelesen habe und die wichtigsten stellen makiert habe,was teilweise ein ganzes kapittel war oder mehrere seiten.Das durfte sie dan durchlesen und hab sie auch mal mitgenommen zu meiner psychaterin und da war dan der knackpunkt bei ihr.

      zur aufklärung zu kommen kommt immer drauf an in welchen regionen man wohnt hab ich so langsam das gefühl. weil bei mir in der umgebung wird es mit sicherheit noch welche mit ads oder adhs geben blos das weis keiner.wirklich bekannt ist das nicht und allgemein sachen werden bei mir in der umgebung gerne runtergespielt und als nichts dahingestellt hauptsache man msu sich nicht drüber schlau machen.
      @uno:
      naja, leider werden wir erwachsenen AD(H)Sler nicht mehr gaaaanz soooo viel davon haben..
      und Lehrer sind nunmal wirklich überfordert mit den vielen Kindern.. ich betreue ca. 12 Kinder als Heilpädagogin und entdecke da bei mir auch schon Grenzen..
      man hat halt nicht unbedingt unbegrenzt Zeit für die Kinder und versucht auch einfach keine Überstunden zu machen..blöd, aber man muss sich selber auch schützen..

      aber ich entdecke bei den Kindern untereinander eine große Toleranz.. damit eine Offenheit der Eltern.. wenn die kleine Lisa erzählt, ihre beste Freundin hätte ADS und dürfte deswegen zur Frühförderung, die tierisch Spaß macht, verbinden das die Kinder mit etwas Positivem und die Eltern merken auch, dass es einfach nur eine andere Art gibt...

      was aber auch ganz klar ist. es gibt nicht nur ADS.. in jeder Klasse sitzen Kinder mit ADS, mit anderen Wahrnehmungsstörungen (KISS-Syndrom, Dyspraxie etc.etc.) mit Lernschwächen.. da ist so ein ADS nun auch nicht mehr so besonders.. so erzählen mir das viele Kinder.. und das ist auch die Tatsache..

      liebe grüße
      Toller Hund gesucht? www.pelznasen-in-Not.de
      Gut, ein passender Titel.
      Anscheinend sind hier ein paar Entwicklungen und Erkenntnisse gänzlich an mir vorbei gegangen.
      So wie es aussieht, werde ich wohl seit einiger Zeit in der Verwandtschaft hoch gelobt. Warum? Gute Frage.

      Der... Ehegatte meiner Mutter, noch vor einem Jahr höchst überzeugt, das ich ein Taugenichts bin der nur Geld kostet, scheint seine Meinung radikal geändert zu haben. Lobt mich vor der Verwandtschaft (früher war das immer peinlich, wenn es um mich ging) für meine Zuverlässigkeit: Geht immer pünktlich Arbeiten (Arbeiten ja, aber immer pünktlich? :D). Ist total beeindruckt von meinen Projekten (Führerschein, Roller, Berlinfahrt) und generell scheint seine Meinung über mich sehr viel positiver zu sein, als noch vor einem Jahr. Erfahren hab ich es jetzt über meine Cousine die sich wunderte, warum er so plötzlich mir gegenüber Positiv eingestellt ist.

      Mein Brüderlein hat seit neuestem Kontakt mit mir und stellte fest, das wir in manchen Dingen doch nicht so unterschiedlich sind. Er freut sich einen Ast, das ich mich melde und wir uns auch mal über speziellere Dinge (ADS) unterhalten. Ich hab ihm von meinem speziellen Kommunikationsproblem erzählt und jetzt schreiben wir.

      Wer hätte das gedacht? Nö ist keine Lobhudelei. Ich freue mich nur dass das schwarze Schaf der Familie, neuerdings positiver in selbiger angesehen wird.

      Mal schauen wie es weitergeht.
      Ich hatte nie Probleme gehabt, in meiner familie ist ADS/ADHS normal meine Oma hatte es und jeder 2. Enkel/in 2 sogar ADHS. Ich habe auch viel Toleranz in der Schule gehabt, bis zur 4. Klasse hatte der tröste Teil ADS/ADHS. In der Hauptschule später hatte ich die 1. 2 Jahre Probleme, was sich dann änderte zum Ende der 6. Klasse. Dann gehörte ich endlich auch zur Gemeinschaft. Wenn ich ehrlich bin habe mehr Intoleranz jetzt wie ich damals als Kind bis zum jungen drechselst hatte.
      Malzeit ist besser wie Teilzeit
      Also bei meienr Famillie, stößt es soweit auf Verständnis vor allem da meine Mutter ind er Richtung sehr starke anzeichen zeigt die auf AHDS hindeuten. Allerdings scheinen sie noch imemr nicht wirklich realisiert zu haben was es innerlich bedeutet.

      Bei meienr Schwester ist es was anderes, wollte ihr von meinen Verdacht erst auch gar nicht erzählen und dies wäre auch ebsser gewesen, sie denkt dass ich mir dies alles nur einbilde und so weiter und als ich ihr eben Erklärte womit dies alles zusammen hängt und inwieferne s Therapierbar ist, meinte sie dann noch zänkisch dass es ja so klinge dass ich es kaume rwarten könne Medikamente zu mehmen und sagen ja klar ich habe ein problem und nehme einfach eine Tablette usw.

      Und dann sagte sie noch was ichd enn amchen würde wenn ich jetzt zu meinem Diagnosetermin gehe und man festetellen würde,d ass ich es ja gar nicht habe.
      Sagte ihr dass ich es zur Kenntniss nehme, aber was sie dann sagen würde wenn bei der Diagnose hingehe und man eben ADS feststellt, und sie mich eben als versuchte vond er Diagnose abzuhalten.
      Danach war sie zum Glück etwas ruhiger. ;)
      Bei mir in der Familie wissen nur die direkten Verwandten bescheid.. also Eltern und Bruder.

      Bei meinem Bruder ist es ganz simpel, dem ist es egal *g* Ich bin wie ich bin und warum ist ihm doch schnuppe.. der sieht das also ganz gelassen. Sehr erfrischend :)

      Mein Vater hat auch ADHS.. ergo, das Verständnis von seiner Seite aus ist am größten da er auch vor mir diagnostiziert worden ist und mich dann drauf gestoßen hat, soll da doch mal was lesen... und dann Termin machen. Mit ihm kann ich über vieles reden und er nimmt mich so hin, wie ich bin.

      Meine Mutter versucht zu verstehen, kann es aber nicht. Sie gibt sich wirklich Mühe und will mir auch helfen.. aber neigt dazu mir dann etwas zu viel vorschreiben zu wollen bzw. ich merke sehr deutlich wie viele Sorgen sie sich macht, das sie mir vieles nicht zutraut und auch vieles nicht Gutheißt wie ich es handhabe.

      Insgesamt hab ich also echt Glück mit meiner Familie :) und weiß das auch wirklich zu schätzen.
      Ich bin im Moment sowohl fasziniert wie auch irritiert ....

      meiner Mutter habe ich davon erzählt, habe aber nicht das Gefühl, dass sie es verstanden hat.
      Ich habe ihr Infomaterial ausgedruckt und runtergeschickt (vor einigen Wochen) aber bislang keine Rückmeldung, sie hatte keine Zeit, ... ja nee, is klaar, .. Zeitmanagement der Rentner halt und es geht ja nur um den Sohn, passt scho' ...

      Meinem Vater dagegen (Eltern seit langem geschieden) habe ich es erzählt, Kurzfassung Leitsymprome, und er sagte gleich "Du, ... das hast Du von mir, ... ich hab das auch, ... ganz ähnlich.
      Dann kramt er ein altes Schulzeugnis raus (aus dem Jahre 1943, Grundschule) und was steht da drin? "XYZ ist zu unruhig" ...

      Insgesamt bin ich noch sehr sehr unsicher, wie ich damit gegenüber anderen umgehe ...
      Ich weiß es wirklich nicht ... einerseits erhofft man sich ein wenig Verständnis, ... andererseits stößt man zumeist offenbar fast überall auf das Gegenteil .... Menschen ... ich könnt so gut auf sie verzichten.
      Absolut unglaublich wie viel Verständnis und Unterstützung von meiner Frau kommt.
      Ich wünsch mir nur, dass ich Ihr das je wieder zurückgeben kann ...