Hypo-ADS & Müdigkeit

      Hypo-ADS & Müdigkeit

      Hallo zusammen,

      ich vermute ja, dass ich ggf. hypoaktives ADS habe. Nun las ich gerade, dass Hypos eine gewisse Müdigkeit verspüren sollen und auch schneller erschöpft seien. Stammt von einer ADS-Page.
      Kommt das hin?

      Interessiert mich vor allem, weil man bei mir eine leichte Fatigue- Symptomatik diagnostiziert hat (allerdings wird halt ADS nicht in Betracht gezogen). Symptome, die ich kenne, sind eben Müdigkeit und schnelle Erschöpung. *am Kopf kratz*

      Viele Grüße,
      Chris
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)
      Hallo zusammen,

      danke für eure Antworten. Also kann ich das ja wohl auf die Liste setzen.

      Off Topic:

      Aber ich bilde mir ja nur ein, möglicherweise ADS zu haben. Ich könnte gerade 'nen Besen fressen. Sorry, musste ein bisschen Dampf über meine Umwelt ablassen...

      Seid gegrüßt & gute Nacht,

      Chris
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)
      hi,

      also bevor ich Medis nahm, habe ich auch ständig unter Müdigkeit gelitten. Konnte 10 Stunden am Tag schlafen und war immer noch müde.
      Allerdings lag dies daran, dass ich nachts nicht abschalten konnte, keine Ruhe fand und immer wieder aufwachte (ich hatte laufend das Gefühl, was Wichtiges vergessen zu haben oder am nächsten Tag zu versagen).
      Seit den Medis schlafe ich wie ein Baby (meist schon nach 5 Minuten im Bett), habe keine Schlafstörungen mehr und benötige nur ca 7 Stunden Schlaf.

      Grüße Jana
      Original von Brombadegs
      hi,

      also bevor ich Medis nahm, habe ich auch ständig unter Müdigkeit gelitten. Konnte 10 Stunden am Tag schlafen und war immer noch müde.
      Allerdings lag dies daran, dass ich nachts nicht abschalten konnte, keine Ruhe fand und immer wieder aufwachte (ich hatte laufend das Gefühl, was Wichtiges vergessen zu haben oder am nächsten Tag zu versagen).
      Seit den Medis schlafe ich wie ein Baby (meist schon nach 5 Minuten im Bett), habe keine Schlafstörungen mehr und benötige nur ca 7 Stunden Schlaf.

      Grüße Jana

      dieselbe erfahrung machte ich ebenfalls...=)
      Die chronische Müdigkeit finde ich mit am schlimmsten, man weiß nie wann der nächste Schub kommt und in der Regel kommt er ungelegen, z.B. gerade wenn der Besuch da ist (wo ist der smiley der kotzt).

      Meistens verziehich dann das Gesicht, als wäre ich tottraurig, so dass ich gelegentlich gefragt werde, was ich habe und ich hab gar nichts, außer dass ich meinen Schwung verloren hab, was extrem nervt, weil ich einfach gerne mitmachen würde.

      Das wirkt sich auf so viel Bereiche aus, tägliche Organisation, Schlafverhalten, Aktivitäten usw. und ganz am Ende hinterlässt es auch einen Nachgeschmack als wäre man faul und lieblos, der Menschen müde.
      Manche Dinge können einfach nicht oft genug gesagt werden, deswegen stehen sie jetzt auf T-Shirts! mO.omstyle
      Oh...ja Müde...
      das kenne ich gut und ich habe troz Medis noch einbrüche und schwirigkeiten. Allerdings schlafe ich jetzt wenigstens einigermaßen Nachts...
      Meist habe ich den ersten einbruch morgens nach Frühstück und Vertig machen habe ich immer noch meinen Tiefpunkt und könnte schlafen....

      Jedenfalls habe ich die Hoffnung das es irgend wann besser wird
      Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann "befriedigend" besser als "gut"?

      9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen mir ich bin nicht verrückt, die 10. summt die Melodie von Tetris
      Guten Morgen @ all,

      danke für die zahlreichen Antworten.

      Ich bekomm meist einen Tiefpunkt so um die Mittagszeit rum. Wenn ich dann noch 'ne Stunde schlafe, geht es. Da ist es aber auch egal, ob ich 'ne kurze oder lange Nacht hatte.

      Und generell immer so müde, manchmal bin ich dann aber auch mal hellwach, meist wenn ich auf volle Leistung gehen muss sozusagen. Aber herbeiführen kann ich das noch nicht. :-(

      Mein Gedankenrasen spielt da auch eine Rolle, aber auch das kann ich leider noch nicht bremsen.:-(

      Diese Symptome sind aber auch erst seitdem ich knapp 12/13 war so schlimm, dass es mir auffällt. Kann das sein?


      Viele Grüße
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)
      Diese Symptome sind aber auch erst seitdem ich knapp 12/13 war so schlimm, dass es mir auffällt. Kann das sein?


      Ich denke schon.

      Als Kind hatte ich Phasen in denen ich schon um 6 Uhr Morgens wach war, in den Ferien echt das letzte, um 7 Uhr schon draußen gewesen, alles schläft, oh man... :rolleyes:

      Ab der 7.Klasse kam ich chronisch zu spät, weil ich nicht aus dem Bett kam. Sehr lange und viel schlafen ist in der Pubertät normal, dem muss sich auch das ADS beugen. Also je nach Lebensphase /-alter verändert sich das Schlafverhalten und das ADS wirkt unter den gegebenen Umständen sozusagen.

      Heute hab ich wieder das Gefühl es ist ewig her, dass ich mal bi 10 Uhr gepennt habe.
      Manche Dinge können einfach nicht oft genug gesagt werden, deswegen stehen sie jetzt auf T-Shirts! mO.omstyle
      Die Müdigkeit: Das war immer das Symptom, dass mir am meisten zu schaffen gemacht hat. Ich habe immer gedacht, ich könnte mich deshalb nicht konzentrieren, weil ich immer so müde bin. Die Müdigkeit hat man dann immer gerne mit Depressionen in Verbindung gebracht. Nur, dass ich mich so wenig depressiv gefühlt habe. Man hat mir geraten, mich mittags nicht mehr hinzulegen, aber das hätte ich mal durchhalten müssen. Zwei oder drei Tage ohne Mittagsschlaf schaffe ich noch halbwegs, wenn auch meine Aufmerksamkeit dann ab mittags gen Null strebt. Aber spätestens nach drei Tagen klappe ich zusammen. Mittlerweile glaube ich nicht mehr dran, dass mir geholfen wäre, wenn ich auf den Schlaf verzichten würde. Ich brauche halt viel Schlaf, und wenn ich den bekomme, geht es mir auch gut.
      Mittlerweile gehe ich auch davon aus, dass die Müdigkeit ein Begleitsymptom des ADS ist, weil die Reizverarbeitung derart anstrengend ist, dass man schneller Erholungspausen benötigt.
      bis dann

      die Sophie
      Original von On4wheels
      Guten Morgen @ all,

      danke für die zahlreichen Antworten.

      Ich bekomm meist einen Tiefpunkt so um die Mittagszeit rum. Wenn ich dann noch 'ne Stunde schlafe, geht es. Da ist es aber auch egal, ob ich 'ne kurze oder lange Nacht hatte.

      Und generell immer so müde, manchmal bin ich dann aber auch mal hellwach, meist wenn ich auf volle Leistung gehen muss sozusagen. Aber herbeiführen kann ich das noch nicht. :-(

      Mein Gedankenrasen spielt da auch eine Rolle, aber auch das kann ich leider noch nicht bremsen.:-(

      Diese Symptome sind aber auch erst seitdem ich knapp 12/13 war so schlimm, dass es mir auffällt. Kann das sein?


      Viele Grüße


      kann ich alles für meinen Fall bestätigen. Vor der weiterführenden Schule kam ich noch ohne Schlaf mittags aus, ab der weiterführenden Schule bin ich immer mittags eingepennt.
      Morgens bin ich noch einigermaßen leistungsfähig, und kann mich halbwegs fangen, wenn ich mittags meinen Schlaf mache. Kriege ich das nicht, bin ich verloren.
      bis dann

      die Sophie

      Hallo ihr,

      das Thema spricht mich sehr an. Ich habe oft das Gefühl nicht so viel leisten zu können, wie die Leute in meiner Umgebung. Im Studium bin ich nach 2 Vorlesunen platt und könnte mich hinlegen. Doch dann gehts schon wieder zur nächsten Vorlesung und ich krieg fast nichts mit, weil ich so erschöpft bin. Das mache ich seit 4 Jahren. Ich kann stolz auf mich sein, weil ich bald fertig mit dem Studium bin. Doch dieser Erschöpfungs-zustand ist sehr Anstrengend.
      Das geht mir auch in Kontakt mit Anderen so. In Gesprächen bin ich leicht ablenkbar, kann mich schwer auf das Gespräch konzentrieren, verliere den Faden und ermüde unter der Anstrengung mich konzentriert zu unterhalten. Das frustriert mich besonders, weil ich so den Kontakt zu anderen nicht halte. Ich fühle mich außerhalb der Szenerie, verstehe nicht worum es gerade geht. Das ist sehr anstrengend und macht mich müde.

      Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um?

      Grüße Basti
      Ich kenne dieses chronische Müdigkeitsgefühl sehr, sehr gut.

      Ich für meinen Teil habe aber nicht das Gefühl, weniger leisten zu können, wie Andere.

      Es kommt auf die Umstände an.

      Projektbezogen laufe ich zur Höchstform auf, 50 Std. "Tage" sind kein Problem (wer muß schon schlafen? *lach*) ,

      Dinge, die mich begeistern, bringen einen unglaublichen Energieschub.

      ALLERDINGS ist es fatalerweise auch so, daß ich da sehr schnell eine Gegenwirkung habe.
      Bei negativen Bestärkungen (ja, auch Kritik) wird diese Energie förmlich "gefressen" und es geht in den Minusbereich.

      Nichts mehr auf die Reihe kriegen, unkonzentriert, sehr schnell gereizt,
      Kurz: Eigentlich total im Ar..... .

      Medikamente kriege ich noch keine.
      Habe sehr bald meinen ersten "großen" Termin.
      Mal gucken, wieviele Räder an der Karre fehlen...


      Drückt mir die Däumchen!


      Justus
      jaha...
      Das Licht am Ende des Tunnels wird aus Kostengründen vorrübergehend abgeschaltet...
      Also, was Vorlesungen angeht, kenn ich das auch.

      Wenn ich nur zuhören kann, bin ich schnell müde. Besser geht es, wenn ich kontinuierlich zwischen schreiben und zuhören wechseln muss. Wenn der Dozent zwischen wichtigen Punkten (zu lange) ausholt, bin ich weg.Ich male dann immer *schäm* oder formuliere noch was um, nur um "wach" zu bleiben.
      Bei Seminaren, in denen ich mich beteiligen kann, geht's am besten.

      Bei Gesprächen ist das ähnlich. Habe festgestellt, dass es besser klappt, wenn zwischendurch gelacht wird oder man einfach nur Quatsch erzählt. Sind immer nette Erholungspausen.:-)

      Zu dem "Zeitfaktor": Nach 2 Vorlesungen hab genug, in der dritten wird es kritisch. Dann kommt nur noch: "Noch xx Minuten, durchhalten". Kann ich also ganz gut nachvollziehen.

      Viele Grüße
      Chris/On4wheels
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)
      Original von Justus

      Es kommt auf die Umstände an.

      Projektbezogen laufe ich zur Höchstform auf, 50 Std. "Tage" sind kein Problem (wer muß schon schlafen? *lach*) ,

      Dinge, die mich begeistern, bringen einen unglaublichen Energieschub.

      ALLERDINGS ist es fatalerweise auch so, daß ich da sehr schnell eine Gegenwirkung habe.
      Bei negativen Bestärkungen (ja, auch Kritik) wird diese Energie förmlich "gefressen" und es geht in den Minusbereich.

      Nichts mehr auf die Reihe kriegen, unkonzentriert, sehr schnell gereizt,
      Kurz: Eigentlich total im Ar.....


      *zustimmend mit dem Kopf nick*

      VG,

      Chris/On4wheels

      P.S: Wann sollte man denn Daumen drücken?
      Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (Anonymer Verfasser)