Freund vllt betroffen. wie helfen?

      Freund vllt betroffen. wie helfen?

      bei meinem freund steht der verdacht von adhs im raum. er meint, er erkennt sich in vielen symptomen wieder und ich seh das auch so.
      mit vielen dingen, die im alltag so anfallen, kann ich einigermaßen umgehen (bzw krieg ich auch nur ein bruchteil davon mit, da wir eine fernbeziehung haben). mit seiner oft starken unruhe, mit seinem abschweifen zb beim telefonieren(er fängt mitten im gespräch an, sich einfach mit anderen dingen zu beschäftigen zb im internet nach sachen zu suchen), mit seiner unordnung(bin auch selbst nicht gerade an ausbund an ordentlichkeit) mit seinem unwillen dinge zu planen, mit stimmungsschwankungen usw.
      alles öfters nicht ganz einfach, aber okay.
      allerdings schau ich gerade dabei zu, wie er immer mehr sein studium in sand setzt. er hat eh schon ein etwas "chaotischen" lebenslauf und ich weiß wirklich nicht, wie das weiter gehen soll, wenn er das mit dem studium jetzt nicht langsam auf die reihe kriegt.
      und er ist ja nicht faul, er arbeitet wie wahnsinnig, wirklich bis an den rand der erschöpfung. und ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass es an mangelnder intelligenz liegen kann, da diese definitiv da ist.
      und so befindet er sich momentan wieder in einem zustand in dem gar nichts mehr geht, er meint er kriegt sein hirn nicht auf touren, alles wäre einfach nur matsch, er kriegt sich kaum konzentriert und das ein paar tage vor klausuren.
      ich weiß nicht, ob all diese dinge an adhs liegen könnten. ich bin kein arzt, aber ich seh, dass es so einfach nicht weiter gehen kann. das er so sein studium nicht schaffen kann und dabei sich selbst kaputt macht.
      aber vorschläge, wie dass er mal zu einem arzt gehen soll, darf ich kaum sagen. er hasst es von außen irgendwelche ratschläge anzunehmen, will sich nicht von irgendwelchen leuten sagen lassen, wie er sein leben zu leben hat.

      RE: Freund vllt betroffen. wie helfen?

      teil 2:
      aber ich bin echt mit meinem latein am ende. ich mach mir einfach sorgen um ihn. denk immer ich müsste ihm irgendwie helfen(nicht dass er das will, geschweige denn erwartet).
      erwisch mich manchmal bei gedanken, wie dass es ihn für mich unattraktiv macht, dass er sein leben nicht so auf die reihe bekommt(wobei ich mich dann ganz schlecht fühle, sowas zu denken).
      ich hab schon überlegt, mal mit seinem bruder darüber zu reden(der ist ein guter freund von mir). vielleicht könnte der mehr erreichen, aber ich will nicht hinter dem rücken meines freundes mit anderen menschen über seine probleme reden(was ihm wahrscheinlich auch nicht sehr gut gefallen würde, täte ich das).
      ich wünschte einfach, er ginge mal zu einem arzt, würde sich hilfe holen. okay ja, vielleicht können die ihm auch nicht helfen, aber dass er es wenigstens versuchen würde!
      aber er ist natürlich ein eigenständiger mensch und ich kann ihm nichts vorschreiben, aber ich halt das manchmal einfach kaum aus, wenn ich seh wie er da immer "tiefer fällt", es zwischen durch immer wieder so aussieht, als könnte er es hinbekommen, und dann doch wieder solche probleme auftauchen.

      kennt jemand so eine situation und weiß mir irgendeinen rat?
      wie gesagt, ich weiß nicht ob er tatsächlich davon betroffen ist, sind ja alles nur vermutungen, aber mich machts einfach wahnsinnig, dass er nicht wenigstens mal zu einem arzt geht(bzw in seiner stadt bietet die uni-klinik ja sogar ads sprechstunde für erwachsene an) und schaut ob man ihm helfen kann.
      er meint, er erkennt sich in vielen symptomen wieder und ich seh das auch so.


      Bedeutet das dass er sich schonmal informiert hat?


      ich seh, dass es so einfach nicht weiter gehen kann. das er so sein studium nicht schaffen kann und dabei sich selbst kaputt macht.
      aber vorschläge, wie dass er mal zu einem arzt gehen soll, darf ich kaum sagen. er hasst es von außen irgendwelche ratschläge anzunehmen, will sich nicht von irgendwelchen leuten sagen lassen, wie er sein leben zu leben hat.


      Hast du schonmal versucht ihn eifach neutral (ohne Druck) zu bitten sich hilfe zu suchen?
      ADS oder nicht, Probleme sind auf jeden fall vorhanden aber wenn er selbst nichts an seiner Situation ändern will bringt auch ein Arztbesuch nichts.
      Wie ach-später geschrieben hat versuch ihn mal in ein Forum lesen zu lassen. Vielleicht kann er sich auch einfach nicht vorstellen was ihm die Behandlung bringen soll?
      I’m still confused, but on a much higher level.
      ich mus sagen ich war früher auch so ein sturkopf wo sich nichts sagen lassen wollte und vorallem keine vorschriften machen zulassen wie ich zuleben habe.Was ich Heute als Fehler ansehe weil dan hätte ich einiges anderst machen können und vorallem es wäre früher rausgekommen das ich ADS habe.

      Zum lebenslauf sag ich nur die letzten 5 jahre solten da nicht drinstehen. ausbildung abgebrochen dan 1 jahr nichts dan 1 jährige schule abgebrochen dan bund und bis jetzt nichts auser praktikum.
      Also darauf bin ich nicht stolz.Das prob zu derzeit war einfach das der druck von ausen zugroß war für mich und ich mich dadurch zurück gezogen habe.

      Die idee ihn mal im forum lesen zu lassen oder ihn drauf aufmerksam zumachen auf seiten wo sachen drin stehen, wo positiv sind was selten der fall ist finde ich recht gut.

      Wenn er der meinung ist das er nicht glaubt das ihm eine behandlung was bringt, finde ich das irr glaube.
      Für mich war es ein anfang zu wissen das ich es habe weil es mir bewust gemacht hatt, das ich ncht so blöd bin wie andere sagen das ich das schätzen soll was ich habe und vieles mehr.
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