Schizophrenie ist erst der Anfang

      Schizophrenie ist erst der Anfang

      Bei mir ist es so, dass ich innerhalb der Familie, also in einem vertrautem Umfeld sozusagen als offensiv, "frei", vorlaut und alles andere als schüchtern gelte.Ich hab die große Klappe, immer einen Spruch auf den Lippen und gehe (wenn Familienangehörige vorhanden sind) problemlos auf Menschen zu. Genauso in meinem Beruf (Zumindest in den Beratungen).

      In allen anderen Lebenslagen bin ich eher schüchtern, introvertiert und wortkarg.

      Ist das normal? ADS-typisch?

      Ideen, Anregungen, wie man es besser machen kann oder über seinen eigenen Schatten springen kann sind herzlich willkommen.
      Ohne mich wäre wäre die Welt nicht so wie sie ist ... übrigens ... ohne dich auch nicht

      RE: Schizophrenie ist erst der Anfang

      Hallo Björn,
      Mir geht es da gans ähnlich wie dir, bin grade dabei diese Eigenschaften
      schüchtern, introvertiert und wortkarg.

      abzubauen in dem ich fersuche solche Situationen als Konfrontationstherapie zu sehen, oft hat man ja Panik etwas falsches zu sagen oder so....
      dann so eine Art Schamgefühl... das fersuch ich abzubauen...so nach dem Motto mir braucht nix Peinlich zu sein, außerdem mahl gezielt Peinliche sachen machen!!!! Das härtet ab!!! Einfach mahl drauflosquatschen egal was fürn blödsinn.... Oder ich quatsche irgendwelche Leute an die ich nicht kenne,sie praktisch zu meinen Fersuchskanikel zu machen um diese Hemschwelle abzubauen! Bin durch ein Buch drauf gekommen, mir hats viel gebracht!!!

      (Aber nicht übertreiben, sonst ist man bald gans schön einsam!)
      ja.. als wäre man 2 in 1 .
      man hat mir mal gesagt ich sei ein 2FACE!
      kalt und wortkarg und zynisch und einsam- durch die isolation
      liebesvoll und warmherzig und familiär

      das ist anscheind normal..
      warum? weiss ich nicht. u kontrollieren kann ich s persönlich nicht...
      ihr etwa?
      Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt
      Meine Eltern meinten auch öfters zu mir wieso ich so schüchtern wäre, bei ihnen wäre ich doch auch nie schüchtern :D

      Nun, bei mir stehen fallen meine Ängste damit, wie ich die Situation bewerte z.B. bei einem Prof oder Chef sind sie am höchsten, bei ADSler Treffen am niedrigsten..

      also speziell bei mir hängen sie immer damit zu sammen, wie sehr ich das Gefühl habe, mich verstecken zu müssen.. noch übermächtig das Gefühl, dass ich mein wahres ich verstecken muss, weil das total unaktzeptabel für anderer ist...

      Natürlich sind das viele ADS Symptome, die ich meine, verstekcne zu müssen. Deshalb werden Treffen von ADSler Gruppen noch zu denjenigen Situationen gehören, wo meine Ängste am niedrigsten sind, während hingegen bei einem Chef es ja auch wirklich realistische Gründe gibt, dass man nicht sein wahres Ich zeigt... (also rationalle neben den irrationalen) und so schlagen die Ängste an der Stelle am höchsten.

      Aber diese Angst kann ich noch am besten verstehen, bzw. hat sich das schopn deutlich verbessert. Viel frustrierend sind die Ängste (nun nicht so als fühlbare Angst, sonst eben Blockade, Gehirn im StandyBy-Modus) bei Freundschaften (bzw. Beziehungen, aus denen sich sowas entwickeln könnte) und Familie.
      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
      The "Earth" without "art" is just "eh".
      ...Bei mir ist es eher so, daß ich wortkarg bin, schüchtern, wenn ich Angst habe, über zu reagieren, weil das nachteilig für mich enden könnte. Also auf emotionalen Gebieten, bei emotionalen Themen oder in solchen Situationen. Oder wenn ich dumm dabei aussehen könnte, weil andere Gesprächspartner mehr Ahnung von einem Thema haben als ich. Das sind Situationen, die ich nicht auf bestimmte Personen beschränken kann, sondern das ist dann auch schon mal abhängig von meiner Tagesform. Natürlich ist das heutzutage eher selten im familiären Bereich. Aber auch da kommt das ab und an vor. Ich bin in großen Gruppen eher nicht so gesprächstauglich, weil ich die einzelnen Personen viel mehr scanne als daß ich auf Wortwechsel reagieren kann. Tipps kämen auch mir gelegen :].
      "Was hilft's! Sein Herz ist eng und all sein Geist ist in diesen engen Käfig eingefangen, eingeklemmt."
      Nietzsche

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