Diagnostik - Kindheit/Fremdeinschätzung

      Diagnostik - Kindheit/Fremdeinschätzung

      Hallo zusammen,

      ich habe am 30.1. einen Diagnostik-Termin. Nun frag ich mich dazu zwei Dinge:

      1. Ich soll Zeugnisse mitbringen, ich meine sogar aus der Grundschule. Werden denn noch andere Fragen zur Kindheit gestellt? Geht es da um spezielle Bereiche?

      2. Wen würdet ihr als dritte Person für Fragebögen zur Fremdeinschätzung wählen? Bzw. auf was kommt es da an?

      Meine Eltern wären nicht wirklich objektiv genug und Freunde sehen mich (leider) zu selten, die Betreuer wären noch da, aber das sind auch meist Pflegesituationen. Wüsste nicht, wen ich da wählen sollte.

      Viele Grüße,
      Chris/On4wheels
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)
      Hallo,

      aus den Schulzeugnissen können die eine ganze Menge erkennen. Nicht die Noten sind da interessant, sondern vorallem die Bemerkungen.
      Ansonsten hat bei mir keiner nach einer Fremdeinschätzung gefragt, wobei ich einen Fragebogen mit vielen Fragen hatte die die Kindheit betreffen, da hab ich meine Mutter gefragt. Das macht aber wohl jeder Arzt ein wenig anders.

      Gruß
      midnatsol
      Träume nicht Dein Leben - lebe Deinen Traum
      Ich sollte meine Schulzeugnisse mitbringen, die sind dann aber letztlich gar nicht genauer angeschaut worden.

      Vielmehr hat mich die Ärztin danach befragt, wie ich als Kind gewesen bin, wo ich aus meiner Sicht Schwierigkeiten hatte und wie andere mich gesehen haben.

      Ich hatte noch nen Angehörigenfragebogen, der sich aber nicht auf die Kindheit, sondern auf die aktuelle Situation bezog.
      bis dann

      die Sophie
      Hallo zusammen,

      danke euch erstmal für eure Antworten.

      Ich hab die Zeugnisse gestern schon mal rausgesucht. Ich bin ja mal gespannt, was die Ärzte da alles erkennen. Die Begutachtung war nämlich sehr gut, man erkennt nur den Drang zum Perfektionismus. Aber das ist ungewöhnlich, besonders bei Hypos,oder?

      Was die Fragebögen betrifft, werde ich wohl abwarten müssen und dann spontan entscheiden, wer dafür in Frage,

      Viele Grüße,

      Chris/On4wheels
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)
      Hallo mondkind,

      mein Perfektionismus rührte daher, dass ich wenigstens in der Schule gut sein konnte (Textil mal ausgeschlossen.;-)) Konnte ja kein Fußball spielen oder sowas, da musste dann Schule dran glauben. :-)

      Später, als ich merkte, dass das nicht mehr ging, wollte ich immer noch sehr gut sein. Hat sich bis ins Studium gehalten.

      Viele Grüße,
      Chris
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      Was ganz Blödes ging nicht mehr. :-)

      Habe früher wegen einem (!!!) nicht so schön gemalten Buchstaben alles neu geschrieben. Sollte halt schön sein bis ins kleinste Detail.
      Dank des Tintenkillers konnte ich das dann nachher besser korrigieren, aber bei 2 Din A4 Seiten wurde das selbst mir zu bunt, es neu zu machen. Brauchte für 2 Seiten früher 3 Std. und wenn man dann kurz vor dem Ende ist...naja..
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      ich sollte auch meine zeugnisse aus der grundschule mitbringen....was dann aber letztendlich dran scheiterte, daß die, natürlich unerklärlicherweise, genau in dem moment unauffindbar waren. nicht daß ich die verschlampt hätte, nein, ich hatte sie sogar kurz vorher noch in den fingern und weggeräumt, daß sie nicht verloren gehen......:(
      wie auch immer, es geht da überwiegend darum, so mein eindruck, daß es wichtig ist festzustellen, daß die ADS sympthome eben schon in der frühen kindheit vorhanden waren.
      denn das ist wiederum wichtig für die diagnose an sich und auch, wenn es darum geht, die kostenübernahme durch die krankenkasse hinzubekommen.
      nach aussage der ärztin ist können ADS-typische syndrome, die es eben in der kindheit nicht gab, darauf hindeuten, daß da was anderes vorliegt. schließlich gibt es genug "krankheiten", die ähnliche sypmthome zeigen, wie ADS, es aber dennoch kein wirkliches ADS ist.
      daher sollte man auch im eigenen interesse schauen, daß man da keinen schmu macht.
      so etwas sollte man denen überlassen, die versuchen unter dem deckmantel von ADS an die medikamente zu kommen, sie aber letztendlich dann als ersatzdrogen benutzen.
      ich unterstelle mal, daß hier niemand auf so einem tripp ist.

      und wegen bezugsperson.....es ist insgesamt schwer, jemanden zu finden, der aus heutiger sicht wirklich neutral über dinge urteilen will, die jahre oder jahrzehnte zurückliegen. vor allem wenn die mitbekommen, daß es da um das thema ADS geht, das ja für viele nur fantasie ist, war man dann früher "eigentlich ganz normal", auch wenn das definitiv nicht so war. so war es beispeilsweise bei meinen eltern, die das alles für absoluten quatsch halten.

      ergo: offen und ehrlich spielen und dann merkt es der psycho eh, was sache ist, ob das alles schlüssig ist. und dann sind zeugnisse und "drittaussagen" nur noch nettes, aber nicht zwingend erforderliches, beiwerk.
      - lebe DICH solange DU lebst, sonst hast du NIE gelebt -
      Hallihallo,

      na, ich muss ja eh noch bis Januar abwarten, aber Sorgen macht mir das schon irgendwie. Wenn der Psycho die Zeugnisse sieht, glaubt der das nie & nimmer mit ADS (sowas ähnliches schrieb ja auch evilputzi vor kurzem).
      Es könnte auch von mir eine Depression sein, nur geht es mir dafür eigentlich zu gut. Und sie würde eben nicht die vorhandenen Symptome in der Zeit vor der Depri erklären.

      Ich hoffe nur, dass der Psycho offen ist und nicht nur nach Schema geht.
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)